Monica
Gast
ich war bereits als Gast Dez. 2016 in diesem Forum und ihr hattet mir damals sehr geduldig zugehört.Die Geschichte mit dem Uniprof. ist doch weitergegangen.
Damals hatte er mich über Facebook aufgespürt und Anfang Juli 2016 kam der Kontakt wieder zustande.Dann gab es eine kurze Pause und ich hatte damals seinen Alk. moniert.Dann ging der Kontakt weiter weil ich ihn nicht verlieren wollte.Jetzt war ich alle 2 Wochen bei ihm in seinem Haus und wenn er bei mir war hatte er sich mit der Trinkerei zusammengerissen.
Generell habe ich meine Zweifel an der Beziehung, da ich 26 Jahre jünger bin als er, es gibt auch immer wieder mal Konflikte und ich glaube dass wir unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche haben.Er hat über 5000 Euro Altersrente und ich krebbse mit einer Teilerwerbsminderungsrente und einer Teilzeitstelle in der Flüchtlingshilfe am Existenzminimum herum.
Ich spreche mit ihm nur sehr selten über meine existentielle Lage.Ich habe auch noch mit einer chron. Erkrankung zu kämpfen.Mir kommen auch die Zweifel wg. der großen Entfernung von 300 km.
Ich habe es bereits mehrmals erlebt dass er mich am Telefon abgewürgt hat.Er hat sehr hohe Ansprüche und ich habe immer das Gefühl diesen nicht gerecht zu werden.Er betont auch immer wieder wie wichtig ihm die Berufstätigkeit bei einer Frau ist.Bei mir läuft der Antrag auf eine volle Erwerbsminderungsrente.Er weiß es nicht.Obwohl er heute spürte dass es mir nicht gut geht hat er mich einfach am Telefon abgewürgt, ich versuche nie zu klagen.
Was mich sehr viel Energie kostet ist dass ich oft so tun muß als ob es mir gut geht weil ich dann denke ich würde ihn sonst nerven.
Die meisten Wochenenden waren soweit ganz schön aber die Interessen divergieren doch sehr stark.Er ist sehr jugendlich für sein Alter aber so sukzessive schleichen sich bei mir große Zweifel ein ob die Beziehung überhaupt tragfähig ist.
Heute kam mri der Gedanke: Trennung ja oder nein? natürlich mag ich ihn sehr.Ich habe auch die Gewissheit dass er vor mir verstirbt und ich dann wieder alleine bleibe.
Ich weiß nicht was ich wirklich machen soll.Ich finde es angesichts meiner Erkrankung nicht dramatisch dass die Sexualität eingeschränkt ist, auch wg. seines Alters.
Ich habe manchmal das Gefühl dass er genervt ist und wenn ich ihn drauf anspreche dann dementiert er dies.Ich blicke bei ihm auch nicht durch.Was also tun? Ich fresse gerade den Ärger über das heutige verpatzte Telefonat mit ihm in mich rein.Ich möchte schließlich nicht immer so tun als ob ich gut drauf bin wenn das gar nicht der Fall ist.
Was meint Ihr? Ich hatte ihn ja Ende Dez. auf seinen Alk. angesprochen und er meinte dass 1 Fl. Wein am Abend seines Erachtens nicht bedenklich sei, er würde damit seit 5 Jahrzehnten so leben und ich würde das auch nicht ändern können.Ich habe den Eindruck dass er nach 6 Monaten das Interesse verliert.
Sorry ich hoffe ich habe euch nicht zugetextet.Erstmal danke für Euren Rat.Gut dass es dieses Forum gibt.
Liebe Grüße von Monica
