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Verknallt, kriege ihn nicht aus dem Kopf

Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von Tabea2721:
Bin selbst gespannt!

Ich auch. Für Dich.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall Alles Gute und daß Du Deine gesunde Mitte behälst. Denn das ist für Dich besser und damit hast Du gute Voraussetzungen in (D)einer Beziehung glücklich zu werden !

06.10.2019 12:53 • x 1 #16


Merilin


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Seid ihr denn zusammen oder nicht? Hat er denn was gesagt ich meine normaleweise äussert Mann sich ja irgendwie dazu wenn man sich länger datet ich meine Mann will ja nicht ewig Daten , entweder man kommt zusammen oder hört auf. Was sagt er

06.10.2019 14:35 • #17


Tabea2721

Tabea2721


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@ Merlin

So klar hat er dazu nichts gesagt.
Ich habe diese Frage auch nicht gestellt.

Er sagte schon zwischendurch, dass er es ernst meint, er eine Partnerschaft anstrebt.
Wir haben uns auch ausgetauscht, wie wir uns jeweils eine Partnerschaft wünschen...

Aber dieses Thema steht nicht im Vordergrund.
Wir genießen beide die Zeit miteinander.
Auch ohne "Stempel".

Wir sind beide nicht derartig auf der Suche, dass wir denken "ich will wissen, ob er/sie es ist, sonst schaue ich mich weiter um".

07.10.2019 07:35 • #18


Tabea2721

Tabea2721


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Puh - jetzt hat es sich eine Weile gut angefühlt.
Fast zu gut.
Wir haben vermehrt Kontakt - und umso stärker werden meine Gefühle.
Und desto mehr wird er Zentrum meiner Aufmerksamkeit.
Dass das nicht gut ist, weiss ich selbst.
Zum einen, weil "man" sich eh nicht zu sehr auf einen anderen konzentrieren soll.
Zum anderen habe ich aufgrund unserer etwas unharmonischen Vorgeschichte immer noch leichte Bedenken.

Ab und an verschiebt er spontan ein Treffen.
Ab und an kann das passieren.
Ich merke aber, dass ich dann... tja... mich zurückgewiesen fühle?
Hm... Nicht wirklich.
Mein Kopf räumt ihm seine Freiheit ein.
Und wir sehen uns häufig, so dass ich eine Absage eigentlich gut 'verknusen' sollte.
Eine Alternative habe ich direkt: Hobby oder einen Treffen mit einem Bekannten.
Aber Lust? So gar nicht...

In solchen Momenten frage ich mich doch nach Emotionaler Abhängigkeit .

Ich habe ein eigenes Leben.
Freunde. Spass.

Und scheinbar grosse Verlustängste.
Die ich nicht hatte, als es niemanden in meinem Dunstkreis gab...

15.10.2019 16:02 • x 2 #19


_Lydia_

_Lydia_


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Ich kann das, wie schon gesagt, so gut nachempfinden.

Es gibt diese Momente, in denen dir bewusst ist, dass du nicht dauernd für ihn verfügbar bist und dass du ihm sagst, was dich stört (Treffen wiederholt verschieben).
Und du auch spass an deinen anderen Aktivitäten ohne ihn hast.
Aber dann gibt es eben auch die Momente wo du denkst, das geht nicht, ich könnte ihn einengen, das ist ja nicht so schlimm, immerhin sehen wir uns oft.
Und du bist innerlich auf Abruf und nur so halb bei der Sache was andere Leute/Tätigkeiten angeht.

Dann ärgerst du dich, dass du dir überhaupt diese Gedanken machst und schlussendlich empfindest du Anspannung.

Ich drücke dich!

15.10.2019 16:11 • x 1 #20


Plentysweet

Plentysweet


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Liebe Tabea ,
Zitat:
Und desto mehr wird er Zentrum meiner Aufmerksamkeit.

In einer normalen Beziehung soll und darf das auch so sein.
Aber Du siehst halt auch die red flags:
Zitat:
Zum anderen habe ich aufgrund unserer etwas unharmonischen Vorgeschichte immer noch leichte Bedenken.

Zitat:
Ab und an verschiebt er spontan ein Treffen.

Begründet er dies plausibel?
Zitat:
Mein Kopf räumt ihm seine Freiheit ein.

Dein Kopf ja. Aber dieser führt ja nicht allein die Beziehung.
Ich habe das Gefühl und Du ahnst es selber, Dein Herz leidet .
Und Du benennst es selber. Das Hauptproblem ist dies:
Zitat:
Emotionaler Abhängigkeit .

und dies:
Zitat:
grosse Verlustängste.

Und ich erlaube mir noch, dazu zu ergänzen (ich glaube ich habe es oben schon gesagt): Du bist von Deinem Belohnungssystem gesteuert. Jeder Kontakt, jede liebevolle Geste, jede Zuwendung setzt Glücksbotenstoffe frei, d.h. Du wirst belohnt. Deswegen strebst Du nach erneuter Begegnung mit ihm, wieder Liebe erleben, usw.. es klingt für mich ein bißchen nach Sucht. Ich kenne dies selber- deswegen weiß ich wovon ich rede . Schau mal bei Dir gut hin, was es sein könnte. Weil für mich ist offensichtlich, daß der Mann Dir keinen Seelenfrieden bringt. Du kämpfst Dich an ihm ab und bist immer irgendwo abhängig. Und richtig zur Ruhe kommst Du an seiner Seite nicht. Mein Eindruck.

15.10.2019 16:30 • x 3 #21


_Lydia_

_Lydia_


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Zitat von Plentysweet:
Liebe Tabea ,

In einer normalen Beziehung soll und darf das auch so sein.
Aber Du siehst halt auch die red flags:


Begründet er dies plausibel?

Dein Kopf ja. Aber dieser führt ja nicht allein die Beziehung.
Ich habe das Gefühl und Du ahnst es selber, Dein Herz leidet .
Und Du benennst es selber. Das Hauptproblem ist dies:

und dies:

Und ich erlaube mir noch, dazu zu ergänzen (ich glaube ich habe es oben schon gesagt): Du bist von Deinem Belohnungssystem gesteuert. Jeder Kontakt, jede liebevolle Geste, jede Zuwendung setzt Glücksbotenstoffe frei, d.h. Du wirst belohnt. Deswegen strebst Du nach erneuter Begegnung mit ihm, wieder Liebe erleben, usw.. es klingt für mich ein bißchen nach Sucht. Ich kenne dies selber- deswegen weiß ich wovon ich rede . Schau mal bei Dir gut hin, was es sein könnte. Weil für mich ist offensichtlich, daß der Mann Dir keinen Seelenfrieden bringt. Du kämpfst Dich an ihm ab und bist immer irgendwo abhängig. Und richtig zur Ruhe kommst Du an seiner Seite nicht. Mein Eindruck.



Wow. Du hast das so großartig beschrieben. Besonders das mit dem belohnsystem....ich habe aktuell das gleiche Problem

15.10.2019 16:37 • x 2 #22


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von _Lydia_:
.ich habe aktuell das gleiche Problem

Das ist ganz verbreitet. Und man macht sich oft nicht klar, wie sehr man vom Hirnstoffwechsel (Dopamin- Serotoninausschüttung) gesteuert wird. Und dieser ständige Wechsel zwischen Nähe und Distanz oder dieses Push and Pull, lässt dieses innere System noch verrückter spielen. Anders ist es, wenn man einen gleichbleibend hohen Pegel davon hat.
Ich finde es hilft sehr, wenn man sich diese Seite immer wieder klar macht, daß vieles einfach nur eine körperliche Reaktion ist. Natürlich ist der Gefühlsbereich nicht nicht dadurch ausschließlich zu erklären. Es hat noch andere Dimensionen wenn man sich verliebt und entliebt. Aber diese Blickweise hilft dabei, Gefühle realitischer, nüchterner? einzuordnen und sich vielleicht nicht so reinzusteigern, wenn es nicht läuft oder gar vorbei ist.

15.10.2019 17:01 • x 1 #23


Tabea2721

Tabea2721


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@plentysweet

Du hast, so denke ich, mit vielen recht, was Du schreibst.

Verlustangst, emotionale Abhängigkeit und das innere Belohnungssystem sind jedoch meine Baustellen - von ihm getriggert.

Und ja, mir ist sehr bewusst, wie abhängig das push and pull machen kann.
Mein Kopf kennt diese Mechanismen.
Und dennoch wirken sie.

Die Absage der Treffen begründet er manchmal plausibel, manchmal nicht.

Wenn es letzten Endes "keine Lust" ist, warum auch immer, dann kann ich das eh nicht ändern.
Soll heißen: ich weiss es gerade nicht.
Und ein Treffen abzusagen, weil man sich gerade nicht danach fühlt, finde ich ehrlicher, als es auf Biegen und Brechen durchzuziehen.

Nehme ich ihn in Schutz?
Vielleicht.
Vielleicht relativiere ich auch nur meine Verlustängste.

Wir hatten schon eine rasante (wie ich finde) Entwicklung innerhalb weniger Wochen (davor gab es eine laaange Anlaufphase mit wenig Entwicklung).
Da braucht man vielleicht mal Zeit zum Durchatmen.

Ja sich der Dimensionen der chemischen Prozesse bewusst zu sein, ist schon ein hilfreicher Faktor.
Dennoch erfährt und durchlebt der Körper diese Reaktionen ja.

Und wenn ich an mir selbst zurückschaue, war diese "Sucht" beim Verliebtsein doch immer da bei mir. Und zwar immer dann, wenn es push & pull gab.

Das hiesse im Rückschluss, ich muss emotional noch freier werden (noch freier?) oder darf das Wagnis verlieben nicht angehen.
Oder brauche einen Mann, der anders "bindet".

Jedenfalls ist da noch "Luft" bei mir

15.10.2019 17:37 • x 1 #24


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von Tabea2721:
Das hiesse im Rückschluss, ich muss emotional noch freier werden (noch freier?)

Puhh, das ist schwer zu beantworten. Wenn Du mit diesem Mann zusammen bleibst, denke ich, solltest Du Dir auf jeden Fall einen soliden Umgang mit Emotionen, innere Stabilität, und eine gewisse Unabhängigkeit zulegen/aneignen. Damit Du seine "Launen" besser wegsteckst und es Dich nicht jedes Mal umwirft.
Zitat von Tabea2721:
oder darf das Wagnis verlieben nicht angehen.

Nein. Das nicht. Das wäre zu schade. Für Dein Leben .
Zitat:
Oder brauche einen Mann, der anders "bindet".

Ich weiß es nicht. Vielleicht?

15.10.2019 17:47 • x 1 #25


Tabea2721

Tabea2721


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Zitat von _Lydia_:

und schlussendlich empfindest du Anspannung.

Ich drücke dich!



Anspannung... genau das ist es.
Anstatt Entspannung.

Danke Dir für den Drücker!

Meine Gedanken hier zu Papier zu bringen hilft schon ungemein.

Und jetzt geht es ab zum Hobby

15.10.2019 18:19 • #26


Puffeltierchen


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Verstehe ich nicht wirklich die Aufregung, die Beziehung hat rein aus Lust und "Noht-Geilheit" angefangen bzw. war der Grund überhaupt da mit einem Fremden was anzufangen.

Warum plötzlich die irre Annahme daraus wird die große Liebe ?

Ist das Angst als "Nohtgeile/r" zu enden im Image und Co ?

Der Versuch so einer flachen Sache da irgendwie Tiefe zu verleihen und sich nicht billig zu fühlen ?

Plötzlich ist jeder Müll, jedes sämtliche Bedürfnis (was okay ist wenn gegenseitig) hier die fette Liebe inkl. sinnloses und fruchtlosem Emokino.

Macht doch nun nicht wichtig und zur Liebe so ein notgeiles Zeug oder Emo-Gesuder da.

Manche Leute hier garnicht wissen was Liebe ist, GeiHlheit, Bedürfnisse und Abhängigkeiten hier zur Liebe erklären aber ist doch nicht gesund.

15.10.2019 18:20 • #27




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