RandomDude96
Mitglied
- Beiträge:
- 5
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 1
- Mitglied seit:
kurz zu mir: Ich bin 26 Jahre alt und habe ein gutes soziales Umfeld – bestehend aus Familie und Freunden. In meinem Leben hatte ich bisher zwei längere Beziehungen. Seit etwa 3-4 Jahren bin ich jedoch Single. Ich gehe nicht raus zum Feiern und bin dennoch mit mir selbst zufrieden. Ich habe Online-Dating ein paar Mal versucht, doch scheinbar sehe ich eher durchschnittlich aus.
Das Lesen hier hilft mir gerade sehr und ich möchte nun auch etwas von meiner Seele schreiben.
Über einen Tanzkurs habe ich eine Frau (25) kennengelernt, die mich sofort fasziniert hat. Da ich selten die Gelegenheit habe, potenzielle Partnerinnen zu treffen, habe ich mich wegen meiner empathischen Art recht zügig und intensiv in sie verliebt. Der Tanzkurs ist einer dieser Single-Kurse, zu denen man auch ohne Partner gehen kann.
Wir beide verstehen uns ausgezeichnet und planen, auch nach dem Kurs zusammen weiterzutanzen – quasi als festes Tanzpaar. Bei unseren Verabschiedungen umarmt sie mich immer sehr fest und lange. Obwohl ich nicht sicher bin, ob sie ähnliche Gefühle für mich hegt, spüre ich bereits Anzeichen von Liebeskummer wie Schlaflosigkeit, Verlustängste und Stimmungsschwankungen. Unmittelbar nach unseren Treffen ist es besonders intensiv; es ebbt jedoch nach einigen Tagen wieder ab.
Ich tendiere dazu, mir negative Szenarien auszumalen. In meinen Augen ist sie eine 11/10 und ich denke mir oft: "So eine Frau finde ich nie wieder. Sie ist viel zu klug und hübsch für mich. Warum ist sie eigentlich noch Single?".
Aktuell sehen wir uns wöchentlich im Kurs. Gestern waren wir zusammen auf einer Tanzparty und hatten dort eine gute Zeit – sowohl beim Tanzen als auch im Gespräch. Dennoch traue ich mich nicht, sie nach einem privaten Treffen zu fragen. Ein "Nein" oder "Tut mir leid, ich habe keine Zeit" von ihr würde mich tief treffen. Ich würde fast drüber nachdenken das Tanzen aufzugeben oder die Tanzschule zu wechseln, damit ich sie nicht wieder sehen muss und das ganze vergessen kann.
Meine hohe Empathie hab ich mir selbst diagnostiziert. Zum Beispiel weine ich leicht bei emotionalen Filmen und Serien. Oder wenn ein Familienmitglied weint, werde ich oft so mitgerissen, dass ich ebenfalls Tränen in den Augen habe. Hinzu kommt eben, dass ich im Alltag nur selten jemanden treffe und sie mir jetzt so gut gefällt: Bei mir dreht sich alles. Dieser Smily passt am besten:
. Ehrlich gesagt, finde ich das schrecklich. Wie unkompliziert schien mein Leben ohne das ganze Drama des Verliebtseins und die Auseinandersetzung mit Beziehungen.Wie sollte ich in dieser Situation vorgehen? Kennt jemand ähnlich intensive Gefühle oder hat schon einmal etwas Vergleichbares erlebt?
Liebe Grüße
RandomDude