steffi.z
Gast
ich stecke gerade mitten in einer trennung und schaffe es einfach nicht es zu akzeptieren. es ist jetzt schon 2,5 monate her dass mein mann sich nach 14 jahren Beziehung und 6 jahren ehe getrennt hat. da er noch keine wohnung gefunden hat wohnen wir noch zusammen, was mir auf der einen seite irgendwie noch halt gibt aber auch ziemlich schwer ist. ich schaffe es einfach nicht damit klarzukommen und war schon sieben wochen krank geschrieben. immer wieder breche ich weinend zusammen. die vorstellung dass er bald ganz weg sein wird.... sein schrank leer sein wird... seine parfums nicht mehr da sein werden.... und unser zweiter hund mit ihm verschwinden wird. all das geht mir immer wieder durch den kopf. seit wochen weine ich mich bei freunden aus, denen das langsam auf die nerven geht weil alle der ansicht sind dass es doch langsam mal besser werden muss.
ich kann das alles einfach nicht verstehen. seit drei jahren versuchen wir ein kind zu bekommen und im august habe ich mit meinem mann nochmal daüber gesprochen ob er es wirklich noch will. als anwort kam ein ja. mitte des jahres wollten wir sogar ein haus kaufen, was aber dann doch nicht geklappt hatte, sodass wir mitte september in eine wohnung umgezogen sind. drei wochen später trennt er sich. begründung: er liebt mich nicht mehr, schon länger nicht. und auf meine frage wie lange schon bekam ich als antwort 5 oder 6 jahre. wir haben vor sechs jahren geheirate!
ich bin jetzt schon seit wochen auf der suche nach einem psychologen weil ich einfach nicht damit klarkomme aber wie das so ist die haben alle keine freien termine. ich weiß nich warum es für mich so extrem schwer ist. ob es daran liegt dass er mein erster freund war und ich jetzt mit 36 jahren auf einmal alleine bin? meine traum von einer eigenen familie ist für mich nicht mehr real.
ich komme einfach nicht klar mit der trennung und breche immer wieder zusammen.
War auch 2 Wochen lang krank geschrieben und habe Psychiatertermine vereinbart, leider auch wie bei dir muss man da ewig lang darauf warten. Ich hatte Glück und konnte ein Erstgespräch bei einer Psychiaterterapeuten vereinbaren, noch in der gleichen Woche nach der Trennung, leider nimmt sie nur Privatpatienten auf. Aber Sie gab mir einen Rat auch die Seelsorge anzurufen, die haben auch Leute, die einem einfach durch Zuspruch helfen können. Auch die Situation mit der gemeinsamen Wohnung kommt mir sehr bekannt vor, ich weiß auch nicht WIE ich alleine wieder Fuss im Leben fassen soll...
, versuche positive Gedanken zu finden, auch wenn es jetzt dir sehr schwer fällt. Setz dir neue Ziele, DAS Hilft mir zur Zeit mein Leben zu regeln. Vielleicht belegst du paar Kurse, gehst ins Theater, Kino oder etwas anderes? Und nimm dir die Zeit für die Trauer, heul dich weiterhin bei Freunden und Familie aus, rede darüber. Ich rede jeden Tag mit meiner Schwester und Freunden und Eltern und es wird besser.
hier sind soviele Menschen, die einem Halt und Einverständnis entgegenbringen.