Zitat von Femira:Man hat mehr Chancen mit einem Brief als im Gespräch.
Mir ist es zweimal passiert im Leben, daß ich in finalen Verhandlungen mich dann schriftlich erklärte, und die Dinge so darstellte wie ich sie sehe und empfinde.
Es war jeweils so, daß ich mit aller Kraft es versucht hätte.
Aufrichtig und ehrlich.
Weil ich nie halbe Sachen da hatte, und auch jetzt nicht habe, und nie haben werde.
Keine Affären, keine F+ und so Geschichten.
Ich kann alleine leben.
Jeweils markierte aber dann der Schriftsatz das Ende des Kontaktes.
Und musste dann eben den Weg gehen, den man immer geht.
Erheblich später erfuhr ich dann von einer selbst, von der anderen dann von ihrer Freundin daß sie das geschriebene erst später verstanden, und eigentlich nur nicht in der Lage waren ihren Gefühlen zu vertrauen, dazu zu stehen.
Beide bereuten es bitter, und erkannten erst dann als es zu spät war.
Aber auch ich lernte daß ich zu schnell aufgab, und die Situation aufgrund Schriftsätzen und weiterer Flucht- und Vereinfachungsprozessen ins Ende lief.
Noch heute, nach ca 14 Jahren sehe ich den Blick einer dieser Damen, sehen wir uns mal. Auch ich finde es heute noch kritisch, und schade.
Aber es fehlte das Wort, das Bekenntnis, die wirkliche Klärung.
Von Angesicht zu Angesicht.
Und darum werde ich auch nun in der Gegenwart das zwar von mir Geschriebene als Grundlage der Situation nehmen, aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. So wie es dann bisher war,und vielleicht nur Angst und Missverständniss etwas beendete, was vielleicht doch richtig war.
Es herrscht jetzt Stille.
Und die TE kann auch Stille nutzen, um Gedanken wer dann denn wen im Gespräch übertrumpfen kann zu verlieren.
Denn darum geht es nicht, wer besser ist, wer mehr Macht hat, wer schuldig ist.