Zitat von Funkenline: und
Sorry, aber das ist mal wieder bezeichnend, dass ihr bei der TE ansetzt und die Verantwortung der verheirateten Männer mit keiner Silbe erwähnt.
Zitat von Moskito75: Danke.
Es war ein lustiger Dart Abend, es wurde viel gelacht. Ich bekam zu hören, dass ich der Typ zum Pferde stehlen bin. Ich habe niemandem Avancen gemacht. Dieser Mann hat im Nachgang dann angefangen, dass er diesen Abend nicht vergessen kann usw. Was er will, weiss ich nicht. Er wohnt 400 km von mir weg. Er meint, ich habe eine wahnsinnige Anziehungskraft auf ihn. Vielleicht ist ihm nur langweilig. Er will mich sehen und mit mir reden. Ich habe ihm gesagt, er soll bleiben wo er ist. Solche Geschichten enden nur im Chaos.
Dann entgegnet er, er mag Chaos.
Ich denke worum es @MissLilly und @bernhad geht ist das Thema Resonanz.
Es geht nicht darum die vergebenen Männer aus der Verantwortung zu nehmen. Es geht auch nicht darum, dass sich die TE willentlich, bewusst in solche Situationen begibt.
Etwas abstrakt zu erklären... Aber es besteht die Möglichkeit, dass die TE irgendwo tief in ihrem Selbst unbewusste Glaubenssätze/ungelöste Themen hat, die dazu führen, dass sie immer wieder mit der selben negativen Thematik in Berührung kommt. Das Thema fällt ihr eben solange vor die Füße, bis sie sich dem Thema mal annimmt, genau hinschaut und dieses bearbeitet. Ein bißchen Persönlichkeitsentwicklung und schwupps, passiert es nicht selten das plötzlich ganz neue/andere Menschen und Erfahrungen in das eigene Leben treten.
Irgendetwas scheinen vergebene Männer in ihr zu sehen, was sie gar nicht bewusst ausstrahlen will.
Liest man hier auch nicht selten: Menschen die sich in der Position einer Geliebten/eines Geliebten finden und aus der Dreiecksgeschichte nicht rauskommen. Dann gibt es Versuche des Ausstiegs, aber die Anziehung zu dem gebundenen Part ist zu groß und andere freie ungebunden Männer erzeugen einfach keine Faszination. Irgendwann ist der Leidensdruck so stark das sich die Menschen in Therapie begeben und an sich arbeiten. Hier werden dann meist Stück für Stück Themen zu Tage befördert an denen gearbeitet wird (Ursachenforschung) und durch die eine Persönlichkeitsentwicklung stattfindet. Das kann ja vieles sein beispielsweise das Arbeiten am eigenen Selbstwert, der Selbstliebe, dem inneren Kind, erlernte Verhaltensmuster aus der Herkunftsfamilie, wie bereit bin ich tatsächlich für eine fest verbindliche Beziehung etc.
Für die meisten ist nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst nicht nur rational klar, dass ein vergebener Mann als Partner nicht in Frage kommt, sondern, die Leute werden durch Avancen von gebundenen Menschen emotional auch gar nicht mehr angestubst. Soll heißen, da tut sich einfach nichts mehr und viel spannender ist, daß die erlebten Situation mit diesem Thema sehr stark zurück gehen.
Klingt das irgendwie verständlich?
Meinten die beiden anderen überhaupt sich die eigene Resonanz mal anzuschauen?