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Na, dann sollte die Verschiebung der Hochzeit ja auch kein Problem sein.
Es klingt im Moment leider so, dass Du Dich jetzt einlullen lässt, einfach seinen Worten vertraust. Schau bitte erst Mal auf die Taten.
Noch einmal: womit erklärt er, dass er Dich fünf Monate vor der Hochzeit durchgehend betrügt und auch noch dabei wäre, wenn er nicht aufgeflogen wäre? Dass er Dich auch weiter als Frischverheiratete weiter betrogen hätte? Überliest Du diese Frage bewußt? Willst Du das wirklich nicht wissen? Meinst Du mit 🙈🙉🙊wird alles ungeschehen und wieder gut?
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x 9#331
J
Johanna7030 Mitglied
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@Cocolores er meinte, er wäre komplett unglücklich gewesen und hat mit ihr einfach jemanden zum reden gehabt. Sie hat ihn vom "Alltag" einfach abgelenkt. Er meinte, er hat sich die Gefühle eventuell auch nur eingebildet. Er meinte, dass er es beendet hätte. Er hat es nicht mehr ausgehalten mit diesen Lügen und wollte mir das nicht antun. Er ist "aufgewacht" und hat gesehen was er angerichtet hat.
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#332
A
Verlobter ist fremdgegangen
x 3
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Tesi Mitglied
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Zitat von Johanna7030:
Ich habe mit ihm vorhin gesprochen; er sagte, dass ihm manche Sachen fehlen - der Sex ist wohl nicht so erfüllend für ihn, er wünscht sich mehr ...
Deshalb wird er dich immer wieder betrügen!
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x 2#333
machtlos Mitglied
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Hallo Johanna,
Du sagst, er bereut es sehr und will seinen Fehler wieder gut machen. Das sind Worte. Ich würde Taten verlangen. Wenn Du tatsächlich der Meinung bist, dass Du ihm verzeihen kannst, dann würde ich Folgendes vorschlagen. Ich würde die Hochzeit erst einmal 18 Monate, vielleicht zwei Jahre, nach hinten verschieben und ihm die Erklärung für Verwandte, Freunde, Bekannte und Kollegen überlassen. Ich würde verlangen, dass er dem vorgenannten Personenkreis mitteilt, dass Du aufgrund einer mehrmonatigen Affäre von ihm verunsichert bist und zurzeit erst einmal das Geschehene aufarbeiten musst, um dann zu entscheiden, ob Ihr wirklich heiraten werdet.
Wäre er aus Liebe zu Dir dafür bereit?
Beste Grüße, Jens
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x 9#334
J
Johanna7030 Mitglied
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@Cocolores die Verschiebung ist natürlich auch ok für ihn.
Er meinte, dass er etwas Zweifel an der Hochzeit hatte, ob es richtig wäre. Ob er mich glücklich machen kann, weil er selber so unglücklich zurzeit ist. Er hatte Angst in diesen "Alltagstrott" zu landen, aber diese Bedenken waren unberechtigt. Er weiß, dass er mich liebt und sein Leben mit mir verbringen möchte. Er wird alles tun, damit er es mir zeigt.
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#335
E-Claire Mitglied
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Zitat von Johanna7030:
Ich habe mit ihm vorhin gesprochen; er sagte, dass ihm manche Sachen fehlen - der Sex ist wohl nicht so erfüllend für ihn, er wünscht sich mehr Gespräche (er sagt, die wären sehr einseitig und er muss das Gespräch anführen), ich bin kein konfrontativer Mensch, ich liebe Harmonie und möchte mich nicht streiten - er würde gerne aber auch mal diskutieren und würd es bevorzugen, wenn ich nicht nur still nicken würde und ihm zustimmen. Er sagte, dass er nicht auf der Suche nach einer Affäre gewesen wäre, das war ein schleichender Prozess. Wir haben besprochen, dass wir eine Therapie machen möchten. Jeder auch einzeln. Bei ihm läuft es beruflich auch nicht und daher war er auch sehr unglücklich.
Was sagt ihr dazu?
Wie fühlt es sich für Dich denn an?
Im Grundsatz finde ich seine "Erklärungen" ja gar nicht schlecht und der Vorsatz der Therapie ist ein guter, wenn er denn umgesetzt wird. Jetzt kommt mein "aber", ich komme über die Erzählung, daß die Chats gefaked wären, nicht hinweg. Jemandem im Angesicht von Beweisen so dermaßen anzulügen, daß man anfängt, die eigene Wahrnehmung in Frage zu stellen, finde ich richtig schwierig.
Und deshalb würde ich solchen Erklärungen wie oben nur ganz bedingt glauben. Das würde sich erst ändern, wenn ihr beide (er also auch und nicht nur einmal hingehen und dann behaupten der Therapeut würde auf Deiner Seite sein, ihn nicht verstehen, das Geld könnte man sich doch sparen oder es ist doch eh alles wieder gut, den braucht man nicht) regelmäßig für wenigstens 6 Monate zur Therapie gegangen seid.
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x 3#336
J
Johanna7030 Mitglied
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@machtlos die Hochzeit ist zurzeit sowieso kein Thema mehr, jedoch möchte ich mich selber schützen vor der Meinung der anderen. Ich weiß, was er getan hat. Jedoch kann keiner fühlen, was ich für ihn fühle und deswegen wird keiner begreifen, warum ich ihm diese Chance gebe. Vielleicht werde ich einigen Leuten davon erzählen, aber erst wenn ich wieder auf einem guten Weg mit ihm bin.
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#337
J
Johanna7030 Mitglied
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@E-Claire das mit den Chats ist auch geklärt. Er hat sich einfach geschämt. Er weiß, dass er grausame Dinge geschrieben hat, aber es ist nicht das was er wirklich gefühlt hat. Er hat wollte ihr halt nur gefallen.
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#338
E-Claire Mitglied
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Zitat von Johanna7030:
Jedoch kann keiner fühlen, was ich für ihn fühle und deswegen wird keiner begreifen, warum ich ihm diese Chance gebe. Vielleicht werde ich einigen Leuten davon erzählen, aber erst wenn ich wieder auf einem guten Weg mit ihm bin.
Das würde ich nicht machen. Ja, es ist schwierig sich anderen zu öffnen und da spielt natürlich auch Scham eine Rolle. Aber Deine Angst vor der Bewertung durch andere, schützt ihn und nicht Dich.
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x 3#339
Y
Yoffi Mitglied
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1. Er hatte jemanden zum Reden. Dich.
2. Er will sein Leben nicht zwingend mit dir verbringen. Sonst hätte er nicht riskiert dich zu verlieren.
3. Er liebt dich auch nicht aufrichtig. Sonst hätte er nicht riskiert dich so dermaßen zu verletzen. Hat er deine Tränen nicht gesehen bevor "er" sich von ihr getrennt hat?
4. Wie groß ist dein Kinderwunsch? Bist du bereit ihm diesen Wunsch zu opfern? Denn wenn du in zwei Jahren feststellst, dass er nicht der Richtige ist kann es sein, dass es zu spät ist bevor du jemand neues kennengelernt hast. Das Zeitfenster wird immer enger. Ich möchte dir keinen Druck machen. Aber ich weiß eben wie sich das anfühlt genau deswegen kinderlos zu sein.
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x 6#340
E-Claire Mitglied
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Zitat von Johanna7030:
Er weiß, dass er grausame Dinge geschrieben hat, aber es ist nicht das was er wirklich gefühlt hat. Er hat wollte ihr halt nur gefallen.
Darum geht es nicht, es geht darum, daß er behauptet hat, die Chats wären nicht echt.
Es geht darum, daß er lieber Dich an Deiner Wahrnehmung zweifeln lässt, er also in Kauf nimmt, daß Du dir selbst nicht mehr vertraust, als einen Fehler, den er gemacht hat (und nicht Du) zuzugeben.
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x 3#341
J
Johanna7030 Mitglied
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@E-Claire ich denke, es wäre "zu viel auf einmal" wenn wir jetzt noch die Verachtung von so vielen Leuten überwinden müssen.
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#342
J
Johanna7030 Mitglied
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@Yoffi natürlich hätte er mich zum reden gehabt, aber da kommen wir wieder zu Kommunikation. Ich bin eher ein leiser, stille Typ. Keiner, der das Gespräch anführt. Das hat er ja an mir "vermisst", deswegen ein anderer Gesprächspartner.
@Cocolores die Verschiebung ist natürlich auch ok für ihn. Er meinte, dass er etwas Zweifel an der Hochzeit hatte, ob es richtig wäre. Ob er mich ...
Ich weiß nicht, irgendwie glaub ich ihm kein Wort.
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x 4#344
Libellenfrau Mitglied
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Liebe @Johanna7030, ich weiß, dass du alles versucht haben willst. Ich würde dir dann folgendes raten: Sage ihm, die Paartherapie hat für dich ein offenes Ergebnis. Er muss nicht deinen Verstand überzeugen, sondern dein Herz. Dazu gehört dann auch, dass die Hochzeit auf unbestimmt verschoben ist. Dann definiere für dich die Punkte, die dir wichtig sind. Und bestehe bei dir selbst auf Offenheit, auch wenn sie die Harmonie einmal stört. Und bei ihm auch, und zwar vorher, und in jetzigen Situation auch im Nachhinein. Wenn alles unter den Teppich gekehrt wird, ist die Beziehung doch nicht so superschön, sondern "komplett unglücklich" Das Unausgesprochene hat oft eine viel stärkere energetische Kraft, meistens im ungutes Sinn. Vielleicht suchst du dir auch Einzelhilfe für dich. Du passt dich zusehr an. Dass es nichts bringt, spürst du gerade am eigenen Leib. Mache dich stark, erst dann kannst du sagen, ich habe mich voll eingebracht für ein Neugelingen. Und frage ihn, was er von sich aus zu tun gedenkt, ohne dass du ihn darum bittest, um die jetzige Situation zu verbessern. Ist ja wohl klar, dass "Meine Ex-Geliebte zu blockieren, finde ich kindisch" absolut kontraproduktiv und unangebracht sind, nicht vertrauenaufbauend, sondern neu verletzend sind. Schau auf dich, stehe zu dir.