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Verlustangst, Trennung wg Rauchverhalten?

Sonnenschein85
Zitat von Worrior:
@leunenschmidt Das gibt nichts, das Thema ist für Dich zu sehr von Bedeutung. Das ist ok aber Andere können nichts dafür dass Du im Zusammenhang ...

Ich denke auch, es wird ewig zwischen euch stehen. Immer wirst du Panik haben das sie raucht und sie fühlt sich bevormundet. Ich denke in diesem Punkt seid ihr zu unterschiedlich.

x 1 #16


Lukrethia
@leunenschmidt ich könnte auch niemals mit einem Raucher zusammen sein, ist ein absolutes Ausschlusskriterium für mich. Ich habe auch ganz viele Angehörige durchs Rauchen verloren und kann dich einerseits gut verstehen, andererseits wieder überhaupt nicht. Konkret verstehe ich nicht, warum du dich überhaupt darauf eingelassen hast, wenn du weißt, dass sie raucht.

Raucher hören auf zu rauchen, wenn sie selbst das wollen. Ich kenne viele, die aufgehört haben zu rauchen und die militantesten Nichtraucher sind erstaunlicherweise oft Exraucher. Aber ich kenne noch viel mehr Raucher, die eben nicht aufgehört haben, auch wenn sie es oft versucht haben. Also die Chancen sind da, dass sie aufhört, wenn sie es will. Klingt aber ehrlich gesagt nicht danach. Und sie weiß ja nicht mal, wie sehr es dich wirklich stört. Das würde ich ihr schon sagen, was gibt es zu verlieren? Dann kann sie entscheiden, was ihr wichtiger ist, aber du kannst es nicht verlangen oder ihr vorschreiben.

Mein Schwager hat für meine Schwester aufgehört zu rauchen, weil sie gesagt hat "Glimmstengel oder ich". Und das war nie wieder ein Thema zwischen ihnen. Würde aber meinen, sowas ist eher selten.

Aber natürlich hat es einen bitteren Beigeschmack, denn es läuft ja jetzt schon eine Weile und das macht es nun schwieriger, als wenn die Entscheidung am Anfang gefallen wäre, wo ihr beide noch nicht so viel Gefühle investiert habt.

x 3 #17


A


Verlustangst, Trennung wg Rauchverhalten?

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Sonnenschein85
Zitat von Lukrethia:
@leunenschmidt ich könnte auch niemals mit einem Raucher zusammen sein, ist ein absolutes Ausschlusskriterium für mich. Ich habe auch ganz viele ...

Das sehe ich auch so. Wenn man so eine extreme Abneigung hat, dann sollte man sich keinen Partner nehmen, der raucht. Ich möchte auch keinen Raucher mehr als Freund, ich verstehe es auch. Nur sie wird aufhören, wenn sie selbst das möchte. Und anscheinend möchte sie das gerade nicht komplett.

x 1 #18


HeavyDreamy
@leunenschmidt Hey Lachendes Gesicht

Zitat von leunenschmidt:
Meine größte Angst ist (und sie ist wirklich groß), dass ich ihr offenbare, was ihr verhalten mit mir innerlich macht aber sie sagt, sie will nicht aufhören. Denn ich glaube dann ist es für mich aus gesundheitlichen Gründen (meins Körpers und Psyche) nicht langfristig tragbar.

Dein letzter Satz ist das, was genau richtig wäre, nämlich dich zu trennen, weil du eben mit dem Rauchen nicht klar kommst.

Das muss nicht Mal mit deiner Vergangenheit zutun haben - auch wenn sich das durch die ganzen schlimmen Vorfälle verinnerlicht hat - völlig verständlich auch dann.

Aber ja, ihr passt einfach dann nicht zusammen und sie kann und möchte einfach nicht aufhören, also gibts eben nur eine Lösung für dich. Denn du willst daran ja auch nicht innerlich kaputt gehen oder? Lachendes Gesicht

Ich persönlich habe noch nie geraucht und ich bin darüber auch wirklich froh, dass ich das nie angefangen habe.

Dafür aber rauchen meine Geschwister, meine Onkeln und Tanten haben geraucht, ein Onkel hatte ein Raucherbein und verlor sein Bein auch dann.

Sollte ich nochmals jemand kennenlernen, würde mich permanentes rauchen defi stören.
Ab und zu, also gelegentlich Mal, weniger.
Aber cool wäre es natürlich, wenn ich jemand kennenlerne, der ebenfalls nicht raucht.

Hör also auf deinen Körper und auch auf deine Angst - Du hättest keine Probleme damit, wenn du so eine Person nicht in dein Leben lassen würdest Lachendes Gesicht

Beende es Lachendes Gesicht

#19


Worrior
Ich drücke es mal ganz lapidar aus.
Rauchen ist eine Dro.gen.sucht, der Erfolg des Entzuges ist sogar geringer als bei anderen Dro., die Rückfallquote also um ein Vielfaches höher.
Ich war 9 Jahre rauchfrei und bin seit 3 Jahren rückfällig geworden.
Ich hatte aber schon mal eine Phase wo ich 6 Jahre nicht rauchte.
Dass ich bestimmt weitaus intelligentere Dinge tun könnte anstatt rauchen ist mir bewusst.

x 4 #20


K
Deine Freundin ist schon sehr genervt von deinen Sprüchen.
Lass sie in Ruhe damit. Raucher hören nur auf, wenn sie selbst das wollen. Es ist bei vielen eben eine Sucht, gerade in Stresssituationen ein Coping-Mechanismus.
Ekelst du dich vor ihr? Dann trenn dich.
Ansonsten kannst du ihr eben keine Vorschriften machen. Und wirfst vielleicvt etwas schönes weg.

Bleib bei dir selbst, therapiere deine eigenen Ängste.
Schon bei deiner Ex war dein Verhalten teils extrem.
Und nein, ich habe nie auch nur eine Zig. angerührt, eben weil ein Kettenraucher in meiner Familie daran starb.
Dennoch reagierst du zu extrem.

x 3 #21


FloraVita
Wenn du eine Nichtraucherin als Partnerin haben möchtest, ist es sehr blauäugig mit einer Raucherin zusammenzukommen und zu hoffen sie hört dir zuliebe auf. Es gibt zwar solche Fälle, aber, sie sind sicher nicht die Mehrheit.
Dazu noch ihr den wahren Grund deines Unwohlseins zu verheimlichen, ist unfair.
Bleibt nur die Karten auf den Tisch legen und mit Konsequenzen leben.
Alternative ist, dass du so weiter machst, was weder dir, noch ihr gut tut.



Zitat von leunenschmidt:
lass mich raten, du rauchst selbst, so wie du reagierst?


Ich bin Nichtraucherin und finde sie hat recht.

x 6 #22


GreenTara
@leunenschmidt
Zitat von leunenschmidt:
ich hab mir doch nicht ausgesucht, dass ich Panikattacken bekommen, wenn eine Person die ich liebe, sich schaden zufügt

Nein, das hast du nicht. Es geht aber auch nicht darum, dass sie dir einen Gefallen tun wolle. Es ist eine Sucht
Zitat von leunenschmidt:
und das direkt mitansehen musste, wie er am Tropf lag usw. Er hat sogar währenddessen noch geraucht, bis er dann gestorben ist

Auch da kam trotz eigener schwerer Krankheit keine Umkehr.
Wir sehr sie sich wehrt, wenn sie ihr Suchtmittel in Gefahr sieht, siehst du hier:
Zitat von leunenschmidt:
"Hals Maul", "lass mich in Frieden rauchen"

Sie ist deinen Wünschen und Argumenten nicht zugänglich, bereits die Sucht selbst ist eine Erkrankung. Das kann deine Partnerin genauso wenig ausschalten wie du deine Panik.
Du kannst nichts ändern, du kannst dich nur selbst schützen.

x 1 #23


HierDerNameNEU
Keine Ahnung warum du dir eine Freundin anlachst, wo du wusstest sie raucht.

Das macht alles keinen Sinn und da hilft auch das seitenlange rechtfertigen deiner Ängste nichts. Du hättest es einfach nicht tun müssen. Ganz einfach.

Vorher Freunde gewesen usw usw. Na und? Sie rauchte. Du kannst es partout nicht ab. Thema durch. Du dachtest dir aber Nö, mach ich trotzdem. Und jetzt machst du dir selbst ein Riesentheater.

Kann ich nicht nachvollziehen.

x 3 #24


T
Ich möchte einen anderen Ansatz vorschlagen.
Was ich mich bei deiner etwas verworrenen Story die ganze Zeit gefragt habe: hast du ihr jemals Klipp und klar gesagt, warum du so eine Abneigung gegen das Rauchen hast? Oder kommt von dir jedes Mal so ein Geschwurbel à la "das kann ich dir jetzt noch nicht sagen"?
Mein früherer Freund hat nach wenigen Wochen zu mir gesagt "ich kann mir nicht vorstellen, dauerhaft mit einer Raucherin zusammen zu sein". Ich hab aufgehört, weil ich verliebt war. Ich sage nicht dass es leicht war, aber er war's mir wert.

Falls du also Option 3 wählen willst, weil Du Angst hast, dass sie sagt "sorry, für dich nicht", dann mach das. An deiner Stelle würde ich es aber versuchen. Wenn sie nein sagt, weißt du wenigstens wo du stehst und kannst aufhören mit dem Herumeiern.

x 1 #25


L
Hallo an alle,
da von den meisten grob kommt "du wusstest, dass sie raucht und hast trotzdem was mit ihr angefangen, selbst schuld", muss ich glaub ich nochmal versuchen das genauer zu erklären, ganz so klar/einfach war es für mich nämlich nicht:

Bevor irgendwas zwischen uns lief, sagte sie bereits, dass sie aufhören will. Natürlich weiß ich, dass die meisten es nicht so einfach schaffen. Sie hat sich aber eigentlich direkt gut geschlagen und wurde von mal zu mal besser. Also. mal ne Woche, dann beim Feiern zugegriffen, aber danach wieder ne Woche oder 2 ohne usw.
Also ich hatte wirklich den Eindruck, dass sie es stoppen möchte und sah es auch als realistisch.
Wenn wir, immer noch rein als (engere) Freunde, zusammen waren, hat sie auch nichts angerührt.
Und dann wurde ich halt naiv, als sich was entwickelte:
sie machte sich grundsätzlich mit Ausrutschern gut. Meine Glücksgefühle überlagerten das schlechte Gefühl- absolut meine eigene Schuld das verschöhnt zu haben. In meine Kopf war sie halt immer noch am aufhören, und als sie sich die Schachtel gekauft hat, hatte sie ja nen Unfall, also ergab es für mich Sinn, dass das eine Ausnahme ist, wegen akutem Stress. Das war auch noch kurz bevor es zwischen uns losging.
In meiner Naivität habe ich dann halt geglaubt, dass sie es auf lang wohl schafft es zu lassen, da sie es nie tat wenn wir zusammen waren und ich hab mir wohl auch eingeredet, dass ich sie dabei unterstützen kann. Innerlich hat es bei mir auch zu dem Zeitpunkt nur etwas Enttäuschung ausgelöst.
Dann ging es los mit uns und die Zeiträume ohne wurden länger. Allerdings fing sie dann mit den erwähnten Aussagen an wie "ich mach es nur noch, wenn man mir anbietet" (was rückblickend auch stimmte). Ich hab mir dann - natürlich wieder meine eigene Dummheit - gesagt "ok, sie macht es so gut, davon kommt sie auch noch ab". Sie schaffte zuletzt dann immer länger ohne. 3 Wochen, fast 5 Wochen. Also sie wurde besser, aber kam gleichzeitig mit Aussagen wie:" ich liebe es in der Kälte, oder dass sie heutzutage mit ihrer Mutter raucht. Dass sie einmal versucht hat eine Vape zu kaufen, passierte, nachdem wir 3 Wochen räumlich getrennt waren. Es fühlte sich so an, als ob meine Gegenwart ihr eigentlich hilft, stärker zu sein. Kann aber natürlich sein, dass ich mir das einbilde.

Also zusammengefasst: als wir anfingen, war sie am aufhören und es hat mir innerlich noch keine Schmerzen bereitet. Obwohl sie nach und nach besser wurde, relativierte sie es nach und nach mit ihren Aussagen "ich hab gesagt, ich kauf nicht mehr" "ich hab nie gesagt für immer aufzuhören" usw.
Ja, wahrscheinlich hätte ich beim ersten mal direkt sagen müssen, dass ich mit einer Raucherin nicht zusammen sein kann. Ich war mir zum einen aber nicht bewusst, wie schwer mich dass nach einiger Zeit treffen würde und zum anderen, hab ich halt echt geglaubt, dass sie es zügig schafft, aufzuhören. Dass ich mich selbst in diese Lage gebracht habe, ist mir klar.

Ich weiß nun, als jemand der nie eine Zig. angefasst hat nicht, ob ihre Aussagen einfach Ausreden sind, weil es ihr innerlich doch sehr schwer fällt oder ob sie das so meint, weil sie sich es anders überlegt hat. Fakt ist allerdings, dass sie sich es hindreht, um nicht als "Versagerin" dazu stehen.
Z.B. die Aussage, sie habe nie gesagt, ganz aufhören zu wollen. Sie behauptete das sehr vehement als ich meine, das stimmt nicht. Denn ich kann es ja mit Chats belegen und dass sie mir selbst geschrieben hat "I'm failing so badly".
Das habe ich ihr natürlich nicht so gesagt und vorgeworfen, sie war eh schon gereizt und sie zu belehren und mich im Recht zu wiegen hätte halt nichts gebracht.


Zitat:
hast du ihr jemals Klipp und klar gesagt, warum du so eine Abneigung gegen das Rauchen hast? Oder kommt von dir jedes Mal so ein Geschwurbel à la "das kann ich dir jetzt noch nicht sagen"?

also, ich hab das nie als Ultimatum oder so gesagt. Als es um ihr Aufhören ging und meine Erfahrung bzw warum ich nie geraucht hab, habe ich ihr schon erzählt, dass ich Onkel und Opa daran verloren habe. In dem Zusammenhang hat sie dann auch den typischen Satz gebracht ala "mein Onkel hat sein Leben lang geraucht und ist 85 geworden" und "älter als 60 muss ich eh nicht werden"
Dass es mich emotional triggert, habe ich nicht gesagt, weil es da auch noch nicht so weit war. das wurde erst die letzten paar Male so schlimm.

Dass ich es ihr sagen muss, was in mir passiert, ist unausweichlich. Ich habe halt tierische Angst, dass sie dann sagt, dass es das dann halt ist. Die Zig./Vape wichtiger als mich sieht. - ja ich weiß, dass es eine Sucht ist und Raucher es nicht absichtlich machen, aber sie hat ja gezeigt, dass sie ohne kann -ganze 5 Wochen. das schlimmste soll ja bereits nach 1-2 Wochen um sein.
Ich will sie damit nicht erpressen. Indirekt tue ich das, ich weiß. aber was ist die Alternative? Also meine blauäugige Hoffnung ist, dass ich ihr erzähle, dass ich davon mittlerweile Panikattacken bekomme, und sie realisiert, dass es mich härter trifft als sie bisher denkt. und sie vielleicht sagt, dass sie dann noch besser versucht es sein zu lassen. Aber halt von ihr aus, nicht weil ihr ihr die Pistole auf die Brust lege. Macht das Sinn? Ist schwer auszudrücken, wie ich das meine.

x 1 #26


GreenTara
Hi @leunenschmidt, für mich hört sich dieses: "Ich kaufe ja nichts, nur wenn ...., dann ..." nach typischem Suchtgelaber an. Das Statement: "Ich habe nie gesagt, dass ich ganz aufhöre" hast du auch bereits zu hören bekommen.
Zitat von leunenschmidt:
Die Zig./Vape wichtiger als mich sieht. - ja ich weiß, dass es eine Sucht ist und Raucher es nicht absichtlich machen, aber sie hat ja gezeigt, dass sie ohne kann -ganze 5 Wochen.

.... wichtiger als dich: Machst du jetzt deinen Selbstwertgefühl daran fest? Dann wirst du verlieren, es ist eine Krankheit. Den Leuten werden die Gliedmaßen amputiert, und sie qualmen weiter.
Du kannst ihr keine Selbstfürsorge ins Ohr drücken, was besser für sie ist.
Du selbst, als Nichtsüchtiger, bekommst deine eigene Selbstfürsorge nicht gebacken, indem du Konsequenzen ziehst. Sie aber soll es können?
Wenn Sie es ihrer Selbst willen nicht schafft, wird auch dein Trauma keine Motivation für sie sein.
Ist dir aufgefallen, dass du ihre Sucht mitlebst? Nennt man co-abhängig.

#27


Cagy
Guten Morgen
Zitat von leunenschmidt:
Ich will sie damit nicht erpressen. Indirekt tue ich das, ich weiß. aber was ist die Alternative? Also meine blauäugige Hoffnung ist, dass ich ihr erzähle, dass ich davon mittlerweile Panikattacken bekomme, und sie realisiert, dass es mich härter trifft als sie bisher denkt. und sie vielleicht sagt, dass sie dann noch besser versucht es sein zu lassen. Aber halt von ihr aus, nicht weil ihr ihr die Pistole auf die Brust lege. Macht das Sinn? Ist schwer auszudrücken, wie ich das meine.

Du hast dich so auf das Thema Rauchen fixiert daß du offenbar alle anderen Aspekte und Seiten ihrer Persönlichkeit nur noch am Rande wahrnimmst. Du schreibst ihr kommt euch immer näher aber das genießt du nicht..du bekommst Panikattacken und hast Angst...
Wovor ? Das Sie krank wird, stirbt und du dann alleine bist/wärst ? Oder ist es so daß du ihre Sucht einfach nicht mit einem Zustand von Glück, Verliebtheit und Zufriedenheit vereinbaren kannst ?..
Zitat von leunenschmidt:
...und sie realisiert, dass es mich härter trifft als sie bisher denkt. und sie vielleicht sagt, dass sie dann noch besser versucht es sein zu lassen.

Und wenn sie dir sagt, daß deine Panikattacken und der Druck den du auf sie ausübst ihr zuviel sind und sie die Beziehung dann lieber beenden möchte..? Was dann..?
Ich drücke es mal ganz einfach aus : Du kannst aus Äpfeln keine Apfelsinen machen, nur weil du keine Äpfel magst.
Es ist IHR Leben und IHRE Entscheidung.
Deine Entscheidung ist damit zu leben oder es zu lassen.
Alles Gute dir.

x 3 #28


Sonnenschein85
Zitat von leunenschmidt:
Hallo an alle, da von den meisten grob kommt "du wusstest, dass sie raucht und hast trotzdem was mit ihr angefangen, selbst schuld", muss ...

Ich verstehe dich. Und Gefühle sind natürlich so oder so oft mächtiger.

Leider ist es eine Sucht und wie du auch erkannt hast nicht so einfach aufzuhören. Mein Ex Mann der auch geraucht hat versprach mir aufzuhören. Und was war? Er rauchte die ganze Zeit über heimlich weiter. Und im Urlaub war er total mies gelaunt, weil er eben dort nicht so rauchen konnte.

Nach fast 2 Jahren schaute ich in seinem Rucksack, weil ich etwas suchte und fand da eine Zig. Packung. Er hatte also gut 1 1/2 Jahre gelogen. Und ich hatte nichts gemerkt. Ich reagierte total wütend, mehr wegen den Lügen als wegen dem Rauchen ansich. Da wäre es fast zum Aus gekommen.
Ttatsächlich habe ich ihm verziehen und danach hat er wirklich von selbst aufgehört. Und jetzt stört ihn Zig. Geruch selbst sehr. Aber es war hart für ihn aufzuhören. Er hat fast 10 kg zugenommen damals, die dann aber auch wieder weg gingen. Er war launisch.
Also es war ein großer Schritt. Aber er wollte es dann selbst.
Und ich denke DAS ist das ausschlaggebende. Die Person, die raucht muss es selbst wollen. Nicht halbherzig, sondern von Herzen. Sonst wird das nichts.

Und anscheinend spürt deine Freundin gerade zuviel Druck von dir. Und dann macht sie dicht und es bewirkt das Gegenteil.
Wenn du mit ihr bleiben möchtest musst du schauen, wie du das irgendwie in den Griff bekommst deine Ängste.

Nur sitzen diese natürlich sehr tief.

x 2 #29


D
Ich finde es immer Schade, wenn man seine Ängste nicht hinter die Möglichkeit, einfach Zeit mit dem Menschen zu verbringen den man liebt, stellen kann. Verstehen kann ich das schon, aber es bleibt in dem Fall eine Entscheidung was schwerer wiegt. Es bleibt nur deine Gefühle klar zu formulieren, denn die dürfen ja auch da sein. Und du weißt ja selbst, dass du mit 'Du solltest/musst' nirgends hin kommst. Also bleiben nur Ich-Aussagen und ein Miteinander oder eben Trennung.

Alles Gute 🍀 .

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A


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