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wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Verschiedene Rollen

E
Zitat von Felica2024:
Verrätst Du, warum das Thema so eine Relevanz bei Dir hat?

Ich möchte mich nur austauschen und Meinungen anderer dazu kennen.

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QueenA
@She-Ra ich bin authentisch unterwegs. Das war ich schon immer. Je nach Setting kommt da meine Fachexpertise hinzu und mein ich ist überall zu erkennen. Lache viel und gerne, mag gute Stimmung und trage gerne dazu bei. Mein Teenie 2 macht gerade ein Praktikum in meiner Abteilung und sie erkennt mich dort 1:1 wieder. Wäre mir unangenehm, wenn ich aufgrund einer Rolle beruflich eine andere wäre.
Dadurch, dass mein Job meinem Naturell entspricht perfekt. Als ich als jüngere Frau in der Finanzbranche tätig war, nannte man mich Sonnenschein. Dh. Es blitzt egal wo durch.

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A


Verschiedene Rollen

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Worrior
Je nachdem welche meiner 25 Persönlichkeiten gerade am Licht ist entscheidet sich welcher Nick hier gerade aktiv ist.
Wir kennen ja untereinander unsere Passwörter nicht. 🤪

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GreenTara
@QueenA
Zitat von QueenA:
ich bin authentisch unterwegs.

Das ist das Wichtigste. Man kann sich ja trotzdem überlegen, wem man was erzählt.

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CanisaWuff
Zitat von Worrior:
Als ich im SM Studio war habe ich meinen Arbeitskollegen Horst-Erwin getroffen. So ein Per.ver.sli.ng

Per.vers ist es, wenn Du keinen mehr zum mitspielen findest

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Islantilla
Zitat von She-Ra:
Sehe ich auch so, manche sehen das aber anders. Dass man sich scheinbar verstellt.

Ja, wir alle "spielen" jeden Tag irgendwelche Rollen. Das ist erwiesen und es ist auch nix schlimmes.
Es handelt sich dabei eher um eine "Anpassung" an die äußeren Umstände.

Es fühlt sich erst dann nach "Vorspielen“ oder "Lüge" an, wenn deine Rolle massiv gegen deine inneren Werte verstößt. Wenn du z.B. im Job den harten Hund spielen musst, obwohl du eigentlich empathisch bist, entsteht ein gewisser "Rollenstress“, der sich nicht mehr ganz so echt anfühlt. Ob man damit gut leben kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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VictoriaSiempre
Ich habe doch nun mal im Beruf eine andere „Funktion“ als im Privatleben. Aber wenn ich mich im Job evtl. anders verhalte als privat, hat das doch nichts damit zu tun, dass ich meine grundsätzlichen Charaktereigenschaften und Werte ablege und eine Rolle spiele im Sinne von sich verstellen?

Ein Choleriker z. B. wird sich eher nicht dauerhaft zusammenreißen können und selber habe ich noch nie von einem Partylöwen gehört, der im Job das Mauerblümchen ist - er nimmt sich da nur mehr zurück und verhält sich angemessener. Wobei es beim Partymenschen sicher auch auf den Job an sich ankommt - es könnte einen Unterschied machen, ob er in einer Eventagentur oder im Finanzamt arbeitet.

(Das Beispiel mit der Messi-Kollegin finde ich nicht passend, weil das eine anerkannte psychische Krankheit ist und in die Köpfe und Seele seiner Mitmenschen kann niemand reingucken; weder privat noch beruflich)

Zitat von She-Ra:
Es ärgert mich ehrlich gesagt ein wenig, dass mir Leute die mich nicht kennen, gewisse Dinge nicht zutrauen. Es überraschend finden etc.
Wieso kann ich nicht eine wilde oder spezielle Seite haben, nur weil ich im Büro meine Arbeit gut und souverän erledige?

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum und worüber Du Dich da „ein wenig“ ärgerst Unwissender Smiley
Es wäre mir sowas von egal, wenn meine Kollegen und Kolleginnen mich für spießig halten - die, die mich im Laufe der Zeit besser kennen, lernen mich dann auch anders kennen, wenn ich es möchte. Bei mir hat eine strikte Trennung von Beruf und privat nie funktioniert; meine beste (mittlerweile leider verstorbene) Freundin habe ich z. B. im Job kennengelernt. Aber ich geh halt nicht wahllos mit meinen privaten Dingen und mit meinen Freundschaften um.

Ich möchte bei der Arbeit in erster Linie einen kollegialen, freundlichen Umgang. Was ich ansonsten von mir preisgebe, liegt an mir.

Gib doch mal ein Beispiel, was Dir Leute, die Dich nicht kennen (und die Du vermutlich auch nicht kennst) nicht zutrauen und warum Dich da was „ein wenig“ ärgert. Ich kann mir da nichts drunter vorstellen.

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F
Ich weiss nicht, ob Rolle der richtige Begriff ist.
Allein bei der Arbeit bin ich Chefin, Kollegin, Auftraggeberin, Koordinatorin, Seelentrösterin, Unterstützerin, Mediatorin, .....

Zuhause Mama, Ehefrau, Nachbarin, Köchin, Putzfrau, Lehrerin, Sekretärin, Koordinatorin, Seelentrösterin, ....

Weitere Rollen: Ehrenamtliche, Tochter, Kusine, Tante.

Und natürlich pflege ich zu meinen Kindern einen anderen Umgang als zu meinen Mitarbeitern oder zu meiner Nachbarin.

Meinst Du eventuell eher Charaktereigenschaften?

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