Jdolin19xx
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ich bräuchte eure Meinung/Rat. Und zwar war meine Ex (19) und ich (22) 2 Jahre zusammen. Jedoch leidet sie seit ihrer Jugend an Essstörung. Im Sommer 2019 wurde es deutlich schlimmer, sie hat nichts mehr gegessen, fand sich nicht mehr schön, hat sich von mir körperlich so wie am Ende emotional nur noch distanziert. Ich war 24/7 für sie da, hab sie aufgefangen, als sie nicht mehr konnte. Sie war 4 Monate nur noch unglücklich. Sie war mit ihrem Körper, Weiterbildung und Arbeit unglücklich. Als es ihr besser ging (Dezember), lief es zwischen uns trotzdem nicht mehr gut. Sie wollte nur noch Sport machen und hat sich nicht mehr für mich die Zeit genommen, dann hat sie Schluss gemach mit den Worten "ich liebe dich aber es fühlt sich nur noch komisch an". So dann war zwischendurch immer wieder der Kontakt da hat aber uns beiden geschaden, Anfang Februar kamen wir uns dann noch näher und haben beschlossen, dass wir den Kontakt beibehalten. Ich meinte daraufhin, dass ich gerne den Kontakt mit ihr haben möchte bzw. wenn was ist, ich ihr jeder Zeit helfen möchte (wegen ihrer Krankheit). Hatte in dem Moment keine Erwartungen und habe mein Ding durchgezogen, jedoch hat sie sich jeden Tag gemeldet und der Kontakt wurde mehr, sind essen gegangen, haben uns wieder geküsst. Iwann wurde mir dadurch schlecht, da sie meinte, sie bereut die Trennung, will mich zurück aber will die Freundschaft, da sie angst hat, dass es nur vermissen ist. Im Prinzip wusste ich einfach nicht mehr, was sie genau möchte. Immer meinte sie dann auch, ob ich trotzdem bei ihr bleibe, wenn es zwischen uns nicht mehr klappt und dadurch stand ich unter Druck. Ich bekam Angst davor, dass ich nur da bin, damit sie nicht alleine ist, dass ich ihr Liebe/Aufmerksamkeit schenke bis zu dem Tag, wo sie es nicht mehr braucht und ich am Ende dann alleine bin und leide. Es wurde ja nicht mal offen darüber gesprochen, wie es weiter gehen soll, obwohl ich angesprochen hatte, dass wenn sie was wieder aufbauen möchte, wir schauen wie wir das am besten machen (ärztliche Hilfe, usw). Darauf ist sie nie richtig eingegangen. Ich bin dann iwann an die Decke gegangen, weil ich nicht mehr damit umgehen konnte (Friendzone usw) und meinte, ich will den Kontakt reduzieren. Daraufhin ist sie eskaliert und meinte, entweder ganz viel Kontakt (vorerst freundschaftlich) oder NIE WIEDER. Daraufhin hat sie mich überall gelöscht und meinte, wenn ich mich mehr um diese "Freundschaft" bemüht hätte,nicht ihr "vorgeworfen" hätte, dass ich ihr eh früher oder später egal bin, hätte es zwischen uns geklappt aber jetzt ist es zu spät und wir werden uns ausseinander leben. Bin ihr erst tagelang hinterher gerannt und hab sie mit Anrufen bombardiert, weil ich dachte, ich hätte unsere Chance verhauen aber im Prinzip, wieso muss ich mich denn um sowas "bemühen"? ich war doch an ihren schlimmsten Tagen bei ihr und sie hat mich weg geworfen? Ich weiß, dass der Kontaktabbruch das beste in dem Fall ist aber ich nehme trotzdem all die Schuld auf mich. Oder wie seht ihr das? und ich weiß, auch ich bin an manchen Dingen schuld und war auch nicht grad nett zu ihr. Ich hoffe einfach nur noch, dass die Lage sich beruhigt und wir früher oder später normal miteinander umgehen können, da wir davor eine lange Zeit beste Freunde waren und somit der Schmerz jetzt noch größer ist.