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Verzweifelt, Freund redet seit Wochen nicht

F
Noch eine Anmerkung von mir: Im Starter schreibt die TE, dass das Problem mit der 14yo Tochter seit einem Jahr besteht. Was für mich heißt, die Auffälligkeiten im Verhalten begannen als das Mädchen 13 war...

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Emme
Leichtsinnig ?
So was ist nicht mehr lustig!
Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass es dabei bleibt ?

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A


Verzweifelt, Freund redet seit Wochen nicht

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Blindfisch
Zitat von thegirlnextdoor:
Ist dir eigentlich bewusst was für MENGEN deine Kleine dafür konsumiert haben muss ?
Für ein Kind das noch nie getrunken hat führt meist ein Bruchteil dieser Dosis zu ersten Reaktionen und Ohnmacht.

Ein wenig OT: Vor ein paar Jahren war ich mit ein paar Kumpel abends unterwegs, haben ein "wenig" getrunken. Während die anderen irgendwelche Mischungen zu sich nahmen bin ich beim B. geblieben. Einer meiner Kumpel ist Polizist und wir sind dann zur Wache gelaufen um just fot fun zu pusten. Ergebnis: ich hatte bei 6 oder 7 B. einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille. Man merkte es mir auch schon deutlich an. Und ich bin Alk. "gewohnt". Mit 14 Jahren hätte mir ein B. und ein nasser Lappen um die Ohren gereicht und ich hätte genug. 2.7 Promille spricht eher für eine Art "Gewohnheit". Es sei denn die Kleine hätte innerhalb kürzester Zeit 2 Flaschen Korn o.ä. auf ex getrunken, bevor die Wirkung einsetzt.

x 6 #78


K
Sie nimmt es nicht zu locker imho. Sie sagt, sie war bei der Suchtberatung. Das Kind schläft nie auswärts. Sie hätte es bemerkt, hätte das Mädel schon öfter getrunken, eben weil das sichtbar/ merkbar ist, eben wenn/ weil Kids es nicht gewohnt sind.

Dennoch würde ich Kontakt zu einer (Schul)psychologin aufnehmen.

Und wenn dein Partner die Tochter (nun) ablehnt, wird sie das merken. Das ist ein Problem.

Die TE wirkt auf mich gar nicht sorglos. Und hier ist sie, weil auch die zweite "Baustelle" / das zweite Problem eine Lösung verlangt.

x 2 #79


Luto
Zitat von Blindfisch:
ich hatte bei 6 oder 7 B. einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille.

6-7 x 0.2 oder 1,0? zwinkern

#80


ElGatoRojo
Eben diese 2,7 Promille haun doch rein. Als täte sie das nicht das erste Mal. Und dann ältere Brüder mit den Freundinnen der Schwester. Sollte sie ein Auge drauf haben.

O.k. - Erwachsen werden geht nicht ohne Rundungsdifferenzen. Aber man muss ja nicht gleich als Erstes in die Vollen gehen.

x 3 #81


ElGatoRojo
Zitat von Luto:
6-7 x 0.2 oder 1,0?

Im Norden und Osten ist "eines" jetzt 0,4 --- nicht diese lütten Kölsch

#82


Blindfisch
Zitat von Luto:
6-7 x 0.2 oder 1,0?

Ich lebe weder in Köln noch in Bayern. 😅

x 1 #83


Nike666
@Solist

Es steht wie folgt im Eingangstest:

„Wir hatten, seit wir zusammen wohnen immer wieder Diskussionen wegen meiner Tochter“

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es immer eine Herausforderung ist, in so einer Konstellation zu leben.

Er möchte die Mutter (er sagt es ja auch sehr klar), das Kind möchte die Mutter.

Die Mutter steht hier, wie beschrieben zwischen den Stühlen. Mit einem knappen Zeitkontingent, da Vollzeit Berufstätig.

Es könnte nur funktionieren, wenn der Partner sie loyal stärken würde.

Die Situation müsste sehr viel weiter vorgestellt werden, damit man sich halbwegs einen Rat erlauben könnte.

x 1 #84


Worrior
Ein Boekannter von mir war Tablettenabhängig und pushte dies mit Alk..
Es dauerte Jahre bis das Umfeld merkte dass da was nicht stimmt, dies weil die Ausfallerscheinungen immer unübersehbarer wurden.
Selbst vor der eigenen Familie konnte er dies sehr lange verheimlichen.
Der gesundheitliche Zusammenbruch physisch wie psyxhisch kam natürlich.
Es dauerte lange aber er kam.
Im sozialen Umfeld wie auch im Job funktionierte er jahrelang unauffällig.
Heute geht es ihm wunderbar ohne Dro..
Er wundert sich selbst wie leichtfertig er selbst über eindeutige Warnsignale hinwegsah oder diese ignorierte.

x 3 #85


Nike666
Er hat nicht gesagt, mir liegt die Tochter so am Herzen, ich kann nicht dabei zusehen, wie sie sich zu Grunde richtet….weil du so inkonsequent bist….

Er sagte, ich liebe dich aber nicht dein Kind ( was eine Aussage !)

Es ist jedem klar, dass das eine Art Zwangsverwandschaft ist und so weiter…. aber sie war 6 Jahre alt….

Ich finde diese Aussage so knallhart. Sie spiegelt sein Standing in der Situation und das seit ganzen 8 Jahren.

x 1 #86


V
@thegirlnextdoor Ich sehe das ganze nicht zu locker. Hier ganz sicher nicht! Und ja, ich weiß was das mit ihrem Körper gemacht hat. Darüber haben wir auch bei der Caritas gesprochen.

Ok ich weiß nicht ob sie nicht davor auch schon alk probiert hat aber ich sehe wie sie nachhause kommt und würde es wohl bemerken wenn sie getrunken hat.

Ich kümmere mich um meine Tochter. Natürlich weiß ich nicht was sie so alles macht wenn sie draußen mit Freunden ist. Aber ich halte immer Kontakt mit ihr, sie schreibt mir wo und mit wem sie unterwegs ist. Und am abend essen wir immer zusammen und reden über unseren Tag. Leider jetzt ohne meinen Partner

x 4 #87


F
Zitat von Nike666:
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es immer eine Herausforderung ist, in so einer Konstellation zu leben.

Er möchte die Mutter (er sagt es ja auch sehr klar), das Kind möchte die Mutter.

Die Mutter steht hier, wie beschrieben zwischen den Stühlen. Mit einem knappen Zeitkontingent, da Vollzeit Berufstätig.

Es könnte nur funktionieren, wenn der Partner sie loyal stärken würde.

Ist mir aus eigener Erfahrung bekannt. Hatte ich selbst auch und wurde nur überwunden weil beide Partner an einem Strang zogen. Und das ist hier nicht der Fall gewesen, wenn ich richtig gelesen habe.

Aus meiner Sicht ist hier Ursache und Wirkung verwechselt. Der Partner hat sich um ein gutes Verhältnis zu dem Mädchen bemüht, was Anfangs auch scheinbar funktioniert hat. Zurückgezogen hat sich der Partner erst, als die Probleme mit der Tochter überhand nahmen und die Mutter die Probleme klein redete. Ein Jahr Verhaltensauffälligkeiten und es muß erst zur Eskalation mit Alk. kommen...

Mein letzter Kommentar in diesem Faden, weil ich innerlich koche...

x 8 #88


V
@Solist genau so ist es, davor hatten wir solche Probleme nicht

x 1 #89


V
@kata_smiles Ich weiß nicht warum manche hier meinen ich wäre sorglos. Ich habe nächte lang nicht geschlafen, mich verkopft, geweint, mir hilfe geholt bei Familie und Freunden.

Aber ich kann mit meiner Tochter reden, ich höre ihr zu und sie mir. Im Moment find ich das Problem ist eher mein Partner

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A


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