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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

AjnosXX
Zitat von Canis_Lupus:
völlig ausgetickt wäre, wenn die Partnerin fremd gegangen wäre...inklusive Selbstverletzung. Auch Lügen bringen das Fass zum Überlaufen Ich glaube, es ist schwer, ihr von hier zu helfen

Das denke ich auch, mit so einer Diagnose, hätte ich mehr Gegenwehr von Deiner Frau erwartet. Dann hat sie offenbar alles verdrängt und dass kommt jetzt hoch. Zusammen mit den Verletzungen aus der Kindheit. An einer Trennung wird sie festhalten. Wahrscheinlich spürt sie sich selber im Moment nicht. Du könntest ihr helfen, dass sie sich mehr um die Kinder bemüht. Vielleicht könnt ihr ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen, auch wegen der Kinder. Gerade der Betrug von Dir wird nochmals hoch gekommen sein und jetzt will sie Dir nicht mehr verzeihen. Das musst Du jetzt hinnehmen. So ein Betrug kann halt Jahre später noch nachwirken und den Partner dazu bewegen, ihm keine Chance mehr zu geben.

#31


Scheol
@Jules189

Zitat:
Erst einmal möchte ich mich schon mal ganz herzlich bei dir und auch den anderen für eure Antworten bedanken.

Gerne.

Zitat:
Welche Arten von Trauma waren das gewesen ?
Fehlende Liebe und Geborgenheit währen der ganzen Kindheit. Ihre Eltern waren grausam, haben sie regelrecht verstoßen.
Das ging soweit, dass sie mit ca. 8 oder 9 mehrfach von zu Hause abgehauen ist und teilweise auf der Straße lebte.
Dann geriet sie mit ca. 12 / 13 an einen päd., der ihr diese Liebe vorgaukelte. Den Rest brauche ich hier nicht weiter ausführen.
Und mit ca. 18 / 19 wurde sie von ihrem damaligen Freund schwanger. Der kam damit aber nicht klar und hat so auf sie eingeschlagen, dass sie das Kind verlor.

Also hast du hier vermutlich ein Entwicklungstrauma.
Das zweite und dritte sind Trauma Typ II sogenannte man Made Desaster. Also Menschen gemachte Traumata die schwerer zu behandeln sind , wie ein Schocktrauma.

Zitat:
Zitat:
Dann wurde meine Frau Schwanger und wir bekamen unser erstes Kind.

Professor Ruppert spricht davon das eine Geburt immer ein Traumatische Erfahrung ist. Kommt ein Kaiserschnitt dazu kommt lt. noch eins dazu.


Zitat:
Wie kam deine Frau mit der Situation klar ?
Das war das reinste Zermürben für sie. Es ging soweit, dass wir am Ende jedes Wochenende geflüchtet sind.

Wir beobachten vier Verhaltensweisen.

Den fight modus , wo sie gerade anscheint drin steckt.

Der Fluchtmodus

Der freeze Modus. Das erstarren, das funktionieren , funktional sein.

Also auch das umziehen , ausziehen aus dem Haus kann eine gravierende Situation darstellen. ( Dr. Udo Bär ) und wenn das hier alles vorher Trauma waren , war das eventuell ihr Safe Place.


Zitat:
Ja, ein sehr großes Problem sogar. Ich war immer ihre einzige Bezugsperson in allen Belangen.

Der komplex traumatisierte ( Trauma Typ 2 , Menschen gemachte Traums ) hat gelernt das die Menschheit , die Welt nicht vertrauenswürdig ist , also meidet er Menschen , und die Welt , aus Angst wieder verletzt zu werden.

Du warst die höchste Vertrauensperson in ihrer Welt.

Zitat:
Also kein sicheres Einkommen aus der Perspektive deiner Partnerin ?
Ja, das kann man so sagen.

Also auch hier die Möglichkeit das sie sich bedroht gefühlt hat , weil sie nicht wusste wie es weiter gehen soll wenn du ausfällst oder es noch schlechter geht.



Zitat:
Zitat:
Dann habe ich leider einen großen Fehler gemacht und bin meiner Frau einmal fremdgegangen. Ich habe ihr dies gebeichtet und sie hat es mir nach einer Zeit verziehen.
Wann war das genau ? 1-3 Jahre vor der Zeit hier ?
3 Jahre vor der jetzigen Zeit.

Ein Trauma kommt meist nach 1-3 Jahren richtig hoch.

Du die höchste Vertrauensperson in ihrem Leben, hast durch den Betrug , und das erzählen, ihr vermutlich ein Verratstraums auferlegt, so wie es ihr damals als Kind , Jugendliche , heranwachsen passiert ist.

Und hier vermute ich das der Deckel in der Reha durch die Ruhe vom Topf geflogen ist und sie dich so angeht im fight Modus.

Du hast hier sehr viele Geschichten wo Menschen an solch Geschichte zerbrechen.

Zitat:
Also größere Probleme ? Finanzieller oder gesundheitlicher Sicht ?
Ja vor allem finanziell, und halt die immer größeren Aufgaben rund um die Kinder und Haushalt.



Zitat:
Zitat:
Dann musste meine Frau sogar zum Psychiater. Er hat ihr über Monate verschiedene Anti-Depressiva verschrieben. Nichts davon hat gewirkt, ganz im Gegenteil sogar.

Welche Diagnose hat sie den bekommen ?
Erst nur Depression, es folgten verschiedene Anti Depressive (ich meine es waren 4 verschiedene in ca. 12 Monaten).

Es gibt die Depression als Einzel Diagnose , aber es gibt auch die Depression , als Folge traumtischer Erfahrung und erst wenn das Trauma aufgelöst wird , verschwunden auch die Depression.

Zitat:
Dann hieß es vom Psychiater auf einmal ADHS, dann hieß es Autismus. Dann kam zum Schluss Ritalin, das nimmt sie meines Wissen bis heute. Als wir noch in Kontakt waren währen der Reha sagte sie mir, dass in der Reha die Medikation nicht geändert wird.


Zitat:
Und zum Amt ? Also weniger Geld ?
Ja, es folgten Insolvenz und Hilfe vom Amt.


Zitat:
Zitat:
Es war wirklich wieder toll. Meine Frau sagte mir in diesen Monaten mehrfach, wie stolz sie auf mich sei. Sie schätzt meine Hilfe und verbringt wieder richtig gerne Zeit mit mir. Sie fühlt sich wieder richtig geliebt und wertgeschätzt. Das hat mir so gut getan und ich wollte einfach, dass es meiner Frau besser geht.



Zitat:
Zitat:
Und jetzt kam die böse Überraschung. Von heute auf morgen war von dieser Empathie und Liebe nichts mehr zu spüren. Sie schrieb nur noch sehr wenig und wenn war es sehr kalt.
Gut, ich dachte mir, dass sie viel dort verarbeiten muss und vieles wieder aus der Schublade holen muss

Der traumatisierte kommen von der Reaktion in die Aktion …. 🤔
Also er redet nicht darüber.

Zitat:
Und hier ist das Problem, sie hatte all die Monate hier keinen Therapeuten an ihrer Seite, auch nicht, wenn sie jetzt bald zurück kommt.

Nun sitz sie da ohne Handwerkszeug der Selbstregulation.

Zitat:
Die BPS hat zu 80 % Überschneidungen zu komplexen PTBS.
Würde ja in Zusammenhang mit den Traumata passen.



Zitat:
Zitat:
Sieht die ganzen schönen Dinge und positiven Entwicklungen und in dem anderen Moment liebt sie mich nicht mehr, ist eiskalt und will sich sogar trennen.

Was hat ihr den das Leben gezeigt , jede Bezugsperson , jede Vertrauensperson hat ihr gezeigt das diese Person in der Lage ist ihr den größten Schmerz zu zufügen.

Das wenn es um „Liebe und Nähe“ geht Angst bekommt ist klar.

Die selbst Sabotage der eigene Beziehung,….



Zitat:
Zitat:
Ich hatte Panik, denn ich war nicht nur überfordert mit diesem Hin und Her. Die letzten Monate waren ja so gut, was sie selber bestätigte aber auf einmal waren alle diese tollen Dinge bei ihr gar nicht mehr existent. Nur noch Abwertung!

Vermutlich kam dein Betrug langsam hoch.


Zitat:
Abwertung wegen dem fremdgehen von dir ? Oder was genau ?
Nein, Abwertung von mir selber. Dass ich nichts geändert habe, nicht an mir arbeite, nicht besser zu ihr bin usw. Dabei waren genau das die Dinge, die ich aktiv geändert habe und wo sie auch sagte, dass sie das sieht und schätzt.



Zitat:
Zitat:
In meiner Panik sie zu verlieren, habe ich dann mit einer Notlüge versucht, sie ans Telefon zu bekommen, damit wir alles klären können. Sie ging auch dran aber es war immer noch sehr kalt.
Ein Tag später fand sie heraus, dass ich sie angelogen habe.

Also wieder in die Kerbe gehauen.

Zitat:
Ich bemehle mal in ihren Safe Space eingedrungen.
Das meinten jetzt auch die Psychologen mit denen ich in dieser Woche gesprochen habe. Dass es wohl zu übergriffig war.

Du betrügst sie , zeigst das du nicht anders bist wie die Personen aus der Kindheit.

Dringst in den Safe Space ein , lügst wieder , und sie bekommt das wieder mit.

Eventuell sind wir hier irgendwo im Bereich der Retraumatisierung unterwegs.

Vermutlich ihre Schutzzone infiltriert.

Zitat:
Nicht der Inhalt war das Problem , sondern der Umstand das du sie an die Therapeutin geschickt hast vermute ich.
Ja, es war ein Hilfeschrei von mir. Ich wusste nicht, was ich noch hätte tun sollen.

Sie rennt gerade weg , und du rennst hinterher und treibst sie in die Enge. So nimmt sie das vermutlich an.

Zitat:
Fight Modus ?
Es fühlt sich wie einer an.

Naheliegend um dich auf Abstand zu bekommen.

Zitat:
Was scheint sie den ?
Meinst du, was sie schrieb?

Jupp.

Zitat:
Zitat:
Seit vergangenen Donnerstag ist jetzt komplette Funkstille. Auch wegen der Kinder fragt sie gar nicht mehr nach. Ich habe nichts mehr von ihr gehört.

Wenn jemand gerade vom Säbelzahntiger gejagt wird, will er nur weg.

Zitat:
Hat sie eine Therapie zuhause gemacht ? Theoretisch muss sie das sonst kann sie nicht zur Reha fahren. Weil alle Leistungen Vorort ausgeschöpft sein müssen.
Nein, keine Therapie. Sie ging nur alle 4 bis 6 Wochen zum Psychiater, der schrieb sie krank und gab ihr die verschiedensten Anti Depressiva.

Finde es unverantwortlich wenn Hausärzte oder Psychologen Menschen ohne Therapie in eine Reha schicken.

Zitat:
Und das sollte die tun ?
Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich erhoffte mir eine Antwort auf meine Leere.…

Da sie dich ja angeht , muss irgendwas hoch gekommen sein.

ob es der Betrug war , oder du sie getriggert hast , und nun als stellvertretender Täter dastehst , keine Ahnung.

Ich würde sie in Ruhe lassen

x 2 #32


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


Scheol
Zitat von Jules189:
Und hier kann ich fast alles bestätigen. Erst war sie nur wie eine leere Hülle, hat über mehrere Wochen nahezu nichts gemacht. Also wirklich nichts, selbst Körperhygiene und das Abspülen der Toilette hatte sie oft nicht mehr gemacht. Dann begann auf einmal die Phase, dass sie extrem aggressiv wurde. Mir, sich ...

Das war nach den Betrug ?

#33


Scheol
@Jules189
Zitat:
Dann kratzte sie sich zur Beruhigung auch immer die Kopfhaut auf. Ich wusste damals nicht, dass dies ein Anzeichen für Borderline ist.

Ist es auch nicht.

Menschen kommen mit körperlichen Schmerzen leichter klar als wie mit seelischen Schmerzen.

x 4 #34


Waris07
@Jules189

Ich hake kurz nach, weil ein Punkt bisher kaum Thema war, für mich aber sehr wichtig erscheint:
Sie hat die Trennung ausgesprochen – ist eigentlich schon klar, wie sie sich ihre Rückkehr aus der Reha konkret vorstellt?
Also ganz praktisch: Nächtigt sie woanders? Sollst du die Wohnung verlassen ? Oder ist vorübergehend etwas wie eine Eltern-WG gedacht?

Offen gesagt macht mir genau dieser ungeklärte (?) Punkt Bauchschmerzen, weil unterschiedliche Erwartungen bei der Rückkehr schnell eskalieren können.
Es scheint gerade ohnehin schon wie ein Ritt auf dem Pulverfass zu sein, und mir geht es da dann auch mehr um eure kleinen Mäuse.

x 3 #35


Scheol
Zitat von Jules189:
Traumabonding . ...

Ein Traumabonding bedarf ein starkes Gefälle. Ich glaube da verwechselt deine Therapeutin was. 🤔

Ich glaube sie meint , wenn eine Traumatisierte Person bei einer anderen traumatisierten Person die Trauma sieht. 🤔

Trauma-Resonanz
Trauma-Mirroring
Triggering

x 2 #36


Catalina
Zitat von Jules189:
Wirklich ausführlich getestet wurde sie nie. Es waren immer sehr kurze Termine bei ein und dem selben Psychiater. Dann kam das erste Anti Depressiva, dann das nächste usw. Bis man auf einmal auf Ritalin umstellte.

Ok, das ist natürlich heftig, solche Medikamente auf bloßen Verdacht zu bekommen, denn bei jemandem, der kein ADHS hat, können die durchaus unerwünschte Nebenwirkungen haben. Wenn ich mich daran erinnere, wie sehr mich Ritalin anfangs aus den Latschen gehauen hat und mir dann vorstelle, das wäre in die andere Richtung gegangen, also so, wie es bei Neurotypischen wirkt...puh. 😳 Ich könnte mir schon vorstellen, dass z.B. die Aggressionen durchaus daher kommen könnten.

Deine Frau hat im Lauf ihres Lebens ja einige wirklich schlimme Dinge erleben müssen, hat sie das jemals therapeutisch aufgearbeitet? Entschuldige, falls ich das überlesen haben sollte. Und bekommt sie das Ritalin weiterhin auch in der Reha?

x 2 #37


Wollie
@Jules189 was für eine heftige Geschichte, kann dir leider wenig helfen, rate dir nur, dich auf alles vorzubereiten. So wie du das beschreibst, ist deine Frau eine tickende Zeitbombe und wird ggf. versuchen, dich aus dem Haus zu treiben. Du kannst im Grunde nur Schadensbegrenzung betreiben und deine Kinder schützen. Lass dir mal einen virtuellen Drücker da und ein dickes Dankeschön an @Scheol für die ausführlichen Beiträge.

x 3 #38


J
Zitat von Gorch_Fock:
Wow, nach der Ansage von ihr solltest Du mal Deine Pläne dahin gehend ändern und sämtliche Kontodaten und wichtigen Unterlagen in Sicherheit bringen (zu Freunden / außer Haus). Sie sieht Dich als Belästigung an und Du hast ihrer Meinung nach ihre Grenzen nicht gewahrt. Vorsicht. Du solltest jede Aktion ...

Das ist ehrlich gesagt auch meine Befürchtung. In der Vergangenheit gab es Situationen, wo sie wirklich unberechenbar gewesen ist und ich habe große Sorge, dass es bei Rückkehr noch schlimmer wird, sobald ich nur ein falsches Wort sage.

Zwar meinten meine Psychologen auch 'seien Sie stets freundlich aber erwarten Sie nichts mehr. Sie werden einen ganz anderen Menschen vor sich habe. Dieser hat mit dem Menschen vor Abreise nichts mehr zu tun. Gehen Sie vom Schlimmsten aus.'

Nur irgendwie fällt mir das so schwer, das zu glauben, da wir ja eben so lange zusammen waren und immer alles zusammengeschafft haben. Sie hat auch immer gesagt, auch nach den großen Krisen, dass sie mich niemals hassen könnte. Aber genau danach fühlt es sich derzeit an. Nach extremen Hass und Abwertung in allen Richtungen.

x 1 #39


J
Zitat von Wulf:
@Jules189 Gorch_Fock hat es schön beantwortet. Deine Kids sollten schon das Willkommensprogramm auffahren, für dich gilt eher eine hohe Gefahrenstufe. Egal was du machst, du bist schuld. Finanzen, anwaltliche Erstberatung sollten nach ihrer Ansage für dich dringlich sein.

Oh mann. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas mal passieren würde aber dann muss ich wohl jetzt sehr schnell pro aktiv werden.

Ich wollte halt nicht durch voreiliges Handeln (also Anwalt, etc.) eine eventuelle minimale Chance der Besinnung zunichte machen.

#40


Wollie
Zitat von Jules189:
Aber genau danach fühlt es sich derzeit an. Nach extremen Hass und Abwertung in allen Richtungen.

was aufgrund ihrer Biographie und Krankheitsgeschichte vielleicht erklärbar ist, dazu ein Cocktail aus nicht geraden harmlosen Medikamenten.......deshalb kannst du nur dich selbst und die Kinder schützen. Was nicht heißt, dass du deine Grenzen nicht schützen darfst. Die darfst und musst du auch ziehen.

x 1 #41


J
Zitat von AjnosXX:
Das denke ich auch, mit so einer Diagnose, hätte ich mehr Gegenwehr von Deiner Frau erwartet. Dann hat sie offenbar alles verdrängt und dass kommt jetzt hoch. Zusammen mit den Verletzungen aus der Kindheit. An einer Trennung wird sie festhalten. Wahrscheinlich spürt sie sich selber im Moment nicht. Du könntest ihr ...

Das wäre ja auch mein großer Wunsch. Wenn schon die Liebesbeziehung nicht mehr zu retten ist, dann wenigstens unsere 18-jährige Freundschaft, auch für die Kinder. Ein Rosenkrieg wäre hier ja für alle katastrophal.

Nur, wie ich gerade schon schrieb. Im Moment fühlt es sich halt so an, dass sie nur noch den reinsten Hass mir gegenüber verspürt und eine Annäherung in jeglicher Hinsicht von ihrer Seite ausgeschlossen ist.

#42


J
@Scheol

Das raten mir tatsächlich alle, dass ich sie in Ruhe lassen soll. Das mache ich auch konsequent, auch wenn es mir echt schwer fällt. Ich würde so gerne mal mit ihr in Ruhe reden, auch wegen der Kinder, wie es da weitergeht.

Ich habe einfach große Sorge, dass es bei Rückkehr eskaliert, auch weil, wie du es richtig schreibst, sie keinen Therapeuten hier vor Ort hat, wo sie anknüpfen könnte. Nur der Psychiater, der aber, wie wir wissen, sehr vieles falsch gemacht hat.

x 1 #43


J
Zitat von Scheol:
Das war nach den Betrug ?

Ja, richtig. Das war viele Monate nach dem Betrug.

#44


J
Zitat von Waris07:
@Jules189 Ich hake kurz nach, weil ein Punkt bisher kaum Thema war, für mich aber sehr wichtig erscheint: Sie hat die Trennung ausgesprochen – ist eigentlich schon klar, wie sie sich ihre Rückkehr aus der Reha konkret vorstellt? Also ganz praktisch: Nächtigt sie woanders? Sollst du die Wohnung verlassen ? Oder ...

Richtig, sie hat die Trennung ausgesprochen und dass sie sich einen Scheidungsanwalt aufsuchen möchte.

Ansonsten gab es keinerlei weitere Nachrichten oder Gespräche.

Ich habe also keine Ahnung, wie sie sich die Zeit nach der Rückkehr vorstellt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie mich erstmal aus der Wohnung rausschmeißen würde.
Da haben mir jetzt aber mehrere geraten, dies nicht einfach hinzunehmen. Aus mehreren Gründen.

1. In den letzten 6 Wochen war ich die Bezugsperson der Kinder. Wenn ich jetzt einfach für längere Zeit gehen würde, dann wäre das für die Kinder noch mal deutlich schwieriger. Es ist ja jetzt schon schwer, dass sie sechs Wochen die Mama nicht sehen.
2. Ich könnte dadurch in einen Nachteil geraten, wenn es später doch ungemütlich wird und das ganze vor Gericht geht. Da ich die Kinder einfach in dieser Situation zurückgelassen habe.
3. Das ist der für mich wichtigste Punkt. Da sich meine Frau ja so extrem verändert hat und gar nicht einzuschätzen ist, wie sie wieder mit dem Alltag zurecht kommt, dass ich als eine Art Absicherung vor Ort bin und bei Problemen für die Kinder da bin oder mit diesen aus der Situation flüchten kann.

Und da stimme ich dir zu. Im Moment sehe ich da auch nur ein Pulverfass auf mich zukommen. Denn wenn sie in irgend einer Art und Weise normal mit mir umgehen wollen würde oder könnte, dann hätten wir zumindest schon mal wegen der Kinder gesprochen.

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A


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