Zitat von anna-lena1: Was kann man eigentlich machen, damit der Körper am Morgen nicht so auf Entzug ist, wenn er merkt, dass man nicht mehr gekuschelt wird?
Oh weh, du armes Ding, ich erinnere mich noch genau dran, wie es damals bei meiner ersten großen Liebe so weit war und sie ausgezogen ist.
Dieser Liebesentzug ist wirklich grauenhaft, als ein paar Tage nach ihrem Auszug mein bester Kumpel bei mir geschlafen hat, bin ich dem aus Gewohnheit jemanden neben mir liegen zu haben, Nachts im Schlaf ziemlich auf die Pelle gerückt... Die Gewohnheit eben... Aber das geht vorbei, versprochen, bei mir ist es inzwischen fast 13 Jahre her und ich habe es überlebt.
Mach in dem Moment was dir gut tut, weinen, schreien, um den Block rennen, egal. Und mein absoluter Geheimtipp: sein Haustier kuscheln, insofern man Eins hat. Ich werde meinen Tieren auf ewig dankbar sein, dass sie mich durch diese schlimme Zeit begleitet haben.
Du bist noch ganz am Anfang, zwischen Schock und schwerer Trauer, es ist ähnlich, als wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Vor allem dann wenn einem die Endgültigkeit bewusst wird. Nimm dir daher die Zeit die du für dich brauchst, wenn's nicht anders geht, lass dich ein paar Tage krank schreiben, da muss man sich nicht für schämen.
Und wenn du überhaupt nicht mehr weiter weißt, hier ist immer jemand der dir zuhört und ein paar Worte übrig hat