Denkzeit
Gast
Ich wurde vor 6 Tagen von meinem Partner verlassen. nach 3 Jahren. da keine Gefühle mehr da seien und er sich in seinem Sportbereich (Klettern, DAV) nach Kontakten umsehen will.
Das war schon schwere Kost für mich, über eine Bekannte erfuhr ich dann, dass er ihr schon vor Wochen geschrieben hat, wir seien "nur noch irgendwie ein bißchen zusammen".
Unsere Beziehung war auch festgefahren, muss ich zugeben, aber für mich war gerade alles eher ok, weniger Streit oder Stress. Aber das lang wohl daran, dass er schon abgeschlossen hatte und nur nach einem Sprungbrett gesucht hat bzw. mit der Neuen die Chance für ihn problemlos zu wechseln., ergriffen hat.
Ich habe ihn, als ich meine Sachen montags abgeholt habe (wir leben ca. 60km von einander entfernt in unterschiedlichen Städten) gefragt, wie sein Wochenende war, da er Geburtstag hatte (54) Da hat er mir dann erzählt, er sei mit einer Frau wandern gewesen, die er seit zwei Monaten wöchentlich träfe, um ihr das Klettern beizubringen. Jetzt wollte sie mehr Zeit mit ihm verbringen und während der Wanderung sind sie zum Paar geworden. Sprich, Trennung Freitag, nachdem sie signalisiert, sie will mehr und neue Beziehung Sonntags
Das setzt mir wirklich zu. Ein Wochenende davor war ich noch bei ihm und seinen Kindern. incl.S und eine Woche später ist er mit der neuen im Bett.
Als wir zusammenkamen vor 3 Jahren war er allerdings angeblich 4 Wochen aus einer 5monatigen Beziehung draußen, die aber "eh nichts mehr war". Davor hatte ihn seine Ehefrau nach 12 Jahren abrupt verlassen und ist mit den Kindern ausgezogen. Die darauf folgenden Beziehung (die 5monatige) begann er dann 4 Monate nach der Trennung von seiner Frau, nachdem er eine neue Wohnung hatte.
Ich bin gerade schwer am kämpfen, dass zu verdauen.
Gibt es bei euch ähnliche Trennungen? Wie seid ihr damit fertig geworden? Kann man danach noch einem neuen Partner vertrauen? Hätte mich sein bekannter kurzer "Wechselzeitraum" bis zur nächsten Beziehung schon davor abschrecken müssen?