Ob diese Änderung dauerhaft ist, kann dir vermutlich keiner sagen. Spontan würde ich sagen nein, da seine Verhaltensweisen Ausdruck tiefliegender Persönlichkeitsanteile sind, die sich nicht ad hoc ändern lassen. Aber es soll ja jedem eine Entwicklung zugesprochen werden

Du kannst ihn ja mal fragen was genau er in der Zeit für sich gelernt und erkannt hat.
Das Allerwichtigste jedoch sehe ich darin, dass du für dich deine Grenzen definierst. Und zwar DEINE Grenzen, nicht die, die dir irgendwer einredet, haben zu sollen.
Du hast ja in deinem Eröffnungsbeitrag bereits geschrieben wie du dir eine Beziehung vorstellst. Fülle diese Begriffe mit Leben. z.B. was ist für dich Respekt und an welchem Punkt ist der für dich nicht mehr gegeben? Woran wirst du das merken? Was macht das mit dir ?
Setze dich hin und schreibe dir das in Ruhe auf.
Nimm anschließend noch deine Bedürfnisse dazu. Wie möchtest du leben, auf was möchtest du nicht verzichten? (z.B. mit Freunden treffen)
Überlege dir über welche Dinge du einen Kompromiss schließen könntest und bei welchen Dingen/ ab welchem Punkt für dich ganz klar die rote Linie überschritten wird.
Nimm dir dabei das Recht heraus dich selber, deine Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen wertzuschätzen und ernst zu nehmen.
Du kannst anschließend deine Beziehung, wie sie aktuell ist, einer Bestandsaufnahme unterziehen. Mache den Realitätscheck. Bekommen deine Bedürfnisse den Raum den sie benötigen? Werden deine Grenzen akzeptiert ?
Falls du zu dem Schluss gelangst, der Beziehung eine weitere Chance zu geben, ist es unwahrscheinlich wichtig, dass du sehr gut bei dir bleiben kannst, ihm deine Grenzen ganz klar kommunizierst und es nicht zulässt, dass diese überschritten und aufgeweicht werden.
Sei dir klar, dass du Konsequenzen ziehen musst wenn es nicht funktioniert. Verschiebe nicht deine Grenzen um es zum Funktionieren zu bringen.