Zitat von 6rama9:(Kognitive) Intelligenz ist eineindeutig definiert. Die von Dir angesprochene emotionale Intelligenz berschreibt eine in den 90er Jahren erfundende, nicht direkt messbare Fähigkeit eigene Gefühle und die anderer Menschen wahrzunehmen, einzuordnen und zu beeinflussen. Diese Fähigkeit korreliert zwar mit kognitiver Intelligenz recht gut (überdurchschnittlich intelligente Menschen sind erwiesenermaßen statistisch gewesehn einfühlsamer als unterdurchnittlich intelligente), hat aber mit Intelligenz aißer der Namenentlehnung nichts gemeinsam
Das stimmt so nicht. Zum Beispiel hat die Studie von Rindermann ja ergeben, dass EQ (er spricht da ja von emotionaler Kompetenz, weil er Intelligenz als Begriff wenig sinnvoll findet) nicht mit dem IQ einhergeht. Das geht weit über Goleman aus den 1990er Jahren hinaus. Also wäre ich mal an der Statistik, die Du hier nennst, interessiert. Schick mal die Quelle hier rein.
Es geht in diesen Tests, die jetzt von diversen unterschiedlichen Wissenschaftlern durchgeführt wurden, um das Miteinander, das natürlich auch eine enorme Rolle spielt.
Kognitive Intelligenz ist in keiner Weise einheitlich definiert, weil kognitive Ausprägungen in Bereichen viel stärker ausgeprägt sein können als in Anderen. Und das geht ebenfalls weit über Lewin etc. hinaus. Du gehst vielleicht vom Generalfaktor aus, der aber in diversen Feldern wiederum weniger griffig daherkommt.
Ich halte das auch nicht für so unüblich. Wären wir sonst nicht in einer Meritokratie? Und das dem nicht so ist, BTW weltweit gesehen, sollte da durchaus zu denken geben. Die "Herrschaftsriege" bzw. die besten Positionen sind mitnichten nur von High IQs durchsiebt - das sehen wir ja anhand von Politik etc. immer mehr. Darum ist die ja auch häufig so einsilbig.
Kognitive Intelligenz zeigt jedoch laut Studie von Grant, dass die Mitarbeiter mit der höheren kognitiven Intelligenz mehr Ertrag hatten. Allerdings das als Indikator für Soziales zu nehmen? Geld? Gewagt, gewagt...