*Alice*
Gast
sehr interessante Beiträge. Ich denke es wurde bereits das wichtigste gesagt.
Ich bin eine Frau und habe früher viel mit männlichen Freunden und auch mit meinem Partner über das Thema gesprochen. Von meinem Partner konnte ich natürlich nicht eine solche Offenheit und Ehrlichkeit erwarten wie von meinen Freunden
Und dabei habe ich genau das erfahren, was ich auch hier lese. Einige Männer sagten, es reize sie oftmals einfach auch das Neue und Unbekannte- und natürlich auch das Verbotene etwas verruchte. Auch wenn die Beziehung se,xuell zufriedenstellend ist, so kennt man sich bereits...und viele Männer lieben eben die Abwechslung.
Mein Partner deutete mal das an, was ein guter Freund von mir ganz offen sagte: die Liebe steht der derben Triebbefriedigung manchmal ein bisschen im Wege. Respekt, Liebe, zärtliche Gefühle gegenüber der Partnerin und etwas deftigerer Praktiken/Umgang stehen sich emotional im Weg. Mein damaliger Partner hatte immer das Gefühl, mich "schonen", "beschützen" zu müssen, hatte sehr zärtliche Gefühle mir gegenüber und das blcokierte gewissermaßen den Drang einfach mal hemmungslos die Sau rauszulassen. Ich kann das nachvollziehen insbesondere deswegen weil ich selbst nicht auf groben S,ex stehe.
Einige Frauen sind selbst wilde Tierchen im Bett, andere versuchen ihrem Mann se,xuell alles zu bieten damit er nicht fremd geht und dann gibt es Frauen wie mich, die da gar nicht versuchen mitzuhalten
Ich habe mich heute damit weitesgehend arrangiert indem ich nur darauf schaue, ob das, was zwischen mir und meinem Partner passiert erfüllend ist und wenn ich mich geliebt fühle und der Sex schön ist dann ist das für mich alles was ich haben kann.
Ich denke man bzw. Frau tut sich selbst sehr weh wenn sie versucht bis in den letzten Winkel ihres Mannes ein Teil seines Lebens, seines Trieblebens zu sein.
Viele Partner wollen sich bis in den letzten Winkel der Seele gegenseitig aushorchen, man will ein Teil jeder Fanatsie sein, man geht zusammen in eine *beep* oder in den S,wingerclub uvm. Ich habe nichts dagegen wenn es beiden wirklich Freude macht aber muss man wirklich jedes (se,xuelle) Detail mit dem Partner teilen, zu allem dazu gehören um sich geliebt zu fühlen? Ich fühle mich nicht betrogen wenn ich nicht jede heißblütige Fantasie meines Partners kenne und er nicht einzig mit mir alles auslebt.
Dass Männer zu Pro,stituierten gehen ist gewiss nicht nur eine Zeiterscheinung. Es gab viele gute Beziehungen, in denen die Männer mal fremd gingen (ja, auch die Frauen) und ich glaube heute nicht mehr dass man das damals nur deswegen akzeptierte oder erduldete weil eine Ehe eben ein Leben lang zu halten hatte und man sich nicht trennte, sondern auch weil dem s.uellen vllt. nicht ein so großer Stellenwert wie heute eingeräumt wurde. Die Qualität einer Beziehung wurde nicht so sehr von se,xuellen Dingen abhängig gemacht wie es heute der Fall ist. Ich habe mal meine Großmutter und andere alte Damen befragt und sie fühlten sich nicht in diesem Ausmaß betrogen wie wir Frauen heute wenn ihr Mann mal in ein Bor,dell ging. Das stand einfach nicht so sehr im Zentrum der Beziehung. Beide Seiten haben nicht die Beziehung in Frage gestellt nur weil es im Bett nicht mehr heiß herging. Das ist nach vielen Jahren doch beim besten Willen sowieso nicht möglich. Se,x ist wichtig aber eine Liebe (und ich spreche wirklich von Liebe, nicht von Zweckbeziehungen) in Frage zu stellen weil es im Bett nicht mehr so heiß hergeht zeugt doch davon, dass man den Se,x völlig überbewertet.
zumindest momentan. Wie du schon sagst, vor dem Alter macht keiner Halt und die Männer selbst ja zum Glück auch nicht
Das macht einen selbst nur kaputt. Auch ich habe mich schon dazu hinreißen lassen
) das Kontrollieren sein zu lassen, ganz einfach, weil es MIR nicht gut tut. Allein an seinem Verhalten und Begehren mir gegenüber kann ich überhaupt nichts aussetzen und ich versuche zu der Einstellung zu kommen, dass das das Einzige ist, was zählt.