Zitat von Libellenfrau: Was könnte helfen, das Bewusstsein eines Menschen zu erwecken, dass er seine Schritte eines möglichen Abweges erkennt?
Rechtzeitige Aufklärung und klare gemeinsame Absprachen.
Ich bin kein Kind von Traurigkeit und die Affärenthematik gab es immer…Eltern, TV, Lieder, Bücher. Doch was es wirklich wirklich mit einem macht und was man selbst damit auslösen kann, das wurde nie angesprochen.
Ist ja auch klar, wenn Du Dich damit auskennst, warst Du aktiv oder passiv beteiligt; da spricht keine Seite gerne drüber.
Auch sind wir zwar immer von einem Treuegelöbnis ausgegangen, doch was das genau heißt und wo Verletzungen beginnen (Umarmungen, Küsschen, Internet, Bilder „anschauen“…) wurde bei uns nie klar definiert.
Doch nur so wird klar, wo die einzelnen Grenzen liegen.
Doch das muss immer nachverhandelbar sein. Denn wie es Dir wirklich geht siehst Du erst, wenn Du in der Situation bist. Vorher kann man das nur vermuten…und im Falle des Falles merken: „Oh, meine Grenze war doch drei Schritte früher!“
Doch letztlich nutzt das alles nichts, wenn es reizvoll wird (selbstgesteckte!) Grenzen ohne den Partner zu durchbrechen.