@Isie
hab ich nun die Couch und den Coach verwechselt....

Zitat von Isie:
Zitat:Weißt du eigentlich wie viel Stärke es erfordert jemand von außen um Hilfe zu bitten?
Das ist ein Lernprozess, Hilfe (von außen) zu erbitten. Wenn es mal WIRKLICH nicht mehr geht,
dann wird die Frage nach "Hilfe" auch leichter fallen. Und wenn gar nichts mehr geht, erst recht.
In solchen Situationen gewesen zu sein, lässt jedes Hilfsangebot von außen als Glücksfall erscheinen. Nur.... dafür nicht empfänglich zu sein - auch das gibt es "en mas"!
Heute gibt es für fast alle prekären Lebenssituationen Hilfsangebote. Dennoch - zu hören "mir
kann eh keiner mehr helfen!", gibt es auch - immer noch.
Ich selbst bin losgegangen, als mir gesagt wurde, "lass dir helfen". Schweren Herzens habe ich
dem zugestimmt. Und nein - es bricht kein Zacken aus dem Ego, Hilfe von außen in Anspruch
zu nehmen. Auch um Hilfe zu bitten - das ist im Grunde kein Problem....und zwar rechtzeitig
darum zu bitten. "Falscher Stolz", Hilfe nicht in Anspruch nehmen zu wollen - wohin führt das,
wenn WIRKLICH Hilfe angesagt wäre!? Richtig...oftmals multiplizieren sich Dinge dann noch.
@Lebensfreude
FamilienStellung - Familien-AUF-Stellung....beide Begriffe liest man bei den unterschiedlichsten Anbietern.
Familienstellen nach Hellinger
Familienstellen Hellinger
Hellinger Familienaufstellung
....wichtig ist aus meiner Sicht, dass es zu einem Ergebnis kommt - wie auch immer das gelagert
sein mag.
Eine Familien(auf)Stellung habe ich gemacht - bei einer Therapeutin, der ich absolut vertraute. Es
war hart....für mich. Es war tränenreich. Gefühle und Emotionen fuhren Achterbahn...und die Zuordnung dessen, worum es letztlich ging, hat viel Zeit in Anspruch genommen, bis ich es geschnallt und verinnerlicht hatte.
Ich habe die Familien(auf)Stellung als "Hosen-runterlassen" empfunden - im nachhinein. Da war
es mir egal - denn das Ergebnis zählte. Nein, es war kein schönes Ergebnis.
Zitat @Mira_
Zitat:Klar, ist auch viel einfacher als sich ernsthaft mit sich selbst und seinen Bedürfnissen zu beschäftigen.
Du (Anm: die TE ist gemeint) solltest mittlerweile merken, dass du mit diesem Verhalten keinen Partner bekommst oder?
Es muss erst mal das Bewusstsein da sein, sich selbst AUCH auf den Prüfstand zu stellen. Wer
davon ausgeht, bei sich selbst sei alles "in Ordnung, weil es immer nur an den Anderen liegt",
kommt doch gar nicht erst auf die Idee, die Messlatte bei sich selbst anzulegen.
Der TE werden hier Dinge "nahegebracht", wovon sie evtl. noch nie etwas gehört/gelesen hat. "Böhmische Dörfer"? Ja....die gibt es, wenn Frau/Mann sich noch nie damit beschäftigt hat -
warum auch.
Was die TE beschreibt - das ist ein Lernprozess für die Leser/innen, die sich schon viel weiter sehen, weil sie das, was sie lesen, alles "lääääängst" hinter sich gebracht haben. Und die TE wird ggf. auch lernen, dass ihre Schuhe ganz woanders drücken. Na ja...ihre neu erworbenen High Heels sind dabei nicht gemeint.
