Alysa
Gast
Meine Freundin mochte es einst mit mir Zeit zu verbringen und ihre Einstellung dazu hat sich verändert. Passiert. Das Thema ist durch und zu Ende analysiert. Es ist unglaublich schade wie es geendet ist und ja, damit habe ich noch Probleme das Geschehene anzunehmen. Zum einen ihren Verlust, zum anderen wie sie mir gegenüber auftrat und wie ich ihr gegenüber aufgetreten bin. Mit allen Handlungen und Konsequenzen. Es schmerzt mich, da ich sie wirklich geliebt/lieb gehabt habe und ihr gerne eine gute Wegbegleiterin gewesen wäre. Dass in mir während ich das schreibe Tränen aufsteigen, finde ich richtig und wichtig. Ich muss sie loslassen und das hätte ich schon verdammt lange tun sollen anstatt so zu reagieren wie ich es zuletzt getan habe. Das war unstreitig ein Fehler!
Ich erwarte weder von ihr, noch von einem sonstigen Menschen eine Sonderbehandlung für mein „ach so schweres Los.“ Da ist eigene Arbeit und Therapiearbeit gefordert. Das Einzige was ich erwarte oder sagen wir was ich mir wünsche, denn wenn ich weiter in einer Erwartung verharre, beweg ich mich nicht vom Fleck, ist, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen in seinem eigenen und in dem Interesse seines Gegenübers handelt. Ja, auch ich bin an dieser Aufgabe an diesem Lebenspunkt gescheitert und habe durch einen Entwicklungsprozess zu gehen. Es wäre mein Wunsch, dass es uns allen so gut es geht gelingt ein Bewusstsein dafür zu haben, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt bevor wir uns unseren Urteilen hingeben.
An dieser Stelle könnte nach meinem Dafürhalten nun Ruhe einkehren.