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Was denkst du gerade?

Worrior
@thegirlnextdoor
Jemandem aus Überzeugung zu helfen ist eine tolle Sache.
Das setzt voraus dass derjenige sich helfen lassen möchte und es nicht nur vorgibt, dass er auch selbst beteit ist mitzuarbeiten und seine Komfortzone zu verlassen.
Denn es gibt einige die sich in ihrer Rolle ganz gut eingerichtet haben und wissen dass ihnen Aufmerksamkeit und (Selbst)Mitleid abhanden kommen wenn sie an die Lösung gehen.

x 1 #11716


J
@thegirlnextdoor

Im Idealfall kann eine Win-Win-Situation daraus entstehen, wo jeder Part das Beste im anderen hervorholt 🙂. Umgekehrt leider auch möglich...

x 4 #11717


A


Was denkst du gerade?

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T
Zitat von Worrior:
Das setzt voraus dass derjenige sich helfen lassen möchte und es nicht nur vorgibt, dass er auch selbst beteit ist mitzuarbeiten und seine Komfortzone zu verlassen.

Absolut! 👍


Zitat von justawoman:
Im Idealfall kann eine Win-Win-Situation daraus entstehen, wo jeder Part das Beste im anderen hervorholt . 🙂

Ja, so kann es idealerweise gehen. Smile
Leider, wie du sagst, oft auch umgekehrt... was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass für den ersteren Fall man seine Grenzen sehr gut kennen und wahren können müsste - was bei vielen, die Schwierigkeiten haben, eher nicht so der Fall ist.

x 1 #11718


F
War gerade im Landratsamt und der Gemeinde ... Bauantrag abgegeben ...

weiß nich wie ich mich fühlen soll?
Jubeln? traurig? Erschöpft ...

aber das ist das neue Leben ... weiß nach wie vor nicht, ob das mit dem Haus zu früh war.

Aber irgendwie versuche ich mehr nach der Logik vorzugehen - weniger nach Gefühlen ...
(ich denke, in der Trennungsphase - die bei mir schon fast 1.8 Jahre geht - da kann man sich selber immer nicht traunen)

So, jetzt habe ich wieder gejammert und es allen mitgeteilt

x 4 #11719


T
Zitat von Fredman:
War gerade im Landratsamt und der Gemeinde ... Bauantrag abgegeben ...

weiß nich wie ich mich fühlen soll?
Jubeln? traurig? Erschöpft ...

Bin für jubeln. Smile
Ein neues Haus ist doch was tolles.
Falls finanziell alles solide und sicher ist, gibt's doch da gerade keinen Grund zum Wehklagen.


Zitat von Fredman:
aber das ist das neue Leben ... weiß nach wie vor nicht, ob das mit dem Haus zu früh war.

Du bist ja nicht mehr 20 oder 30, wo man gefühlt noch "das ganze Leben vor sich hat".
Ich finde 1,8 Jahre persönlich nicht kurz. Irgendwann darf man weiterleben!
Gestehe dir das doch einfach zu und freu dich. Smile

x 5 #11720


J
Nachtrag: Das Schöne im Leben ist, dass nicht immer alles streng gegenseitig abläuft/ablaufen muss: Mir haben Menschen im Leben geholfen, die mir gar nichts "schuldeten", einfach so. Umgekehrt habe ich mich für andere eingesetzt, ohne dass ich eine Verpflichtung dazu gehabt hätte bzw. eine Gegenleistung dafür erwartet hätte. Ich hatte früher oft Schuldgefühle, weil ich in schlechten Phasen nicht immer so für meinen Sohn da sein konnte, wie ich es gewollt hätte. Aber das macht gar nichts, er kam nicht zu kurz, andere waren da und haben Schönes mit ihm unternommen. Und ich habe es an anderer Stelle zurückgegeben und ausgeglichen, indem ich später für ein anderes Kind da war, mich engagiert habe. Im Leben ist nicht immer alles linear, die Wege gehen kreuz und quer und auf lange Sicht gleicht es sich irgendwie aus 🙂 . Das sind jedenfalls meine persönlichen Erfahrungen.

x 3 #11721


T
@justawoman ich stimme dir da absolut zu, generell, nur in Liebesbeziehungen... da denke ich, da sollte es sich etwas ausgleichen.
Dass einer da nur gibt und der andere nur nimmt... nee, das funktioniert für mich gefühlt gar nicht.
Und ich bin wirklich altruistisch und erwarte sonst nirgends im Leben Dank oder dass sich jemand revanchiert... Null.
Denke sonst eben genau wie du: man gibt etwas und wenn dann zufällig an anderer Stelle was kommt (was echt meist der Fall ist)... passt alles bestens.
Nur in einer Liebesbeziehung funktioniert das m.E. so irgendwie nicht. Wenn nur einer gibt und einer nur nimmt. Nein, geht für mich echt nicht.
Da müssen schon beide das Gefühl haben, dass es ihnen was gibt.
Was ja freilich nicht bedeuten muss, dass beide sich exakt das gleiche geben müssten - sondern halt jeweils etwas, das dem Anderen was gibt.
Also vielleicht tut es ja dem Einen echt gut, dass der Andere zuhören kann. Dem Anderen ist aber das mit dem Zuhören selbst nicht so wichtig und er braucht seelisch was anderes. Verstehst du wie ich meine?
Aber dass ein Partner nur für den anderen da ist und alles um die Probleme von einem kreist, das wird nahezu nie gut gehen.

x 3 #11722


E
Tag 23. Die Erde dreht sich weiter. Alles geht weiter. Das ist zynisch. Oder hoffnungsvoll?

Ich weiß, dass andere härtere Schicksale zu verkraften haben, sowohl in Bezug auf Trennungen (verheiratet, Kinder) als auch ansonsten (Unfall, Tod, Krankheit). Dennoch fühlt sich mein "Schicksal" so unfair an. Ich bin doch ein anständiger Mensch... Tja, es gibt eben keine Garantien darauf, dass keine schlimmen Dinge passieren. Für niemanden.

Und was sind überhaupt schlimme Dinge? Wer legt das fest? Jeder durch seine individuelle Beurteilung. Vielleicht ist das, was gerade passiert, der Anfang von etwas Wunderbarem. Das ist schon möglich. Dafür bräuchte ich eine gehörige Portion Hoffnung und Mut.

Und gerade will ich nur Sicherheit, Stabilität und die Kontrolle über mein Leben zurück.


Tag 23 ist lächerlich. Tag 23 ist ein Witz. Wie lange Menschen hier im Forum schon leiden...da ist 23 ein Witz auf Rädern. Und auch das macht es so schwer erträglich: Der Weg ist noch so verdammt weit...Und es gibt keine Abkürzungen.

x 2 #11723


J
Zitat von thegirlnextdoor:
Dass einer da nur gibt und der andere nur nimmt... nee, das funktioniert für mich gefühlt gar nicht.

Absolut, sowas funktioniert nicht. Eine solche Konstellation kann ich mir aber gar nicht vorstellen 🤔 , denn wie du schon sagst, muss es nicht in gleicher Münze sein.

x 2 #11724


T
Zitat von justawoman:
Eine solche Konstellation kann ich mir aber gar nicht vorstellen

Dass es sowas gibt in einer Liebesbeziehung, dass einer deutlich mehr gibt und einer deutlich mehr nimmt..?
Oh, du würdest dich wundern... so selten ist das leider gar nicht...

x 2 #11725


Jane_1
Zitat von Fredman:
So, jetzt habe ich wieder gejammert und es allen mitgeteilt

Streich mal das Jammern. Du hast dich mitgeteilt. Und das ist gut.

Herzlichen Glückwunsch zum nächsten Schritt in Richtung neues Haus! Ich finde es sehr gesund, dass du für dich tätig wirst. Auch wenn du es noch nicht 100% fühlst.
Das ist wie das Essen im Liebeskummer. Man hat überhaupt keinen Appetit, aber isst weil der Körper es braucht, aktive Selbstfürsorge. Oder kurz und knapp: fake it till you make it.

x 3 #11726


F
@Jane_1 ja, meine Eltern finden das auch ... unterstützen mich mega.

Aber ich tute mich schwer .. .z.b. muss ich jetzt eine Küche aussuchen
Würde da am liebsten weglaufen ... aber ich brauche ja ein.

Aber etwas zeit habe ich noch - vielleicht lasse ich mir da noch etwas Zeit.
(und erhole mich erst etwas)

x 2 #11727


S
Jammern auf hohem Niveau" beschreibt das Beschweren über Dinge, obwohl es einem eigentlich gut geht, und die Klage wird oft schnell beiseitegeschoben. Es ist eine ironische Redewendung, die aussagt, dass man sich über scheinbar unwichtige Nichtigkeiten beklagt, während andere mit weitaus gravierenderen Problemen zu kämpfen haben. Der Ausdruck stammt aus den 90er Jahren, einer Zeit, in der es vielen Deutschen gut ging, sie aber dennoch oft über alles Mögliche klagten.

#11728


F
@Sti : Falls Du mich meinst: Ja, ich jammere auf hohem Nivau (zumindest finanziell)

Aber gefühlstechnisch kämpfe ich seit Jahren mit einer Depression und jetzt Trennung
da nutzt das andere alles gar nichts.

x 5 #11729


Winza
Sturheit von alten Menschen macht so viel kaputt...

x 1 #11730


A


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