Zitat von justawoman: Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer NUR gibt und einer NUR nimmt. Dass es da zeitweilig ein Ungleichgewicht gibt, schon.
Ich hatte ja auch geschrieben deutlich mehr.
😉Und klar: solche Ungleichgewichte gibt's und in vielen Beziehungen über lange Zeit. Darum scheitern ja auch so viele.
Zitat von justawoman: Wenn es tatsächlich so sein sollte und jemand macht das mit, würde ich sagen: selbst schuld - oder der-/diejenige hat was davon!
Die Frage nach der "Schuld" ist da m.E wieder eine ganz andere - selbst schuld wenn man das mitgemacht hat, würde ich zu einem anderen niemals sagen. Das ist herzlos. Gibt sehr viele Gründe warum man in eine solche Dynamik gerät oder das Gefühl hat, dass es okay ist, wenn man ständig gibt und nichts bekommt.
Es ist ja schön für die Menschen, denen es noch nie so ging, aber man sollte vielleicht im Hinterkopf haben, dass nicht jeder von uns das Glück eines idealen Elternhauses hatte und manche mit schwierigen Mustern zu kämpfen haben.
Und ja, da macht man schon auch mal Dinge mit, die nicht ideal sind. Es beklagt sich ja auch gar nicht jeder darüber - viele sind erstmal gut damit beschäftigt, das überhaupt zu erkennen und daran zu arbeiten.
Und dass es einem auch etwas gibt muss dabei natürlich auch nicht zwingend so sein - man lebt unter Umständen einfach ein Muster, das man nicht anders kennt. Kann einem dabei auch ziemlich mies gehen.
Ich wäre mit solchen Urteilen vorsichtig.