Zitat von Femira:Das ist doch kein Team, wenn man nicht darüber spricht, was die Partner brauchen.
Es ist eben schon eine ähnliche Fragestellung, wie bei mir.
Und nur weil ich vielleicht manchmal die Dinge klar definiere, bin ich trotzdem am ebenso am Boden.
Aber vielleicht klarer, ich blocke nichts ab, bin eher besorgt wenn ich nicht mehr an sie denke.
Aber ich isoliere vielleicht besser die entscheidenden Marker.
Es ist hilfreich nachzudenken, wie man selbst handelt denkt und fühlt hat man jemanden leider abzuweisen.
Schlimm ist, einer der schlimmsten Marker welcher mir zusetzt ist Gleichgültigkeit.
Und die ist feststellbar.
Wenn man fokussiert ist...
Ich glaube nicht, das Gleichgültigkeit ein Zustand ist der auch aus Enttäuschung, aus einem Streit heraus oder aus Unsicherheit nicht mal aus Bindungsphobie sich mal so temporär einstellt.
Das Gegenüber kann dies vielleicht vortäuschen, mag sein.
Aber für mich ist dies weder vertuschbar noch simulierbar.
Ein Blick in die Augen, Mimik.....erkennbar.
Ich denke schon das man sich viel Spekulation ersparen kann, hat man den Fokus auf entsprechende Marker.
Ich hab mir schon auch Mühe gegeben, Gleichgültigkeit zu "diagnostizieren."
Weil man vielleicht für sich selbst ein Alibi sucht, um sich den Rückzug und den Ausstieg einfacher zu machen, oder gar rechtzufertigen.
Team, ja das macht Sinn.
Aber ich traue mir derzeit selbst überhaupt nicht über den Weg.
Zu oft kam die Erkenntnis, daß ich es bin, der das "Team" oder sonst irgendwelche Anforderungen vorschreibt, ohne das Gegenüber gar nicht erst richtig versucht hat zu begreifen.
Oder gar die Sinnhaftigkeit meiner "Forderungen", "Bedingungen" etc. zu reflektieren.
Es gibt Situationen, da war es die Stille, der Raum und die Zeit incl. Schmerz der mir klar vor Augen führte: Sie ist besser, komplett.
Und mein gedanklicher Weg war ein Irrweg.
Nicht immer, aber immer öfter.
Wobei es trotzdem Dinge gibt, die unumstösslich sind.
Doch es stellt sich die Frage, was hab ich an Raum, Zeit und Stille gegeben, ohne zu erwarten?
Alles Fragen, aber auch viele Antworten.
Ja, man kann sich täuschen, doch ein Luftschloss errichtet haben.
Die Wahrheit wird sich aber vermutlich immer wieder nur in der finalen Kommunikation ergeben.
Anscheinend scheint Dir ja Dein Ex sehr wichtig zu sein.
Vielleicht erreicht man ja das Gegenüber auch nur nicht, weil man zwanghaft zu sehr "bei sich selbst" ist.
Das Gegenteil dann von emotionaler Abhängigkeit?
Traurig an diesen ganzen Miseren ist eigentlich, daß oft nur ein paar Sätze der Ehrlichkeit, mutig vorgetragen und vermittelt vielen viele Monate an Leidenszeit ersparen würde.
Eines der wenigen Dinge, die ich persönlich mir nicht vorwerfen muss.
Und man muss schon sehr damit kämpfen zu denken , daß das direkte und klare Geständnis seiner Gefühle und Gedanken im ganzen Ausmaß ein Fehler war.
Und ich auch oft feststelle, daß nicht wenig solcher Interpreten dann aufs Spielfeld der Liebe geschickt werden, obwohl keine Ablehnung im eigentlichen Sinne vorliegt.
Und das finde ich traurig, und schon allein der Gedanke lässt einen gerne mal an Kapitulation denken.
Da kommt dann vielleicht doch ins Spiel, was einem der andere Wert ist.