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Hummelbee8 Mitglied
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Zitat von Error:
Vielleicht sollte man nicht immer so sehr in sich hineinhorchen, jedem Gefühl nachgeben, darüber grübeln und sich davon auch noch die Stimmung und ...
Manchesmal muss man seinen Gedanken Raum geben ,auch wenn es die Gefühle betrifft heißt aber nicht immer das sie den Alltag schwer machen oder den Tag vermissen,es sind eben Gedanken..
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x 1#19426
Hummelbee8 Mitglied
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Hänge ich an und zu noch im vergangenen,leider ja,den manches braucht eben seine Zeit um zu heilen.. aber dies ist okay ..den ich weiß was mein jetzt ist und was ich alles hab...
In letzter Zeit hab ich etwas gelernt, manchesmal hilft es einfach zuzulassen was einen gerade beschäftigt und loss zulassen...
Mein Weg geht weiter und es wird gut werden...
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#19427
A
Was denkst du gerade?
x 3
Error Mitglied
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Zitat von Hummelbee8:
Manchesmal muss man seinen Gedanken Raum geben
Absolut, manchmal - aber nicht ständig. Es ändert doch nichts.
Zitat von Hummelbee8:
Mein Weg geht weiter und es wird gut werden...
So soll es sein - Benutze Deine Kraft lieber für Deinen Weg, liebe Hummel 😉
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#19428
Hummelbee8 Mitglied
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Zitat von Error:
Absolut, manchmal - aber nicht ständig. Es ändert doch nichts. So soll es sein - Benutze Deine Kraft lieber für Deinen Weg, liebe Hummel ...
Wenn ich ständig meinen Gedanken Raum geben würde ,würde ich nicht mehr auf hören zu schreiben😂
Ich nutze immer meine Kraft für meinen Weg sonst wäre ich nicht da wo ich jetzt bin..
Danke dir für deine lieben wörter error
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x 1#19429
Sienna Mitglied
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Ich glaube wenn man Gefühle nicht benennen kann, dann lauert da etwas was man nicht aussprechen will oder kann. Dann hat man die Tiefe der eigenen Abgründe noch nicht vollständig erfasst. Weil es uns anerzogen wurde, dass man so nicht fühlen darf oder weil es peinlich ist oder weil man nicht verletzlich sein will.
Zum Beispiel Neid. Darf man ja gar nicht wirklich aussprechen, dass man neidisch ist und will es dadurch oft gar nicht wahr haben. Weil ja oft eine Art Missgunst dahinter lauert. Denn: traue ich mich selbst nicht das zu leben was andere tun? Manchmal ja, dann kann ich aktiv werden und mein Leben selbst so gestalten wie es mir gefällt. Oder ich erkenne, dass es keinen Grund gibt um neidisch zu sein und kann ihn loslassen.
Oder ganz stark Angst. Angst schützt im ersten akuten Moment. Aber dann hemmt sie oft nur. Deshalb blicke ich sie an, denn davor fürchtet sich die Angst, dass man sie niederringt und ich nehme der Angst ihr Futter.
Ich glaube aber auch, dass man manche Gefühle nur in einem geschützen Raum erforschen sollte. Mit Unterstützung von Therapeuten, vorallem wenn man merkt, dass sie einen überrollen könnten.
Meine Gedanken zur Nacht. Schlaft gut 🌟 .
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x 4#19430
Jane_1 Mitglied
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Zitat von justawoman:
Ich mag generell gerade Zahlen lieber, weiß auch nicht warum.
Ich auch. Seit meiner Kindheit. Damals hatte ich das Gefühl, dass gerade Zahlen gerecht sind und ungerade nicht.
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x 2#19431
E-Claire Mitglied
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Zitat von Jane_1:
Ar. gerade Zahlen gerecht sind und ungerade nicht.
weil gerade Zahlen einer "gerechten" Verteilung so leicht zugänglich sind...
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x 2#19432
Rebec20 Mitglied
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Das mit dem Neid und dem Leben was man sich selber wünscht und nicht auslebt, fand ich einen sehr interessanten Gedankengang. Habe mal ne Freundschaft voll gegen die Wand gefahren , weil ich was kritisiert habe. Im Nachhinein denke ich ja vielleicht lebe ich wirklich nicht „genug“. Des Weiteren hat mein Arzt heute zu mir gesagt, ich habe ein nicht psychiatrisch zu lösendes Problem. Sprich er hat keine „Wunderpille“ dafür. Fühl mich von dem System verarscht, nehme 20 Jahre diese *beep*.e Antidepressiva und Neuroleptika und für was - damit der mir sagt ich habe ein nicht psychiatrisch zu lösendes Problem. Herrjeh
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x 2#19433
Träne71 Mitglied
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Was ich denke, muss ich den Rest meines Lebens alleine bestreiten? Ist sehr schwer mir dieses vorzustellen. Es bedrückt mich eben sehr. Wünsche allen noch eine gute Nacht.
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x 6#19434
QueenA Mentorin
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@Träne71 schlaf gut und gute Erholung.
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x 1#19435
Rebec20 Mitglied
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@Träne71 ich wünsche Dir, dass Du nicht alleine durchs Leben gehen wirst. Ein Kumpel von mir hat mich heute als reifen Apfel bezeichnet und sich selbst als „Fallobst“ er ist ü50 ich u50. Immer eine Frage der selbst Einschätzung. Und ich dachte auch schon ich bin ein Ferrari und dabei bin ich n verflixt kaputter Kleinwagen.
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x 2#19436
Träne71 Mitglied
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@Rebec20 ja das ist das Problem wenn man Jahren lang erzählt bekommt das man nur durchschnittlich ist. Ich kann mich selber auch nicht mehr einschätzen!? Sie hat mir komplett mein Selbstvertrauen sowie meine Seele rausgerissen. Ich zweifle nur noch an mir selber. Werde ich jemals jemand anderen wieder gerecht sein können. Und ich dachte früher ich bin ein gestandener Mann.
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x 2#19437
Rebec20 Mitglied
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@Träne71 das wird wieder. Hab erst jetzt gelesen, dass Du einen Threat hast. Bin noch am Lesen. Es dauert unterschiedlich lange. Meist in 4 oder 5 Phasen der Trennung. Fühl dich mal gedrückt. Du packst das…vielleicht guckst du mal 2 Bücher Rolf Merkle und diese Bairon Katy. Bitte nicht steinigen falls ich die Autoren jetzt nicht richtig geschrieben habe. Aber für mich war des hilfreich. Anselm Grün ist auch ganz gut
Werde ich jemals jemand anderen wieder gerecht sein können.
Bist du dir denn selbst gerecht geworden und treu geblieben..? 🙏 Also, deinen eigenen inneren Werten und Überzeugungen..? Da ist in meinen Augen das Entscheidende... in der Regel schafft man es dann nämlich auch, anderen gerecht zu werden. Und wenn es vermeintlich anders war... was waren denn die Erwartungen oder Ansprüche der anderen Person..? War es wirklich an dir, diese zu erfüllen..?
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x 3#19439
Träne71 Mitglied
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@Ameise_78 Ich merke, wie mich gerade viele Gedanken beschäftigen, und vielleicht hilft es, sie einmal aufzuschreiben.
Rückblickend habe ich das Gefühl, dass die Erwartungen meiner Frau in der Ehe oft sehr auf ihren eigenen Vorteil ausgerichtet waren. Und ich habe mich dabei vermutlich selbst verloren. Ich war 35 Jahre mit ihr verheiratet und habe sie bis zum letzten Tag geliebt – das kann und will ich nicht anders sagen. Für mich war sie alles. Ich hätte mein Leben für diese Frau gegeben.
Heute frage ich mich, ob genau das das Problem war. Ob ich vor Liebe blind war. Ob ich zu sehr gegeben und zu wenig auf mich selbst geachtet habe. Über Jahre hinweg stand immer wieder dieses „Ich verlasse dich“ im Raum. Dieser Druck. Diese unterschwellige Drohung. Und ich habe trotzdem festgehalten.
Was besonders weh tut, ist dieses Gefühl, nicht genug gewesen zu sein. Nicht genug als Mann. Nicht genug als Partner. Und das macht mich sehr traurig.
Inzwischen habe ich den Eindruck, dass sie immer mehr Bestätigung im Außen gesucht hat – Männerblicke, Komplimente, Aufmerksamkeit. Vielleicht war ich zu bodenständig, zu selbstverständlich. Ich bin jemand, der schätzt, was er hat. Genau das habe ich an ihr auch geschätzt. Aber offenbar hat es nicht gereicht.
Und dann kommen diese quälenden Fragen: Bin ich wirklich so ein Versager-Typ? War ich zu wenig? Oder habe ich mich einfach selbst aufgegeben?
Ich kann es schwer in Worte fassen. Es ist eher ein Gefühl aus Traurigkeit, Selbstzweifel und Nachdenklichkeit.