sadbutstrong
Mitglied
- Beiträge:
- 108
- Danke erhalten:
- 134
- Mitglied seit:
Will ich, dass sie leidet oder will ich, dass ich mich wieder stark fühle?
Das sind zwei unterschiedliche Wege.
Der erste hält mich an sie gebunden, der zweite macht mich frei.
Warum ist das so schwierig?
Sie darf glücklich sein, auch wenn es mich verletzt.
Nicht weil ich es schön finde, sondern weil Wiederstand mich bindet.
Freiheit kommt nicht durch Gerechtigkeit, Freiheit kommt durch loslassen des Vergleichs.
Mein Nervensystem will Ausgleich.
Ich will, dass das emotionale Gleichgewicht wiederhergestellt wird.
Aber ich werde ihn nicht bekommen, indem sie leidet. Ich bekomme ihn, wenn ich innerlich nicht mehr in Konkurrenz mit ihrem Leben stehe.
Wenn sie morgen Single wäre und unglücklich, würde es mir dann besser gehen? Oder nur kurzfristig Genugtuung bringen?
Ist das alles nur verletzter stolz und mein Nervensystem?
Leide ich an dem Gefühl, nicht gewählt worden zu sein, bin ich genug?
Ist das alles älter als die Beziehung und die Trennung hat es nur aktiviert?
Ich will sie nicht zurück, sie ist mir egal, ich komme voran was Kind, Haus, Scheidung usw betrifft. Aber warum habe ich das Gefühl im Kopf stehen zu bleiben?