QueenA
Mentorin
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Ich finde es schön, dass du schreibst, dass du dich auch alleine wohlfühlst. Sich selbst zu genügen und mit sich sein zu können, ist wirklich viel wert.
Dieses Gefühl von „Wo gehöre ich eigentlich hin?“ kenne ich trotzdem auch. Und das, obwohl ich eine große Familie und einen Freundeskreis habe. Es gab Zeiten, in denen ich mir neben meinen Kindern eine Person gewünscht habe, bei der dieses tiefe Gefühl von Zugehörigkeit entsteht. Diese Person gab es damals nicht und gibt es auch heute nicht.
Rückblickend hatte ich manchmal den Eindruck, dass diese Frage besonders dann auftauchte, wenn innerlich oder äußerlich nicht alles ganz rund lief. Heute, wo ich mich mit mir selbst sehr verbunden fühle, empfinde ich dieses „Nicht-Zugehörig-Sein“ gar nicht mehr so stark. Ich fühle mich mit mir selbst zugehörig, wenn das Sinn ergibt. Und meine zwei Teenies hier zuhause sind für mich absolut ausreichend.
Vielleicht haben solche Gedanken auch etwas mit Lebensphasen zu tun. Und vielleicht geht es manchmal weniger darum, einer Gruppe oder einem bestimmten Menschen zuzugehören, sondern eher darum, wie verbunden wir uns gerade mit uns selbst fühlen.
Nur so ein Gedanke von mir. 🙂💜
