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Plague Mitglied
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Zitat von PapaEmeritus:
Da muss ich keine Unsicherheit und Angst herbeifantasieren
Dazu braucht es keine Fantasie, sondern einfach nur die biografische Analyse.
Zitat von PapaEmeritus:
Ich sag nur, dass sie nicht ängstlich und unsicher sind,
Es ist störungsimmanent, dass die tiefe Verunsicherung niemals nie nach außen gegeben werden darf. Darum kann ihre Ursache in der Regel nur durch die Analyse der Biografie und des individuellen Lern- und Erfahrungshintergrunds erschlossen werden.
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#20596
PapaEmeritus Mitglied
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@Plague
Und die Biografie kennen wir bei allen diesen Menschen um dann zu pauschalisieren? Was ist dann mit Menschen, in deren Biografie nichts negatives auftaucht? Ist das dann auch unterdrückt oder nicht sichtbar, aber trotzdem da? Tut mir leid, das ist für mich alles keine Argumentation. Ich sag doch nicht, dass Angst und Unsicherheit keine Rolle spielen können, mich stört nur diese Pauschalisierung, vor allem wenn ich das Verhalten erklären kann, ohne Motive zu unterstellen, die man nie beobachtet.
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x 3#20597
A
Was denkst du gerade?
x 3
Plague Mitglied
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Zitat von PapaEmeritus:
ohne Motive zu unterstellen, die man nie beobachtet.
Manipulation ist per definitionem motivintransparentes Handeln. Die zugrundeliegende Motiv- und Bedürfnisstruktur kann dabei nur aus der Biografie und der draus abgeleiteten Struktur der Schema-Ebene erschlossen werden. Das ist eine der Kernleistungen moderner Modelle und Theorien zur Erklärung von Persönlichkeitsstörungen.
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x 1#20598
PapaEmeritus Mitglied
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@Plague
Da sind wir uns ausnahmsweise einig. Motive können dann nur aus Biografie und ähnlichem abgeleitet werden. Aber hier wird mir dann eben zu viel pauschalisiert und man verlässt sich auch oft auf Aussagen dieser Menschen, die jetzt für mich nicht unbedingt eine glaubhafte Quelle darstellen (ja ich weiß, man schaut auch nach Fremdberichten usw.). Nochmal: Es geht mir nicht darum, andere Erklärungen auszuschließen, es geht mir nur darum, dass diese teilweise wie ein Dogma verteidigt werden und anscheinend nicht hinterfragt werden dürfen. Warum auch immer.
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x 3#20599
Plague Mitglied
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Zitat von PapaEmeritus:
und man verlässt sich auch oft auf Aussagen dieser Menschen, die jetzt für mich nicht unbedingt eine glaubhafte Quelle darstellen
Um genau diesen Stolperstein zu umgehen, ist professionelle Distanz und eine Ausbildung im entsprechenden Therapieverfahren unbedingte Voraussetzung, um diese Informationen so valide wie möglich zu erheben.
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x 1#20600
PapaEmeritus Mitglied
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@Plague
Absolut. Aber es ist ja nicht so, das Therapien große Erfolge bringen, weil das Verhalten ego-synton ist. Also diese Menschen sehen sich nicht als Problem, sondern nur ihre Umwelt. Und ich hab eben drüber nachgedacht, ob es nicht möglich sein kann, dass bestimmte Menschentypen schon zeitig problematisches Verhalten zeigen, die Umwelt (Familie, Schule etc.) auf das Verhalten zugegebenermaßen wahrscheinlich falsch und nicht bedarfsgerecht reagiert, und diese Reaktion dann im Nachhinein als Ursache für das Verhalten gedeutet wird. Muss nicht stimmen, lässt sich mMn aber auch nicht komplett ausschließen. Genauso wenig, wie dass diese Menschen tief drin ängstlich und unsicher sind.
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x 3#20601
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Plague:
Dazu braucht es keine Fantasie, sondern einfach nur die biografische Analyse.
Nicht jedes mieses Verhalten lässt sich auf Ängste zurückführen. Manche Menschen sind einfach miese machtgaile Nahrungsausgangsöffnungen. Platt formuliert und somit ist es ein sowohl als auch. Menschliches Verhalten deterministisch zu betrachten funktioniert sowie so nicht, von daher finde ich Deine Argumentation überaus dün.
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x 4#20602
S
Sincerite Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Nahrungsausgangsöffnungen.
habe tatsächlich überlegt, was das sein soll
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x 4#20603
S
Sincerite Mitglied
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Lt KI von DuckDuckGo:
ist narzissmus angeboren?
Claude Haiku 4.5 Narzissmus ist eine komplexe Persönlichkeitseigenschaft, die durch das Zusammenspiel von genetischen, entwicklungspsychologischen und umweltbedingten Faktoren entsteht. Es ist nicht einfach "angeboren" oder "anerzogen" — es ist beides. Die genetische Komponente Forschungen deuten darauf hin, dass es eine genetische Veranlagung für narzisstische Merkmale gibt. Zwillingsstudien zeigen, dass etwa 40-77% der Unterschiede in narzisstischen Persönlichkeitszügen auf genetische Faktoren zurückzuführen sind. Das bedeutet, dass manche Menschen von Natur aus stärker zu Eigenschaften wie Dominanzstreben, geringerer Empathie oder erhöhtem Selbstwertgefühl neigen. Die Umweltfaktoren Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle: Übermäßiges Verwöhnen: Kinder, die ständig bewundert werden, ohne Grenzen zu lernen, können narzisstische Züge entwickeln Emotionale Vernachlässigung: Paradoxerweise kann auch Mangel an echter emotionaler Wärme zu Narzissmus führen — das Kind entwickelt eine Schutzmauer aus Grandiosität Inkonsistente Erziehung: Unvorhersehbare Reaktionen der Eltern können zu einer unstabilen Selbstwahrnehmung führen Kulturelle und soziale Einflüsse: Gesellschaften, die Individualismus und Erfolg über Empathie betonen, fördern narzisstische Tendenzen Die Hirnforschung Neurobiologische Studien zeigen, dass Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitszügen unterschiedliche Hirnstrukturen aufweisen — insbesondere in Bereichen, die mit Empathie und Selbstreflexion verbunden sind. Das deutet auf biologische Unterschiede hin, die aber durch Umwelterfahrungen geformt werden.
Fazit: Narzissmus entsteht durch das komplexe Zusammenspiel von angeborener Veranlagung und Lebensumständen. Ein Kind mit genetischer Veranlagung kann durch eine liebevolle, grenzensetzte Umgebung gesund aufwachsen — und umgekehrt können ungünstige Erfahrungen narzisstische Muster auch bei anderen Kindern fördern.
Übermäßiges Verwöhnen: Kinder, die ständig bewundert werden, ohne Grenzen zu lernen, können narzisstische Züge entwickeln: Das soll lt. Steffanie Stahl überholt sein und nicht stimmen.
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x 2#20604
PapaEmeritus Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Manche Menschen sind einfach miese machtgaile Nahrungsausgangsöffnungen.
Gefällt mir. Das war eigentlich alles, was ich sagen wollte. Man sollte ergebnisoffen sein. Wobei das Erlebte eh immer das gleiche ist, unabhängig von Ursachen.
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x 1#20605
B
BernhardQXY Mitglied
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@Sincerite Und? Habe ich die wortzensur nicht elegant umschifft?
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x 6#20606
ma24 Mitglied
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@alleswirdbesser Ich meine, singen kann jeder. Dazu gehört ja nicht nur das Töne treffen. Wenn die Seele mit dabei ist, wirst du dein Publikum - und wenn es das eigene Kind ist - immer erreichen. Aber ich verstehe natürlich, was du meinst.
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x 4#20607
Plague Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Nicht jedes mieses Verhalten lässt sich auf Ängste zurückführen.
Hat auch niemand behauptet. Es geht lediglich um narzisstische Manipulationsstrategien - nicht mehr und nicht weniger.
BTW: Den Begriff Angst habe ich nicht ins Spiel gebracht, denn es geht in den zitierten Modellen nicht um Angst, sondern um Unsicherheit und Selbstwertdefizite. Psychologisch ist das ein nicht unerheblicher Unterschied.
Ich würde mich freuen, sollten einige und auch du mich nächstes Jahr besuchen kommen, dass wir zusammen etwas singen
Ich singe jeden Tag (leider hatte ich nie die Möglichkeit wegen professionellen Unterricht), aber ich mag es, zu singen 🤗
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x 3#20609
Nur-ein-Mensch Mitglied
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Ein Gedanke der mir gerade kam,kann jemand,der selbst liebesbedürftig ist,seinen Partner überhaupt lieben oder würde hier nur empfangen statt auch gegeben?