Blindfisch
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Es ist absolut richtig, über Wörter und Redewendungen nachzudenken. Über ihre Bedeutung und Herkunft.
Wenn betroffene Gruppen sich dadurch verletzt fühlen, dann sollte man Rücksicht nehmen.
Das N-Wort zum Beispiel oder auch Zigeu....
Bei anderen Wörtern oder Redewendungen, die Menschen oder Gruppen "verletzten", weil es ihnen gesagt wird, das sie "verletzt" sein sollen, wenn ihnen erklärt werden soll, das sie Opfer sind, obwohl sie davon gar nicht wissen wollen, ist der Punkt, der zu Weit geht. Das ist es, warum teilweise Menschen mit "Wiederstand" reagieren.
Der "National Congress of American Indians" zum Beispiel ist die Vereinigung der Indianer in den USA und Kanada, um ihre Interessen zu vertreten und haben im Namen "American Indians". Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das es den Indianern Nordamerikas am Hintern vorbei geht, wenn Kevin (5 Jahre alt) in der Kita in als Indianer verkleidet in Deutschland zum Fasching geht.
Letzens hab ich ne DOKU gesehen, in der sich Teile der Inuit nicht als Inuit sehen sondern als Eskimos.
Will sagen, das man durchaus auf die Sprache achten sollte, auch auf bisher gebräuchliche Redewendungen, aber ich bin der Meinung man sollte darauf schauen, wer da sagt, das Dies und Das "verletztend" ist. Sind es die Betroffenden oder die sogananten "Gutmenschen", die Besser wissen, wie sich die entsprechende "Opfergrupe" zu fühlen hat.