Sprache entwickelt sich und das ist auch gut so. Die Richtung ist entscheidend. Wird sie von "oben" oktoyiert oder entwickelt sich die Sprache aus dem Volk, aus dem Alltag? Schafft Sprache die Realität oder schafft Realität die Sprache?
Für mich persönlich liegt es auf der Hand: Realität schafft Sprache.
Ein allseits beliebtes Beispiel: Vor 20 Jahren, in der Schule, als der Direktor seine Durchsage machte: Es gibt Hitzefrei für die Schüler, da sind natürlich nur die Jungen aufgestanden, während die Mädchen bleiben mussten...
🤔 Es war kein Problem, es gab keine Stimme die sagte, ich fühle mich nicht angesprochen...
Auch das generische Maskulin hat nichts mit Geschlecht zu tun und es hat niemanden gestört.
Es werden Probleme geschaffen, wo es keine Probleme gibt. Es wird ein "Opferkult" betrieben, ein Wettbewerb, wer am meisten unter Unterdrückung und Feindlichkeit zu leiden hat, der erhält die meiste Aufmerksamkeit. Es kommt darauf an, wo man in der Opferpyramide steht.
Genug OT, weiter im Text.
