Zitat von Blindfisch:Vollkommen richtig. Wer im privaten gendern möchte, soll es tun und wer das nicht möchte kann konsequent den Radiosender wechseln (hab ich ...
Ich will dazu mal was sagen, mein Vater war erzkatholisch und erzkonservativ, er hatte Theologie und Germanistik im Hauptfach studiert (er wollte mal Priester werden, dann hat er meine Mutter kennen gelernt
😇).
Mein Vater waren (damals in den 80er kam der trennt auf) Gendersternchen ein Graus...
Das Lehrer (im Plural) hätte man dann so geschrieben "Lehrer*innen".
Vor 2 Jahren hatte ich mit einen Bekannten eine Diskussion, der meinte das Wort Lehrerin wäre schön gendern? Wie bitte?
Ich hätte nie meine Grundschullehrerin mit "Frau Lehrer" angesprochen, das klingt doch total hohl!
Oder wir klingt den "Die Lehrer"? Oder ich hätte doch nie von "der Lehrer ...soundso..." gesprochen, wenn es eine Lehrerin ist.
Hmm....
😕 Mein Vater wäre aber nie auf die Idee gekommen, das man "Damen und Herren" als gendern bezeichnet
🤫.
Anders sogar, er hatte mir damals beigebracht, dass wenn man beide Geschlechter (im Plural) ansprechen will, dass man sagen würde "Lehrerinnen und Lehrer" und natürlich traditionell wird die Frau zu erst erwähnt!
Ganz ehrlich, soll doch jeder schwätzen wie er will, mich interessiert das Thema kaum, aber dauernd gibt es Leute die sich ständig darüber ärgern. Warum?
Und wenn in Bayern, oder wo auch immer, wo man anscheinend keine andere Themen mehr hat, man überlegt, dass man an der Uni, oder beim Abi, nicht mehr gendern darf, dann Frage ich mich - habt ihr alle keine Hobbies mehr?
Es gibt echte Problem und es gibt erfunden Probleme...