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Was denkst du gerade?

Jane_1
Zitat von Arella:
Leider sollten sich die Eltern schon als Baby für eine Operation entscheiden.
Leider die falsche.

Zitat von Arella:
Sicherlich war die angeleichende OP leichter, indem das männliche Merkmal optisch "bearbeitet" wurde.

Ich habe da mal einen Artikel zu dem Thema gelesen, ganz schlimmes Thema und viele schlimme Schicksale. Es wurde so gut wie immer in Richtung weiblich operiert, weil es "einfacher" war. Die Kinder mussten sich dann aber jahrelang schmerzhaften Eingriffen unterziehen, dem sog. Bougieren (Dehnen) der *beep*. Und das bei kleinen Kindern, oft noch in den ersten Lebensjahren. Man hat die Kinder grundlos massiv traumatisiert, weil sie nicht so sein durften, wie sie waren.
Zitat von PapaEmeritus:
aber die körperliche „Umsetzung“ dieses Bauplans bewegt sich auf einem Spektrum.

Ja, das hört sich stimmig an.

x 1 #20851


T
Zitat von PapaEmeritus:
Wenn sie nicht sofort absteigen, klopp ich dich vom Fahrrad.

😂
Oder wenn du das nicht läßt, klopp ich Sie vom Fahrrad.

Die Sprache ist einfach ein wunderbares Mittel, Emotionen auszudrücken.
Wir sollten wohl alle wieder lernen, nicht so empfindlich zu sein, das spaltet nur noch mehr...

x 1 #20852


A


Was denkst du gerade?

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QueenA
Zitat von Arella:
Dann sind wir bei einem Verfahrensfehler? Ich hatte ja die Qullenverlinkung angeboten. Sollte ich noch einmal in diese Situation kommen, füge ich ...

@Arella

Danke dir fürs Nachreichen der Quelle. 🙏
Mir geht’s um den Unterschied zwischen dem, was berichtet wird, und dem, was tatsächlich schon gesichert ist, gerade weil die Ermittlungen noch laufen.

Ich wiederhole: Der Fall selbst ist schrecklich, keine Frage.
Was ich aber manchmal schwierig finde, ist die Richtung, in die solche Diskussionen hier gehen. Natürlich kann und darf jeder im Rahmen der Netiquette seine Themen einbringen, das steht für mich außer Frage. Und das meine ich als Leserin und Texterin hier im Forum und unabhängig von der Rolle der Mentorin.

Ich frage mich nur gelegentlich, was das Ziel ist, wenn wir hier tagespolitische Themen immer weiter vertiefen, Artikel austauschen und einzelne Aspekte immer weiter zuspitzen. Meine Erfahrung ist, dass sich die Stimmung dabei oft verändert und Gespräche schnell in eine Richtung gehen, die für ein Forum wie dieses nicht immer hilfreich ist.

Das ist kein Einwand gegen das Thema an sich, sondern eher ein Gedanke dazu, wie und in welchem Rahmen solche Diskussionen geführt werden und ob sie hier langfristig das unterstützen, was viele von uns eigentlich suchen.

Danke euch für den Austausch. Ich ziehe mich aus dieser Diskussion jetzt für mich zurück. 🍀

Relaxten Abend!

#20853


Arella
Zitat von Jane_1:
Ich habe da mal einen Artikel zu dem Thema gelesen, ganz schlimmes Thema und viele schlimme Schicksale. Es wurde so gut wie immer in Richtung weiblich operiert, weil es "einfacher" war. Die Kinder mussten sich dann aber jahrelang schmerzhaften Eingriffen unterziehen, dem sog. Bougieren (Dehnen) der *beep*. Und das bei kleinen Kindern, oft noch in den ersten Lebensjahren. Man hat die Kinder grundlos massiv traumatisiert, weil sie nicht so sein durften, wie sie waren.

Wenn man mal im Laufe der Menschheitsgeschichte überhaupt guckt, was alles so am Menschen getan wurde, das ist wirklich ein schwieriges Kapitel.
Für mich liegt es daran, (unter anderem), dass wir aus dem Feudalismus (Mensch als Besitz) und dem Dualismus, (der sich zu einem mechanistischen Weltbild entwickelte, zur Zeit der Aufklärung), kommen. (Soweit meine persönliche Herleitung und mein Verständnis.)
Mensch als "Gerät", oder als Körper, als Reparaturgegenstand, als Werkstück, an dem gearbeitet, geschnitten, geformt werden kann, ohne einen Hinblick auf die Verbindung zu seinem / ihrem Geist und der Seele.)

#20854


Jane_1
Zitat von Tempest:
Jeder Mensch wird gesehen, das ist nicht die Frage, egal wie man sich selbst fühlt.

Ich zitiere mal

https://www.uniklinik-duesseldorf.de/ue...te-sprache

"Vater und Sohn fahren im Auto. Sie haben einen schweren Unfall, bei dem der Vater sofort stirbt. Der Junge wird mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, in dem ein Chef-Chirurg arbeitet, der eine bekannte Kapazität für Kopfverletzungen ist.

Die Operation wird vorbereitet, alles ist fertig, als der Chef-Chirurg erscheint, blass wird und sagt: "Ich kann nicht operieren, das ist mein Sohn!".

Frage: In welchem Verwandtschaftsverhältnis stehen der Chirurg und das Kind?


Wissen Sie es? Ist es ein uneheliches Kind, eine Adoption?


Die Antwort ist: Der Chirurg ist die Mutter des Kindes, also eigentlich die Chirurgin.


Dieses Beispiel zeigt, dass Sprache Bilder im Kopf entstehen lässt. Das generische Maskulimum lässt daher leider häufig falsche Bilder entstehen. Sprechen wir von den Ärzten, den Abteilungsleitern oder den Mitarbeitern, ensteht meist ein männliches Bild vor Augen. "


Und deshalb kann es sein, dass Frauen sich mehr gesehen fühlen, wenn gegendert wird.

x 1 #20855


T
Zitat von Arella:
Machen wir doch gleich ein "Ihro Durchlauchtigkeit" draus? 😄

Oder so, das wäre auch eine Möglichkeit, meinen höheren Fürstentitel muss ich mir bis dahin aber noch erarbeiten 😉

#20856


T
Zitat von Jane_1:
Und deshalb kann es sein, dass Frauen sich mehr gesehen fühlen, wenn gegendert wird.

Glaub mir, ich sehe wenn eine Frau vor mir steht, dann rede ich sie auch entsprechend an.
Es gibt die allgemeine Form und die spezifische. Das ändert aber nichts daran, dass da jemand Hilfe gebraucht,hat, egal von wem und sie auch bekommen hat.

x 1 #20857


Arella
Zitat von QueenA:
Ich frage mich nur gelegentlich, was das Ziel ist, wenn wir hier tagespolitische Themen immer weiter vertiefen, Artikel


Ich frage mich, warum du anregst, tagespolitische Themen nicht zu vertiefen, wenn es darum geht, was die Menschen auch beschäftigt, und worüber wir nachdenken.

x 3 #20858


Winza

x 1 #20859


Arella
Zitat von QueenA:
Diskussionen geführt werden und ob sie hier langfristig das unterstützen

Ich denke, das Nachdenken darüber, ob diese Diskussionen geführt werden, darfst DU getrost den Selbstdenkenden überlassen.

#20860


RoteTablette
Zitat von Jane_1:
Der Chirurg ist die Mutter des Kindes, also eigentlich die Chirurgin.

Warum hat man sie in dem Beispiel nicht gleich als "die Chirugin" bezeichnet? Wäre das so schwierig gewesen? Keiner hätte sich mehr den Kopf zerbrechen müssen.

x 3 #20861


Arella
Zitat von QueenA:
Ich frage mich nur gelegentlich, was das Ziel ist, wenn wir hier tagespolitische Themen immer weiter vertiefen, Artikel austauschen und einzelne Aspekte immer weiter zuspitzen. Meine Erfahrung ist, dass sich die Stimmung dabei oft verändert und Gespräche schnell in eine Richtung gehen, die für ein Forum wie dieses nicht immer hilfreich ist.

Das ist kein Einwand gegen das Thema an sich, sondern eher ein Gedanke dazu, wie und in welchem Rahmen solche Diskussionen geführt werden und ob sie hier langfristig das unterstützen, was viele von uns eigentlich suchen.


Ich frage mich gelegentlich auch so einiges.

#20862


A
Mir ist die ganze Genderei unwichtig .

Ich bin eine Frau und bin mir meines Wertes bewußt .
Hab keine Ausbildungund somit keinen Beruf . War jahrelang " nur "Hausfrau.

Hab mal einen Test gemacht , bin mit meinem Mann zu Messen gefahren , er hoch qualifiziert .

Gut gekleidet und leicht geschminkt .
Bin zur Begrüssung an einem Stand etwas , nur ein klein wenig , hinter meinem Mann geblieben . Ergebnis , ich wurde wie Luft behandelt .
Am nächsten Stand neben ihm , Schultern gerade , Blick in deren Augen . Wurde als erstes begrüsst , mit Handschlag .
Das Spiel habe ich oft gespielt und konnte häufiger auch etwas zum Thema sagen .

Was sagte meine Grossmutter immer : " Kommst du wie ein Pfankuchen , wirst du auch wie ein Pfannkuchen gegessen .
Nicht das Gendern , sondern mein Selbstbewusstsein ist wichtig und das kann ich stärken .
Auch ein Mann , der seinen Selbstwert nicht kennt ,wird eher nicht erfolgreich sein .

x 4 #20863


H
Das Strafrecht verfolgt die Tat unabhängig vom Ansehen der Person. So sieht das StGB es vor, gut so.
Was das Gendern angeht: sehr geehrte Damen und Herren, ich teile da old school mäßig die Ansicht, wenn Frauen in Sprache nicht vorkommen, kommen sie nicht vor.

x 1 #20864


Arella
Zitat von RoteTablette:
Warum hat man sie in dem Beispiel nicht gleich als "die Chirugin" bezeichnet? Wäre das so schwierig gewesen? Keiner hätte sich mehr den Kopf zerbrechen müssen.

Ich vermute, es könnte ab und zu Genderverwirrung auftreten.
Möglicherweise weil die Sprache nicht organisch verändernd gewachsen ist, sondern wie ein verknuddeltes Wollknäuel über der Bevölkerung ausgekippt wurde.
Es ging einfach zu schnell. Da kommt man nicht mit.
Es kann zu Verknotungen kommen.

#20865


A


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