Plague
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Er war am Mittwoch noch bei einer der großen Demos gegen die aktuellen Honorarkürzungen und hat angesichts dessen, was noch an sog. Reformen im Gesundheitssystem geplant ist, ein bisschen vor sich hin sinniert:
Sollten jetzt auch noch allgemeine Budgetierung der Leistungen und das Primärarzt-System kommen, würde er eher früher als später in den Ruhestand gehen.
Für den Übergang könnte es rentabler sein, mehr Privatpatienten und Selbstzahler als Kassenpatienten zu behandeln.
Bei schweren Fällen würde er noch eher dazu tendieren, die stationäre psychiatrische Behandlung zu empfehlen (egal, wenn die Krankenhäuser dann aus allen Nähten platzen) oder diese Problematiken würden noch weiter chronifizieren.
Und überhaupt: Wie solle er Menschen Halt und Stabilität vermitteln, wenn seine eigene Existenz durch solche Maßnahmen latent bedroht ist?
Hat mich ehrlich gesagt auf der Rückfahrt und heute Nacht ein wenig nachdenkllich gemacht ...