Inexplicitus
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Liebe erträgt vieles, und macht blind, kann zu Dingen führen, die man nichtmehr kontrollieren kann.
Das Verzeihen sollte zu allerst einem selbst zukommen, denn man gehörte nunmal dazu. Ich habe Vielem zugestimmt, obwohl ich mich zuvor dagegen ausgesprochen hatte. Ich habe vieles akzeptiert, obwohl es gegen meine Gepflogenheiten, Erziehung und teils auch Wertevorstellungen vorstoßen hat. Ich habe Dinge akzeptiert, denen ich zuvor nie zugestimmt hätte. Alles aus Liebe. Tiefer inniger und bedingungsloser Liebe.
Ein Satz allein, wie Gift das sich ausbreitete, läutete das Ende ein. Die DInge die ich bei einem letzten Versuch, zu retten was noch zu retten eventuell möglich gewesen wäre, getan habe, wurden mit schmerzhaften, verletzenden Worten quittiert. Erst Trauer, dann schäumende Wut und ich hätte fast etwas getan, was unverzeihlich gewesen wäre. Im letzten Moment hielt ich inne, und erkannte wer der Mensch wirklich ist. Ich nahm meinen Rucksack und ging.
Ich habe mich selbst nicht wiedererkannt. Nie hätte ich gedacht das ein Mensch mit Worten allein mich soweit treiben hätte können, das ich meine Disziplin und beihnahe, vollständig meine Impulskontrolle verlieren hätte können. Vor meinem geistigen Auge zerbrach das bunte gläserne Mosaik, das einst das -Zusammen- bildete. Ihre Worte formten sich zu einem Stein, der auf das Mosaik zuschoss, und es in tausend Scherben zerbrechen ließ. Ich musste diesen Menschen hinter mir lassen, und dieser mich. Ich war nicht für sie bestimmt, und sie nicht für mich.
Kann ich mir verzeihen, das ich mich selbst ein viel zu großes Stück aufgegeben habe? War es das wert? Kann ich ihr ihre Worte verzeihen? Ich muss, ich habe keine Wahl. Verzeihen ist auch ein Ende einleiten, sodass Raum für Neues entsteht, damit es nicht mit Vergangenem vermischt werden kann. Manchmal ist Verzeihen nicht das Wort wofür es eigentlich steht.
Gesagtes und Taten können nicht rückgängig gemacht werden. Aber nachdem man die Einsicht erhalten hat, das die Taten und Worte ein Fehler waren, sollte man sich auch verzeihen können, sonst kann man Neuem nicht Vorbehaltlos begegnen.
Das Verzeihen sollte zu allerst einem selbst zukommen, denn man gehörte nunmal dazu. Ich habe Vielem zugestimmt, obwohl ich mich zuvor dagegen ausgesprochen hatte. Ich habe vieles akzeptiert, obwohl es gegen meine Gepflogenheiten, Erziehung und teils auch Wertevorstellungen vorstoßen hat. Ich habe Dinge akzeptiert, denen ich zuvor nie zugestimmt hätte. Alles aus Liebe. Tiefer inniger und bedingungsloser Liebe.
Ein Satz allein, wie Gift das sich ausbreitete, läutete das Ende ein. Die DInge die ich bei einem letzten Versuch, zu retten was noch zu retten eventuell möglich gewesen wäre, getan habe, wurden mit schmerzhaften, verletzenden Worten quittiert. Erst Trauer, dann schäumende Wut und ich hätte fast etwas getan, was unverzeihlich gewesen wäre. Im letzten Moment hielt ich inne, und erkannte wer der Mensch wirklich ist. Ich nahm meinen Rucksack und ging.
Ich habe mich selbst nicht wiedererkannt. Nie hätte ich gedacht das ein Mensch mit Worten allein mich soweit treiben hätte können, das ich meine Disziplin und beihnahe, vollständig meine Impulskontrolle verlieren hätte können. Vor meinem geistigen Auge zerbrach das bunte gläserne Mosaik, das einst das -Zusammen- bildete. Ihre Worte formten sich zu einem Stein, der auf das Mosaik zuschoss, und es in tausend Scherben zerbrechen ließ. Ich musste diesen Menschen hinter mir lassen, und dieser mich. Ich war nicht für sie bestimmt, und sie nicht für mich.
Kann ich mir verzeihen, das ich mich selbst ein viel zu großes Stück aufgegeben habe? War es das wert? Kann ich ihr ihre Worte verzeihen? Ich muss, ich habe keine Wahl. Verzeihen ist auch ein Ende einleiten, sodass Raum für Neues entsteht, damit es nicht mit Vergangenem vermischt werden kann. Manchmal ist Verzeihen nicht das Wort wofür es eigentlich steht.
Gesagtes und Taten können nicht rückgängig gemacht werden. Aber nachdem man die Einsicht erhalten hat, das die Taten und Worte ein Fehler waren, sollte man sich auch verzeihen können, sonst kann man Neuem nicht Vorbehaltlos begegnen.