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Was denkst du gerade?

Clarinetta
Zitat von Charming:
Gerade an Tagen wie "Muttertag" ist das für mich sehr präsent. Die Fragen nach: warum bist du eigentlich kinderlos? wäre es nicht ...

Liebe Charming

ich gratuliere dir heute zum Nicht-Mutter-Tag Smiley mit Blumenstrauß

Ich bin zwar Mutter, aber ich weiß wie schwierig es sein kann, nicht den Norm-Weg, den andere sich vorstellen, gegangen zu sein.

Ich denke: Lass sie alle reden und denken was sie wollen, und gehe deinen ganz eigenen Weg. Dann wirst du die beste Version von dir selbst

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B
Meine 2 Cent
Manche Erfahrung ist so krass, dass man sie nur nachempfinden kann, wenn man sie auch gemacht hat.
Das Mutter werden, bzw. -sein gehört mmn dazu.
Der Punkt ist aber: diese Erfahrung macht doch einen Menschen nicht wertvoller als den, der diese Erfahrung nicht gemacht hat.

x 3 #23987


A


Was denkst du gerade?

x 3


Odette
@BernhardQXY

Genau, aber als Frau hat man ja nicht zwangsläufig die Wahl, aus verschiedenen Gründen. Daher finde ich den Anspruch, nicht auf dich bezogen, schwierig.

#23988


ZwillingsIch
Verrat
👆
Zitat von BernhardQXY:
Manche Erfahrung ist so krass

👇
& Missbrauch (oder umgekehrt)

Mensch & Tier kann Heilung erfahren.

#23989


H
Dass ich mir jetzt einen Latte M mache und dann ins Büro fahre. Und dass Ihr schon so schwere Themen am Morgen habt. Und dass es draußen regnet. Und dass ich Euch guten Morgen und einen wirklich guten Tag wünsche!

x 2 #23990


QueenA
Ich denke, dass der Wert eines Menschen nichts damit zu tun hat, ob man Mutter oder Vater ist. Entscheidend ist für mich vielmehr, wer man als Mensch ist und wie man mit sich selbst und anderen umgeht.

Der Wunsch, Mutter oder Vater zu werden -oder eben auch nicht- ist etwas sehr Individuelles und persönliches. Und manchmal ist es trotz eines großen Wunsches schlicht nicht möglich. Genau deshalb finde ich Fragen danach oder auch ungefragte Glückwünsche schwierig, weil man die Geschichte dahinter oft nicht kennt.

Ich persönlich bin Mutter und wollte das ab einem bestimmten Zeitpunkt auch bewusst werden. Gleichzeitig habe ich in meinem nahen Umfeld Menschen, die sich Kinder sehr gewünscht haben und diesen Wunsch nicht leben konnten.
Konkret denke ich hier an Eine: Diese Person ist ein wunderbarer Mensch. Sie lebt mit ihrem Partner ein glückliches gemeinsames Leben, und beide haben irgendwann ihren Frieden damit gefunden, dass sie nicht Eltern sein werden. Das zeigt für mich sehr deutlich, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob man Kinder hat oder nicht. Deshalb empfinde ich Fragen wie „Und, habt ihr Kinder?“ oder automatische Gratulationen manchmal als übergriffig, einfach, weil man nie weiß, was ein Mensch erlebt hat oder noch mit sich trägt.

Und die Frage, ob man als kinderloser Mensch nachvollziehen kann, was eine Mutter antreibt, bewegt oder auch belastet, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Ich selbst hatte schon als Tochter immer viel Liebe und Verständnis für meine Mutter. Aber was Mutterschaft tatsächlich emotional mit einem macht, an Liebe, Sorgen, Verantwortung und auch Glück, das hätte ich mir zumindest vorher niemals vorstellen können.

So oder so: herzliche Grüße

x 3 #23991


Clarinetta
Ich denke gerade: ich sollte mal das Handy ausschalten

Bis später 🙋🏻‍♀

x 3 #23992


Heloise
Warum gibt es überhaupt Diskussionen ums Mutter-sein oder Nicht-Mutter-Sein? Warum ist das so, dass es so eine permanente Unzufriedenheit gibt, mit dem Platz, an den das Schicksal, Gott oder wer auch immer einen gestellt hat? Kann man nicht einfach das Beste draus machen, von dort aus, wo man steht? Manche planen ihr Muttersein, sehen darin ihren Lebenssinn und andere woanders. Fakt ist jedoch, dass die Menschheit ohne Mütter aussterben würde. Der Wissenschaft traue ich nicht allzu viel zu, als dass sie Menschen ohne Mütter herstellen könnte. Und wenn man in die Erdgeschichte schaut, stirbst alle 4 Millionen Jahre sowieso eine gesamte Art von Lebewesen aus. Der Mensch ist auch mal dran. Früher oder später. Wozu sich aufregen, was besser ist und ein paar Jahrhunderte rausschinden? (Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint. Aber ein bisschen schon 😉)

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B
@Odette
Es geht da mmn nicht um eine Wahl. Das ist völlig unabhängig.

#23994


B
@QueenA
Vielleicht ist es mir nicht ganz gelungen, mir ging es darum, dass man manche Erfahrungen nur durch ein Selbsterfahren nachvollziehen kann. Ein Mensch der die betreffende Erfahrung nicht gemacht hat, wird dadurch nicht besser oder schlechter, er ist halt an dieser Stelle anders.thats it. Und im Falle des Mutter seins bin ich überzeugt, dass der nächste Schritt, dass Eltern sein davon unabhängig ist. Es gibt miserable leibliche Mütter und hervorragende Pflegemütter.

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QueenA
@BernhardQXY ich kann da mit Dir mitgehen.
Für mich liegt der eigentliche Wert deshalb nicht allein in der biologischen Erfahrung, sondern vor allem darin, wie man Verantwortung, Liebe, Fürsorge und Beziehung lebt. Und stimme zu: es gibt wunderbare nicht-biologische Eltern(-Teile).

#23996


A


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