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Clarinetta Mitglied
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Zitat von Charming:
Gerade an Tagen wie "Muttertag" ist das für mich sehr präsent. Die Fragen nach: warum bist du eigentlich kinderlos? wäre es nicht ...
Liebe Charming
ich gratuliere dir heute zum Nicht-Mutter-Tag
Ich bin zwar Mutter, aber ich weiß wie schwierig es sein kann, nicht den Norm-Weg, den andere sich vorstellen, gegangen zu sein.
Ich denke: Lass sie alle reden und denken was sie wollen, und gehe deinen ganz eigenen Weg. Dann wirst du die beste Version von dir selbst ❤
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x 4#23986
B
BernhardQXY Mitglied
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Meine 2 Cent Manche Erfahrung ist so krass, dass man sie nur nachempfinden kann, wenn man sie auch gemacht hat. Das Mutter werden, bzw. -sein gehört mmn dazu. Der Punkt ist aber: diese Erfahrung macht doch einen Menschen nicht wertvoller als den, der diese Erfahrung nicht gemacht hat.
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x 4#23987
A
Was denkst du gerade?
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Odette Mitglied
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@BernhardQXY
Genau, aber als Frau hat man ja nicht zwangsläufig die Wahl, aus verschiedenen Gründen. Daher finde ich den Anspruch, nicht auf dich bezogen, schwierig.
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ZwillingsIch Mitglied
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Verrat 👆
Zitat von BernhardQXY:
Manche Erfahrung ist so krass
👇 & Missbrauch (oder umgekehrt)
Mensch & Tier kann Heilung erfahren.
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#23989
H
Himmelssonne Mitglied
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Dass ich mir jetzt einen Latte M mache und dann ins Büro fahre. Und dass Ihr schon so schwere Themen am Morgen habt. Und dass es draußen regnet. Und dass ich Euch guten Morgen und einen wirklich guten Tag wünsche!
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Q
QueenA Gast
Ich denke, dass der Wert eines Menschen nichts damit zu tun hat, ob man Mutter oder Vater ist. Entscheidend ist für mich vielmehr, wer man als Mensch ist und wie man mit sich selbst und anderen umgeht.
Der Wunsch, Mutter oder Vater zu werden -oder eben auch nicht- ist etwas sehr Individuelles und persönliches. Und manchmal ist es trotz eines großen Wunsches schlicht nicht möglich. Genau deshalb finde ich Fragen danach oder auch ungefragte Glückwünsche schwierig, weil man die Geschichte dahinter oft nicht kennt.
Ich persönlich bin Mutter und wollte das ab einem bestimmten Zeitpunkt auch bewusst werden. Gleichzeitig habe ich in meinem nahen Umfeld Menschen, die sich Kinder sehr gewünscht haben und diesen Wunsch nicht leben konnten. Konkret denke ich hier an Eine: Diese Person ist ein wunderbarer Mensch. Sie lebt mit ihrem Partner ein glückliches gemeinsames Leben, und beide haben irgendwann ihren Frieden damit gefunden, dass sie nicht Eltern sein werden. Das zeigt für mich sehr deutlich, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, ob man Kinder hat oder nicht. Deshalb empfinde ich Fragen wie „Und, habt ihr Kinder?“ oder automatische Gratulationen manchmal als übergriffig, einfach, weil man nie weiß, was ein Mensch erlebt hat oder noch mit sich trägt.
Und die Frage, ob man als kinderloser Mensch nachvollziehen kann, was eine Mutter antreibt, bewegt oder auch belastet, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Ich selbst hatte schon als Tochter immer viel Liebe und Verständnis für meine Mutter. Aber was Mutterschaft tatsächlich emotional mit einem macht, an Liebe, Sorgen, Verantwortung und auch Glück, das hätte ich mir zumindest vorher niemals vorstellen können.
So oder so: herzliche Grüße
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Clarinetta Mitglied
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Ich denke gerade: ich sollte mal das Handy ausschalten
Bis später 🙋🏻♀
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x 3#23992
Heloise Mitglied
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Warum gibt es überhaupt Diskussionen ums Mutter-sein oder Nicht-Mutter-Sein? Warum ist das so, dass es so eine permanente Unzufriedenheit gibt, mit dem Platz, an den das Schicksal, Gott oder wer auch immer einen gestellt hat? Kann man nicht einfach das Beste draus machen, von dort aus, wo man steht? Manche planen ihr Muttersein, sehen darin ihren Lebenssinn und andere woanders. Fakt ist jedoch, dass die Menschheit ohne Mütter aussterben würde. Der Wissenschaft traue ich nicht allzu viel zu, als dass sie Menschen ohne Mütter herstellen könnte. Und wenn man in die Erdgeschichte schaut, stirbst alle 4 Millionen Jahre sowieso eine gesamte Art von Lebewesen aus. Der Mensch ist auch mal dran. Früher oder später. Wozu sich aufregen, was besser ist und ein paar Jahrhunderte rausschinden? (Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint. Aber ein bisschen schon 😉)
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x 2#23993
B
BernhardQXY Mitglied
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@Odette Es geht da mmn nicht um eine Wahl. Das ist völlig unabhängig.
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#23994
B
BernhardQXY Mitglied
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@QueenA Vielleicht ist es mir nicht ganz gelungen, mir ging es darum, dass man manche Erfahrungen nur durch ein Selbsterfahren nachvollziehen kann. Ein Mensch der die betreffende Erfahrung nicht gemacht hat, wird dadurch nicht besser oder schlechter, er ist halt an dieser Stelle anders.thats it. Und im Falle des Mutter seins bin ich überzeugt, dass der nächste Schritt, dass Eltern sein davon unabhängig ist. Es gibt miserable leibliche Mütter und hervorragende Pflegemütter.
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x 1#23995
Q
QueenA Gast
@BernhardQXY ich kann da mit Dir mitgehen. Für mich liegt der eigentliche Wert deshalb nicht allein in der biologischen Erfahrung, sondern vor allem darin, wie man Verantwortung, Liebe, Fürsorge und Beziehung lebt. Und stimme zu: es gibt wunderbare nicht-biologische Eltern(-Teile).
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#23996
Fenjal Mitglied
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Was mich oft verwundert, ist das Gejammere etlicher Mütter, eine selbst gewählte Position, sollte man nicht bedauern oder selbstverständlich auf Mithilfe, Erzeuger ausgeklammert, anderer hoffen.
Was ich mir persönlich und freiwillig auferlege sollte ich händeln können, ohne Vorteile oder mimimi anderen gegenüber zu erwarten.
Was Charming schreibt ist korrekt, Platz da, ich bin Mutter, andere müssen dann,..... geschenkt. Niemand zwingt zur Mutterschaft, ganz im Gegenteil. Der Menschheitsüberschuss wird zur zentralen Herausforderung unserer Zeit. Allerdings ist das nicht von Bedeutung wenn man sich durch Genweitergabe definiert und glaubt seine Abdrücke auf dem Planeten seien unschätzbar wertvoll, sodass man eigene Gene reproduzieren muss.
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#23997
Q
QueenA Gast
@Heloise ich denke, dass so Muttertag Themen aufkommen, weil der Tag als solcher existiert. Man wird auch damit konfrontiert- Medien, Werbung, Social Media, letztlich auch je nachdem das eigene Umfeld. Ich hab mal nachgelesen was es historisch so hergibt: Der Muttertag hat seinen Ursprung Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Geprägt wurde er vor allem durch Anna Jarvis, die nach dem Tod ihrer Mutter einen offiziellen Gedenktag schaffen wollte, als Zeichen der Wertschätzung für Mütter, Fürsorge und familiären Zusammenhalt. 1914 wurde der Muttertag in den USA offiziell eingeführt, später auch in vielen anderen Ländern übernommen. Ursprünglich ging es dabei weniger um Geschenke oder Kommerz, sondern vielmehr um Anerkennung, Dankbarkeit und die Bedeutung von Beziehung und Fürsorge.
Für mich persönlich hängt Wertschätzung allerdings nicht an einem einzelnen Datum im Kalender. Ich spüre jeden Tag, was ich meinen Kindern bedeute und sie zeigen mir das auch im Alltag, in kleinen Gesten, in Gesprächen, in Nähe und Vertrauen. Genau darin liegt für mich die eigentliche Bedeutung von Liebe und Familie.
Deshalb finde ich es ehrlich gesagt für mich etwas befremdlich, wenn Zuneigung nur an einem bestimmten Tag durch Blumen, Anrufe oder besondere Worte sichtbar würde. Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit sollten für mich nicht auf einen Tag begrenzt sein, sondern etwas sein, das im täglichen Miteinander lebt. Das sind meine ganz persönlichen Gedanken dazu. Gleichzeitig respektiere ich natürlich, dass andere Menschen den Muttertag anders erleben und gestalten und auch darin etwas Schönes und Wichtiges sehen. Oder ihn gar nicht (miteinander) feiern.
Was mich oft verwundert, ist das Gejammere etlicher Mütter, eine selbst gewählte Position, sollte man nicht bedauern oder selbstverständlich auf ...
Dir gratuliere ich besonders zum Nicht-Mutter-Tag 🥳 den habe ich sogar extra für dich erfunden.
Meine erste Schwangerschaft "passierte" als ich 19 war.ich gestehe, dass ich mir darüber absolut keine Gedanken gemacht habe. Ganz schön naiv und vielleicht sogar dumm.
Aber so sind manche Menschen, sie müssen sich erst weiterentwickeln und kommen nicht schon mit all den Weisheiten über das Leben zur Welt.
Ich habe nie "gejammert" über mein selbstgewähltes Dasein, allerdings hin und wieder überlegt, ob meine Entscheidungen wirklich schlau waren.Nö, ganz bestimmt nicht. Aber nicht mehr zu ändern und wenn ich es genau betrachte, waren gerade diese vermeintlich falschen Entscheidungen der Grundstein für mein weiteres, schönes Leben 🤩
ach Mist, ich wollte doch mein Handy ausschalten. Inkonsequenz ist eine meiner hervorstechensten Eigenschaften.
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x 2#23999
Fenjal Mitglied
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@Clarinetta du kannst gerne Mutter sein, wie ich es nicht bin, das ist nicht das Problem. Es ist die Erwartungshaltung, die sich daraus ergibt. Selbst gewählte Entscheidungen sollten nicht subventioniert werden und auch nicht beklagt werden. Ui mein Kind hat Zähne bekommen ich konnte nicht schlafen, ui, was die Windeln kosten..
All das weiß man und sollte still sein, ich klage auch nicht, der Dachdecker hat die Kamineinfassung nicht umsonst für mich gemacht, ui, warum denn nicht?
Genau diese Haltung kann ich nicht nachvollziehen.