Zitat von alleswirdbesser: denn die Hormone spielen nicht ewig verrückt
Alles richtig was du sagst, aber auch bei der Liebe spielen Hormone einen Rolle, nur sind es anders Hormone.
Umgekehrt habe ich aber auch schon von vielen gehört, dass sie Jahre lang in einer Beziehung waren und den andern nicht nie geliebt haben - offiziell hieß es dann später, man hat sich auseinander gelebt, oder aus den Augen verloren wegen der Kinder etc.. ...und nicht wenige denken, dass nach dem "verbleibt sein" sich dann so anfühlen müsste wie eine Zweckgemeinschaft.
Dann geht es am Ende einigen wie im dem Gedicht von Erich Kästner:
Sachliche RomanzeAls sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.