Zitat von Masterslave: Ich fühle mich einfach wohler in meinem Körper wenn ich ihm was gutes getan habe, weil ich es mir selbst wert bin tue ich mir Gutes.
Ein bewegter Körper hat sicherlich Potential für ein Wohlgefühl.
Und ich frage noch etwas weiter, auch wenn die Antwort wahrscheinlich immer ein - gesundes Mittelmaß - ist.
Zitat von Masterslave: Dehnen zb bedeutet für mich aktuell echte Qual und 0 Spaß, doch weiß ich dass dies nur ein temporärer Zustand ist und ich freue mich auf meine Belohnung.
Du magst deinem Körper etwas Gutes tun, verwendest hier aber das Wort Qual. Und nun kann man sagen, um über sich hinauszugehen, ein Gefühl der Belohnung zu erhalten, muss man sich anstrengen (quälen). Dies könnte man auf viele Bereiche niederlegen - Lernen, neues Wagen usw...die Komfortzone verlassen. Wenn du dich jeden Tag (wie oft quälst du dich?) "quälst", bist du mit dir immer in einem Leistungsgedanken - wenn ich dies und jenes heute wieder durchziehe, dann geht es mir besser.
Wie lange kann man ohne diesen Anspruch an sich selbst sein ohne sich immer mehr unwohl zu fühlen? Wann entsteht die "schlechte Laune darüber"? Wie schnell ändert sich der eigene Selbstwert darüber?
Zitat von Masterslave: Das einzige was man tun muss ist: es zu tun, ohne zu denken.
Wie meinst du das?
Aber es ist nun doch auch wichtig -}
Zitat von Masterslave: Immer wieder zu reflektieren und fühlen ohne Verstand, was einem gut tut und ab wann man in ein Übermaß abdriftet.
Ein Zusammenhang der beiden Aussagen wäre gut, um mich besser darin hineinfühlen zu können.
Das Übermaß ist letztendlich ein Selbstgestecktes. Oder wie siehst du das?
Ab wann bestimmt etwas das Leben? Ab wann kann man nicht mehr ohne sein, ohne dass es sich auf den Selbstwert niederschlägt, Unruhe und ein Unzufriedensein auslöst?