@Masterslave
Na schön, noch ein paar letzte Anmerkungen, solange mein Badewasser noch einläuft.
Zitat von Masterslave: Leider denkst du lediglich zu wissen und es ist wie ich eingangs sagte, du gühlst dich angegriffen nicht ich.
Wahr ist, das du Fachmann bist- dafür verdienst du Respekt.
Ich gühle mich und fühle mich überhaupt nicht angegriffen. Ich weiß gar nicht, wie Du darauf kommst. Ich habe hier gerade sehr viel Spass.

Zitat von Masterslave: Der Kreis schließt sich- und nur weil du als Handwerker versucht und bemüht bist zu verteidigen und mit deinem Wissen zu beeindrucken bedeutet das nicht, das du weist.
Den Argumentationsfehler, den Du hier begehst, nennt sich generischer Fehlschluss. Habe ja schon verstanden, dass Du nichts lernen möchtest - aber damit Du es wenigstens mal gehört hast. Ich habe Dir von dem Ursprung des Begriffs "sophia" bei Homer berichtet, und Du schließt daraus, dass ich Philosophie als Handwerk übersetze, und selbst Handwerker sei. Wenn Du genau liest (lesen hilft immer, wirklich, genaues Lesen noch viel mehr!), dann siehst Du, dass ich Philosophie philologisch nach heutiger Lesart als "Aneignung von Wissen" übersetzt habe. Was Du als Handwerk bezeichnest, das ist die Argumentation aus der Grundlagen von Wissen heraus. Dann nennt man übrigens Bildung! Das hilft bei so fragen sehr, sich um Bildung zu bemühen, also die Texte, um die es geht, auch mal zu lesen, das ist wirklich so.
Zitat von Masterslave: Mit Philosopie als auch mit Weisheit hat das wenig zu tun.
Warum doch, steht oben, Einfach mal nachlesen.
Zitat von Masterslave: Ich erkenne zu wenige offene Fragen in deinen Selbstdarstellungen und auch dies zeugt und fehlender Weisheit als auch der nicht Existzenz wahrer Philosopie deiner Gedanken.
Nochmal, Philosophie hat tatsächlich sehr viel mit Fragen zu tun und um die Präzisierung der Voraussetzungen von Fragen, die manchmal zu wichtigeren Erkenntnissen führt als vorschnelle Antworten. Wie es bei Rilke bildhaft im "Brief an den jungen Dichter heißt" , sinngemäß, die Fragen lieb haben und vielleicht eines Tages in die Antworten hineinleben.
Aber hier geht es nicht um Fragen sondern um ganz offensichtliche Irrtümer in Deiner Vorstellung von Philosophie und Deiner sehr ausbaufähigen Argumentationsfähigkeit. Vor allen Dingen geht es auch darum, dass den Mitlesenden zu demonstrieren, und da hast Du Deinen Teil zu beigetragen. Dafür danke!
"Nicht Existenz wahrer Philosophie Deiner Gedanken!". Autsch. Es ist immer sehr problematisch, wenn man allein unbedarft von jeder Kenntnis der Philosophiegeschichten die wahre Philosophie für sich in Anspruch nimmt. Darfst Du natürlich gern für Dich tun, nur mit dem kanonischen Begriff der Philosophie als Wissenschaft hat das leider nichts zu tun.
Deine Privatphilosophie meinetwegen, aber um andere davon zu überzeugen, vor allem Leute, die sich wirklich auskennen und so Leute wie Platon, Kant, Hegel, Nietzsche, Sartre, Foucault, Adorno auch noch gelesen haben - da wird es schwer...
Übrigens Satre, den Du ja so gern für Dich als Zeugen nimmst: Der hat den methodisch unfassbar strengen goodfather der Phänomenologie; Edmund Husserl auf das Allergenauestes gelesen und mit Heidegger dessen Methodik zu einer Daseinsananalyse gewandelt, sich aber von Heideggers Fundamentalontologie im "etre e le neant" wieder angewandt.....
Kennst Du Dich da wirklich aus?
Dann ist es immerhin ein guter Anfang.