megan
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Zitat von Urmel_:Beide Gruppen haben gemein, dass es ihnen mächtig stinkt, dass es einen Thread gibt, in dem sich Männer austauschen, welche Qualitäten sie in Frauen wollen und dass sie ganz offen bewerten, welches Verhalten ihnen an Frauen nicht passt.
Das ist irrational. Weswegen sollte mir das nicht passen? Ich schreib' doch dir und setze mich mit dem was du sagst konstruktiv auseinander, wie du es so häufig bemängelst.
Wenn Dinge die ich schreibe unverständlich sind, dann entschuldige ich mich dafür. Ich versuche auch Nachfragen so gut mir möglich ist, zu beantworten.
Auffällig ist, dass du vom extremst negativ Möglichen ausgehst, als fühltest du dich bedroht.
Die Aussage Männer reagieren auf Ängste signifikant häufiger mit Agression als Frauen, ist so lange "vielleicht", als valide Daten benannt werden.
Eigentlich weißt du, dass du es ansonsten nicht als Fakt hinstellen darfst. Wie oft hast du andere schon darauf aufmerksam gemacht.
Ziel deiner Aussage "Es nicht nicht vielleicht so, sondern, es ist so" ist nur dich über meine vermeintlich richtige Aussage noch zu überheben.
Dieses Bestrebungen führt dazu, dass Andere sich nicht mit einem wohlfühlen. Früher oder später wirst du mit jeder Freundin ein für dich wichtiges Thema finden, in dem sie anderer Meinung ist und Widerstand leistet.
Gegen dieses Überlegenheit suggerieren hilft nicht, es so verdeckt wie möglich zu tun, sondern nur, es gänzlich zu unterlassen
und darüber nachzudenken, was genau dazu geführt hat, dass der eigene Selbstwert nicht aus sich selbst heraus bezogen werden kann, sondern es dazu andere (bzw deren Akzeptanz) bedarf.
Ich bin übrigens nicht einer Meinung mit dir, dass nur Aggressionen, die "sozial schädlich" sind (und da meinst bestmmt die strafbewährten Sachen) Ausdruck eigener ünbewältigter innere Ängste ist.
Vielmehr sollte man genau hinschauen, wie die Aggression ständig in Aussagen unauffällig verpackt geäußert wird.
Nur weil darauf nicht immer mit Abwehr reagiert wird, heißt es nicht, dass der andere sich dadurch nicht abgelehnt fühlt.
Insofern kann man das "sozialschädliche" (und zwar für einen selbst!) bereits viel früher verorten.
Damit bestätigt man sich quasi ständig selbst, dass man nicht willkommen ist, abgelehnt wird.
Häufig genau das, was man bereits als Säugling/Kleinkind unbewusst erlebt hat und diese Strategien entwickelt hat.
Strategien, die im Erwachsenenleben einfach weiter angewendet und nicht hinterfragt werden.
