Ich verlieb mich eher so schleichend, durch Nähe und Vertrauen. Und ich brauch auch eine gewisse Sicherheit. Es gibt aber Leute, die sich so knallartig verlieben (die "Liebe" auf den ersten Blick, die aber meiner bescheidenen Meinung nach eher Anziehung auf den ersten Blick ist). Oder in einem bestimmten Moment - ganz plötzlich, zack, verliebt. Auch mal in jemanden, den man schon urlange kennt.
Zum Verlieben braucht es glaub ich vor allem Offenheit/emotionale Verfügbarkeit, ein bisschen Bewunderung (deshalb das "Podest", auf das man das Objekt der Begierde dann gerne stellt, zum Entsetzen aller Freunde

) und Hoffnung, dass die Gefühle erwidert werden. Manchen reicht da wohl ein kleiner Hoffnungsschimmer (er/sie hat mich angelächelt, oh mein Gott!), andere brauchen mehr Sicherheit.
Und bei wem die Hormone dann so richtig Purzelbaum schlagen, ist halt auch noch abhängig von so Dingen wie Äußerlichkeiten, gewisse Muster, die man in sich trägt und die der andere erfüllt, die schon erwähnten Bedürfnisse, von denen man glaubt, dass der andere sie befriedigen könnte und so weiter ...