Zitat von Sassy86:Der Tagesablauf ist geregelt,
die jeweiligen Aufgaben etc. sind klar verteilt, dennoch kam es in letzter Zeit vermehrt zu Streit. Ich habe viel rumgenörgelt, ihn kritisiert und gemeckert - meistens wegen Nichtigkeiten. Ausschlaggebend ist hier wohl mein eigenes Unzufriedensein.

Zitat von Sassy86:Er ist den ganzen Tag außer Haus, wir sind beide berufstätig, ich schmeiße den ganzen Haushalt und arbeite noch nebenbei. Das ich vielleicht auch ein wenig Untersützung haben möchte und nicht immer darauf hinweisen möchte, dass gespült werden muss (das sieht man schließlich), finde ich legitim.
Hmm.

Waren die Aufgaben nun klar verteilt oder eher doch nicht ? Also - sagen wir mal, sie waren verteilt und er hat seinen Teil nur nicht gemacht, weil er 'ne faule Socke ist, dann spricht das ja nicht gerade für ihn. Und Dein eigenes Unzufriedensein ist verständlich.
Nur - sieht ja nicht so aus, als ob er vorhätte, irgendwas zu ändern. Kann Deinen Liebeskummer wirklich gut verstehen. Hört sich aber so an, als ob es auch von Deiner Seite schon länger nicht mehr gepasst hätte und Du Dir sehr gewünscht hast, dass er sich ändert. Genau dazu hat er offenbar aber keine Lust. Im Gegenteil - Deine Anforderungen, sich einzubringen, sind ihm so lästig, dass er beginnt daran zu zweifeln, ob er Dich überhaupt liebt.
Das ist schon bitter.
Wie wäre es, wenn er bleibt ?
Ist die Idee, dass Du ab dann alles klaglos alleine machst, für das "Privileg", dass er da ist ?
Doch eher nicht. Sowas kann doch gar nicht funktionieren, ohne dass man sich völlig verbiegt
Worauf ich hinauswill - es hört sich so an, als ob Du auch für Dich mal Abstand brauchst, um Dir klarzuwerden, ob Du diesen Partner tatsächlich willst -
genau so wie er nun mal ist und nicht so wie Du einen Partner (berechtigt) gerne hättest. Du verdienst jemanden, der tatsächlich hinter Dir steht. So ein Mann ist er aber offenbar leider nicht. Schon lange nicht mehr. Das ändert leider nichts am Schmerz einer Trennung, aber vielleicht ein wenig was am gefühlten Ausmaß dessen, was Du da eigentlich verlierst.