YsaTyto
Gast
@plentysweet
Zitat:Naja. Das Entfesselte und Phantasievolle im Bett bedeutet i.d.Regel für Männer (und Frauen) ja auch Lustgewinn. Deshalb wirds dort ausgelebt und nicht so im normalen Miteinander. Früher war ich auch verspielter in Deinem geschilderten Sinne. Irgendwie schleift der Alltag, das Älterwerden und die Verpflichtungen schon so manches ab, scheints
.
darum schrieb ich ja, dass ich es nicht nur auf diese Tieralbernheiten reduziere. Ich meine es allgemeiner, auch im Denken und Fühlen. Da erlebe ich viele Grenzen und mir widerstrebt es, die nur im Bett zu überschreiten. Das erschien mir immer wie ein unschöner Switch: außerhalb der Ärotik Grenzen, und dann die Sau rauslassen. Nicht dass ich das nicht verstünde, aber für mich kommt das nicht in Frage.
Ich denke auch, dass das Kunststück des Lebens ja u.A. in der Herausforderung besteht, lebendig zu bleiben, erlebnisfähig, mitfühlend, fragend uvm. Zumal mMn die Liebesbeziehung schnell unlebendig und langweilig wird, wenn man sich nicht wirklich begegnet mit seinen wahren Gedanken, Träumen, tiefen Auseinandersetzungen, auch die ärotischen. Denn dann rutscht man schnell eher in so eine Art Pärchenrollenspiel und wundert sich, wo die Aufregung bloß geblieben ist. Wenn meine Begrüßungsküsse und Gespräche schon zur Floskel geworden sind weil alles andere natürlich anstrengender ist und Konfliktpotential birgt, dann hat man sich schon voneinander entfernt und es wird leblos.
. Früher war ich auch verspielter
.
.
.
.