Zitat von milano30:Sei mir nicht bös, aber das ist mir ein wenig zu pauschal. Ich denke nicht, dass es dort so in Gänze abgelaufen ist.
Ich bin ein streitbarer Mensch, ich weiß die meisten lieben Harmonie, aber wenn mich etwas stört, möchte ich das auch aussprechen dürfen. Und manche Aussagen dort fokussierten sich sehr stark auf eine Strömung. Wo ich es dann schwierig finde, wenn die Männer, die hier Hilfe suchen, auf irgendeinen theoretischen Unterbau eingestellt werden sollen. Den Eindruck hatte ich zumindest, als ich mal quergelesen habe.
Manche User lassen ja auch überhaupt keine Diskussion zu, sie ignorieren oder bügeln ab. Das finde ich problematisch. Für mich hat das von einem Tunnelblick.
Warum sollte ich dir böse sein, das ist doch deine Meinung dazu. Aber ich würde dir in dem Punkt nicht zustimmen.
Ich versuch es mit einem anderen Beispiel, ich hab mich mal mit eine sehr netten Feministin unterhalten. Das erste was ich zuhören bekam, war die Korrektur es gäbe keine Feministen, sondern das wäre sehr divers und würde sich in verschiedene Gruppen unterscheiden und diese verfolgen unterschiedliche Ansätze. Sie war der Ansicht das es gut für Männer wäre, wenn sie Feminismus unterstützen. Viele ihrer Beispiele enthielten immer wieder " Die Männer". Ich hab also gefragt, als was sie Männer verordnet, also eine homogene Maße mit einem relativ geringen Eigenschaftenpool oder als Individuen mit unterschiedlichen Interessen. Ihre Antwort war, das sie das nicht spezifiziert, weil die Männer die sie meint eben nicht alle Männer sind und das setzt sie voraus, das man das weis. Die Frage die sich dann natürlich stellt ist woher der Wunsch nach sprachlicher Genauigkeit kommt, wenn ich selber nicht bereit bin selbige zu liefern. Ich müsste mich ja dementsprechend an meinem eigenen Anspruch messen lassen, ich kann nämlich keine Erwartungshaltung aufbauen, wenn ich an selbiger selbst scheitere. Das ist im übrigen andersherum genauso. Hat die Frau selber einen theoretischen Unterbau? Auf jeden Fall immerhin liegt all deinen Gedanken oder sollte zumindest ein Unterbau zugrunde liegen.
Dabei geht es mir nichtmal darum, ob ihre Gedanken richtig oder falsch sind oder die der Herren. Sondern ich sollte bereit sein meinen gegenüber selber so zu behandeln, wie ich mir wünsche das ich und meine Auffassungen behandelt werden. Schau und da sind wir an dem Punkt wo du schreibst, wo Leute nur ihre Seite sehen, obwohl es nichtmal eine Seite geben sollte. Ich bin zum Beispiel kein repräsentatives Beispiel für Männer. Ich bin nur eine Person.