petillante
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ich habe lange hier nichts mehr gepostet. Musste erstmal mit mir selbst klarkommen. Einige kennen vielleicht meine Geschichte. Mein Mann trennte sich letztes Jahr nach fast 11 Jahren Beziehung und 2 Jahren Ehe überraschend von mir und ist seitdem mit seiner neuen Freundin zusammen. Zwischendurch trennten sich die beiden, er kam zurück zu mir. Aber ehe ein ernsthafter Versuch gestartet werden konnte, zog er sich zurück und ging wieder zu ihr. Die Zeit war sehr schwer für mich.
Jetzt stand der Scheidungstermin an. Kurz davor erfahr ich von seinem besten Freund, dass er die Scheidung nicht will. Er selbst meldete sich nicht bei mir. Ich wollte bei unserer Trennung eine strikte Kontaktsperre.
Natürlich sahen wir uns beim Scheidungstermin. Da fragte er mich, ob wir es nicht absagen wollen.
Ich bin noch sehr verletzt durch die Trennung, hatte mich jetzt aber fast damit abgefunden und wollte abschließen.
Seine Trennung beruhte auf Annahmen über mich, die nicht oder nicht mehr stimmen.
Jetzt möchte er, dass wir uns treffen und über alles reden, damit ich ihm zeigen kann, dass ich nicht so bin, wie er denkt. Er wünscht sich, dass es wieder mit uns klappt. Nur gehen im Moment seine Wünsche und seine Vorstellungen, wie es mit uns wäre, auseinander. Er befürchtet, dass er wieder die Art Beziehung bekommt, die er nicht wollte.
Und die ganze Zeit ist er mit seiner Freundin zusammen. Ich weiß nicht, was für eine Beziehung das ist.
Ich weiß nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll. Wie gesagt, ich wollte damit abschließen, weil ich mir keine Hoffnung mehr gemacht hab. Jetzt glaube ich wieder einen Strohhalm zu erkennen. Lohnt es sich darauf zu bauen?
Ich dank euch für eure Hilfe.