Zitat von Wollie:Ich liebe einfach deine Lyrik 😇
Sorry, aber das kommt aus der Wut.
Ich verstehe manchmal wirklich beim besten Willen nicht warum es für manche hier so unfassbar schwer ist empathisch zu sein und nicht von sich aus zugehen, sondern von der gegebenen Situation.
Wir haben hier eine junge Frau, die scheinbar in einer Beziehung ist die kriselt. Die den Wasserstand beim potentiellen Nachfolger gecheckt hat, der nun darunter leidet, schlecht schläft und sich einen Kopf macht. Dann fasst er sich ans Herz, zeigt ihr klar seine Gefühle und sie reagiert (was verständlich ist) überfordert, zieht sich zurück.
Damit ist die Nummer eigentlich durch und es liegt völlig alleine an ihr wie es weiter geht. Und nochmal: keiner sagt dass es leicht ist für sie.
...und hier wird so getan, als sei es die beste Idee der Frau, die um Ruhe gebeten hat, was übrigens in jedem anderen Thread hier zu Recht hervorgehoben werden würde, noch mehr Liebesbekundungen zukommen zu lassen, am besten noch ein Gedicht oder mit der Gitarre vor dem Fenster - und das scheinbar nur, weil man das selber als ein unrealistisches Ideal ansieht, das man gestern in einem romantischen Weihnachtsfilm gesehen oder sich für die nächste GZSZ Folge wünschen würde.
Aber so ist die Realität nicht.
Ich mein das auch gar nicht witzig.
Die Realität ist, dass sie Bescheid weiß und es NICHTS zu tun gibt. NICHTS. Auch wenn es hart ist.
Sollte er sie noch weiter gegen ihren Willen nerven ist es wahrscheinlicher, dass sie irgendwann nach einem romantischen Weihnachtsmoment mit ihrem Partner, den sie übrigens nicht (!) verlassen hat bisher, erzählt wie nervig der te geworden ist und zu Silvester haut ihm der Typ vielleicht noch eine auf die Mappe. Oder auf Arbeit wird es erzählt und dann viel Spaß im Pausenraum.
Aber all das wird nicht gesehen, weil wir hier bei "tatsächlich Liebe" sind, oder was weiß ich.
Es wurde alles gesagt.
Es gibt nichts zu tun.
Außer zu warten.
Mehr. Nicht.