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Wechseljahre Erfahrungen

K
Wechseljahre, furchtbar.
Nicht Fisch nicht Fleisch.
Ich springe Hormonmässig ab, meine Tochter (15) dafür auf, mein Mann hatte auch eine Affäre in dieser Zeit. War der Horror.

Man kämpft die ganze Zeit nur mit allen möglichen Organischen Lästigkeiten, 6 Unlust eingerechnet.
Sie war 7 Jahre jünger als ich, kurze Geschichte zwar, aber hat mich sehr getroffen.
Das ist 3 Jahre her, du denkst, bitte das nicht auch noch.
Ich habe damals auch gedacht, warte nur ab, Miss Unbekannt, jetzt spielst du die Verständnisvolle, stehst noch voll im Saft aber du rutscht auch irgendwann da rein, vergessen wird niemand im
Hormonwandel.
Ja um die 50 und es wird anstrengend , erst recht in der Beziehung.

x 2 #136


B
Zitat von arjuni:

Nicht so viele Gedanken machen über Dinge in der Zukunft, die eintreten könnten.
Das Leben JETZT genießen so intensiv wie es geht!
freunde


Das tue ich.Ich weiß auch nicht, warum ich mir da jetzt solche Gedanken mache. Manche der Berichte hier sind ja schon beruhigend freunde

x 1 #137


A


Wechseljahre Erfahrungen

x 3


B
Zitat von KBR:
Mir fällt noch etwas ein. Ich war immer sehr ambitioniert und etwas anders als höher, schneller, weiter kam beruflich für mich gar nicht in Frage. Das habe ich zwar im Nachgang zu meinem Burnout mit Anfang 40 regulieren können (meistens), aber es steckte immer in mir. Während andere es durchaus gemütlich mochten und mit möglichst wenig Verantwortung, war es mir immer ein Rätsel, wie man so leben kann.

Und jetzt? Im tiefsten Inneren habe ich Sehnsucht danach, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden. Am liebsten würde ich irgendeinen Job vor mich hinarbeiten, er mir nichts abverlangt, als immer gleiche manuelle Tätigkeiten. Kugelschreiber zusammenschrauben oder so etwas. Am liebsten hätte ich einen eight to sixteen-Job und fertig. Am besten nur drei Tage oder so. Die anderen zwei Tage wäre ich mit der Atmung voll ausgelastet.

Gruselig. Noch gruseliger: ich reiße mir nach wie vor oft beruflich ein Bein aus. Ohne quantifizierbaren Dank natürlich. Es ist in mir drin und leitet mich immer noch stärker als das Ruhebedürfnis - wahrscheinlich bis ich zusammenbreche.


Kenne ich auch aus der Zeit, als ich hormonell schlecht eingestellt war.
Jetzt bin ich wieder mit vollem Engagement im Job. Gehe auch wieder in der Freizeit häufiger weg und treffe mehr Leute.
Seitdem bin ich auch nicht mehr so beziehungsfixiert, weil ich wieder Freude an anderen Sachen habe.

x 1 #138


M
Zitat von Bones:

Das tue ich.Ich weiß auch nicht, warum ich mir da jetzt solche Gedanken mache. Manche der Berichte hier sind ja schon beruhigend freunde

Ja voll. weinen / tränen
Aber auch nützlich. Vielleicht lernen wir durch die Informationen wie man mit sich selbst und anderen in den WJ umgeht?
Ich will einfach keine Beziehung mehr bis ich mitte 50 bin. Dann kann ich für mich alleine rumstinken Mr. Green

#139


Catalina
Zitat von KBR:
Und jetzt? Im tiefsten Inneren habe ich Sehnsucht danach, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden. Am liebsten würde ich irgendeinen Job vor mich hinarbeiten, er mir nichts abverlangt, als immer gleiche manuelle Tätigkeiten. Kugelschreiber zusammenschrauben oder so etwas. Am liebsten hätte ich einen eight to sixteen-Job und fertig. Am besten nur drei Tage oder so. Die anderen zwei Tage wäre ich mit der Atmung voll ausgelastet.

Geht mir teilweise ähnlich, ich merke, dass ich um einiges ruhebedürftiger geworden bin und mich auch manchmal überfordert fühle, wenn zuviel auf einmal kommt. Insgesamt ist mein Energielevel gesunken, seitdem die WJ angefangen haben. Das macht mir schon manchmal Sorgen, aber wenn ich mir meine Mama anschaue, die mit 70 noch sehr aktiv und lebenslustig ist, hab ich die Hoffnung, dass das auch wieder besser wird.

x 1 #140


K
Zitat von blumenfrau:
Seitdem bin ich auch nicht mehr so beziehungsfixiert, weil ich wieder Freude an anderen Sachen habe


Das ist natürlich eine gute Entwicklung und diese freut mich für Dich.

Mangels Beziehung habe ich keine Fixierung. zwinkern Mangels funktionierender Familie muss ich allein auf Freundschaftsbasis klarkommen und das funktioniert so einigermaßen. Aber in der Tat fehlt mir oft die Energie für Aktivitäten, wobei das schon immer so war und ich schon immer nach einer Weile Pause von den Menschen brauchte, was manche Menschen schwer verstehen können. Für meine beste Freundin z.B. ist es schwer nachvollziehbar, warum ich die Sonntage für mich haben möchte, wenn wir doch etwas zusammen unternehmen könnten. Es ist eine Gratwanderung, das richtige Maß an Rückzug für Erholung zu finden und dabei nicht in ein "seltsames" und sich selbst isolierendes Verhalten abzurutschen.

@Catalina Ich hoffe auch, dass das nur eine Phase ist und uns nicht, wie bei meiner Mutter, eine schwere Krankheit die Zeit nach den Wechseljahren vermiest oder sogar nimmt. Ich freue mich jedenfalls darauf, nicht mehr in Zyklen eingebunden zu sein, mir mehr Schrulligkeit zu leisten usw. zwinkern

x 3 #141


B
Zitat von Mira_:
Ja voll. weinen / tränen
Aber auch nützlich. Vielleicht lernen wir durch die Informationen wie man mit sich selbst und anderen in den WJ umgeht?
Ich will einfach keine Beziehung mehr bis ich mitte 50 bin. Dann kann ich für mich alleine rumstinken Mr. Green


Dann sind wir eh in der Muckibude und haben für sowas keine Zeit mehr freunde

x 1 #142


M
Zitat von Bones:

Dann sind wir eh in der Muckibude und haben für sowas keine Zeit mehr freunde

hahahaha grinsen trost spenden

x 1 #143


hatdazugelernt
Die lebenslange Liebe ist etwas, über das ich oft nachdenke und nicht erst seit den WJ. Oder seit wir uns getrennt haben.

Was ich damals relativ laut vernehmlich mal vor Zeugen versprochen habe, hatte für mich über 20 Jahre lang Gewicht. Dass ich meinen Mann lieb hatte, hat das erleichtert, gebe ich zu.
Ich bin jetzt bestimmt keine Heilige und hab allerhand Fehler usw blabla- aber ich hab meine Entscheidung nie hinterfragt. Nicht als es mal ne ganze Zeit im Bett nicht so klappen wollte oder mein Mann ein Bäuchlein hatte und auch immer diese Socken in den Sandalen anhatte oder meckerig war oder mal wieder WE-Ehe war. Oder er nie mit zum Schwimmen wollte und sich allabendlich in einen taubstummen Autisten verwandelt hat. Einfach nicht. Punkt. Und ich wusste auch dass ich damit nicht anfangen würde wenn er mal älter würde und die Hormone ihm zu schaffen machen würden.
Dann wars halt oft mal bisschen öde oder stressig oder nervig. Ehe ist halt nix für Sissis, hab ich mir immer gedacht.
Und ist es fair, meinen Partner auf das zu reduzieren, was er mir bieten kann?
Ich fand das nicht.
Ich hatte zwar danach eine sehr desaströse Beziehung mit allerhand Horror und Hormonen, aber ich vermisse meinen Mann heute immer noch. Sag ich aber keinem, klar. Ich wäre so gern mit ihm alt geworden. Das ist als wenn das Versprechen immer noch wirken würde: Du, ich steh zu dir, auch wenn du älter wirst. Oder nervst. Oder es im Bett nicht mehr klappen will. Oder die Hormone spinnen. Oder das Gras anderswo mal besonders grün leuchtet.
Oder du in der MLC bist. Oder ich in WJ.

Ist das naiv? Ich glaube schon, aber trotzdem hab ich genauso gefühlt.

x 9 #144


Catalina
Zitat von KBR:
@Catalina Ich hoffe auch, dass das nur eine Phase ist und uns nicht, wie bei meiner Mutter, eine schwere Krankheit die Zeit nach den Wechseljahren vermiest oder sogar nimmt. Ich freue mich jedenfalls darauf, nicht mehr in Zyklen eingebunden zu sein, mir mehr Schrulligkeit zu leisten usw.

Das hoffe ich auch!

Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, eine coole ältere Lady zu werden, die einfach macht, was ihr gefällt, ohne ständig darüber nachzudenken, was wohl andere Menschen darüber denken, ob das jetzt "altersangemessen" ist, etc.

x 4 #145


A
Zitat von hatdazugelernt:
Ist das naiv? Ich glaube schon, aber trotzdem hab ich genauso gefühlt.


Finde ich nicht naiv. Ist halt ein Lebenskonzept, eine individuelle persönliche Überzeugung. Ich finde das okay, auch wenn ich selber ganz anders denke.

Und dann hat er Dich verlassen, oder was ist dazwischen gekommen?

x 1 #146


M
Ich muss dazu sagen Frauen die Sport machen und nie die Pille nahmen die haben in der Regel keine Probleme. Bei Freundinnen die Pille nehmen und keinen Sport machen bzw pummelig sind die haben sowieso schon jahrelang depris und pms. Depris und pms habe ich nie kennengelernt.

#147


M
Zitat von hatdazugelernt:
Ist das naiv? Ich glaube schon, aber trotzdem hab ich genauso gefühlt.

Das ist nicht naiv. Du hast eine Ehe beschrieben wie sie nach 20 jahren, auch wenn man jemanden liebt, aussehen kann.

x 3 #148


A
Zitat von Merilin:
Ich muss dazu sagen Frauen die Sport machen und nie die Pille nahmen die haben in der Regel keine Probleme. Bei Freundinnen die Pille nehmen und keinen Sport machen bzw pummelig sind die haben sowieso schon jahrelang depris und pms.


So ein Quatsch.

Zitat von Merilin:
Depris und pms habe ich nie kennengelernt.


Das ist sicher nicht Dein "Verdienst".

x 5 #149


Lyrrebird
Zitat von KBR:
Mir fällt noch etwas ein. Ich war immer sehr ambitioniert und etwas anders als höher, schneller, weiter kam beruflich für mich gar nicht in Frage. Das habe ich zwar im Nachgang zu meinem Burnout mit Anfang 40 regulieren können (meistens), aber es steckte immer in mir. Während andere es durchaus gemütlich mochten und mit möglichst wenig Verantwortung, war es mir immer ein Rätsel, wie man so leben kann.

Und jetzt? Im tiefsten Inneren habe ich Sehnsucht danach, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden. Am liebsten würde ich irgendeinen Job vor mich hinarbeiten, er mir nichts abverlangt, als immer gleiche manuelle Tätigkeiten. Kugelschreiber zusammenschrauben oder so etwas. Am liebsten hätte ich einen eight to sixteen-Job und fertig. Am besten nur drei Tage oder so. Die anderen zwei Tage wäre ich mit der Atmung voll ausgelastet.

Gruselig. Noch gruseliger: ich reiße mir nach wie vor oft beruflich ein Bein aus. Ohne quantifizierbaren Dank natürlich. Es ist in mir drin und leitet mich immer noch stärker als das Ruhebedürfnis - wahrscheinlich bis ich zusammenbreche.

Dem kann ich mich absolut anschliessen Augen rollen seufzen / traurig

Ansonsten
PMS: nix... ich hatte halt die Periode und gut war. Evt bissl (schwach) Bauchweh am 1. Tag
WJ: boese
ich hab viele natürliche Präparate ausprobiert.. jetzt nimm ich seit einem 1/2 Jahr Klimaktoplant, weil die Kombi der Inhaltstoffe mir am besten helfen- auch gegen die Stimmungsschwankungen.
Zuerst hat mir aber zB die Yamswurzel eine Zeitlang auch sehr gut geholfen.. Auch Empfehlenswert!

durch die Hitzeattaken ist meine Libido natürlich auch etwas eingeschränkt- die überfallen mich und in diesen Minuten bin ich sozusagen nicht ansprechbar ^^ -> ausschliesslich beschäftigt, mich anzukühlen (Fächer, Ventilator, kalte Güsse etc) . Danach bin ich aber wieder "normal" Mr. Green Am schlimmsten empfinde ich das aber, wenn wir irgendwo sind. Restaurant, Freunde etc... Da kann ich ja schlecht "losfächern" , stattdessen bring ich die Attacke hinter mich ,und verschwinde danach kurz aufs WC, um mich wieder menschlich zu machen lustig Anstrengend!
Ich bin auch viel unterwegs (lebhafter Hund), bewege mich sowohl draussen als auch drinnen viel (ich kann nicht lange sitzen, dafür bin zu sehr ein Unruhegeist), und war vor meinem Bandscheibenvorfall auch sehr sportlich. Hilft jetzt alles nix ^^
Vllt liegt es ja sogar daran- ich bin ein Unruhegeist! Wenn ich es mir recht überlege - meine Homöopathin meinte damals , ich hätte zu viel "Feuer" und brauche mehr "Wasser" (das war wegen dem Asthma). Ich hatte damals ein Lieblingsshirt mit einem feurigen Aufdruck drauf (Fantasy) und das Shirt verbot sie mir glatt lustig Ich forderte sehr viel von mir- oft zu viel. In meinem jetzigen Lebensabschnitt habe ich schon daran gearbeitet. Aber vielleicht haben meine WJ -Beschwerden genau wieder mit dem Thema zu tun... Ich möchte immer alles so perfekt wie möglich haben und mache mir so selbst Druck. Da muss ich wieder dran! Merk ich grad geschockt
Das Thema find ich klasse! Egal aus welchem Grund du das eröffnet hast, Scheol- Danke daumen hoch
Es betrifft ja soviele von uns- und dadurch auch euch Männer... Ich finds toll, mich darüber mit Euch austauschen zu können herz

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A


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