Falls ich es überlesen habe tut es mir leid. Ja ich weiß "man tut nicht tut gebrauchen" 😜 Letztens habe ich im Fernsehen einen kurzen Beitrag gesehen über Weihnachten/Silvester gesehen und die Menschen die eben niemanden haben mit dem sie feiern können. Evtl. ist das ja was für den ein oder anderen. Die Aktion nennt sich "KeinerBleibtAllein". Hier mal der link: https://keinerbleibtallein.net/vermittlung/
lg Balu
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FloraVita Mitglied
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Da es schon um Weihnachten und melden oder nicht ging, möchte ich eine Frage stellen die mir seit einigen Tagen im Kopf schwirrt... Es gab zwei, die in einer Beziehungsanbahnung waren, woraus aufgrund einiger seiner Charaktereigenschaften aber nichts wurde. Dennoch waren sie sich auf menschlicher Ebene wichtig und versuchten freundschaftliche Beziehung zu bewahren. Es gab tolle Kommunikation, er war Tag und Nacht für sie da, als es ihr nicht gut ging. Auch das ging in die Brüche aus den Gründen, aus denen es keine Beziehung wurde und weil seine Gefühle zu stark. Letztendlich musste sie ihn blockieren weil er keine Ruhe gab und es immer wieder übertrieb. Sie weiß dass er Weihnachten ganz alleine ist und wie wichtig es für ihn ist, dass jemand einfach wenigstens zeigt "hey, du bist nicht vergessen". Melden und blockieren ist total blöd. Melden und nicht blockieren wird früher oder später wieder zum Streit führen. Nicht melden wird ihn auch hart treffen. Welches Übel ist das kleinere? Eigentlich meine ich es zu wissen, aber dieser kleiner Zweifel ist so quengelig
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Weihnachten 2025
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Balu85 Mitglied
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Ganz ehrlich....das kleinere Übel wäre meiner Ansicht nach "nicht melden". Er wurde nicht grundlos blockiert.
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Abendrot Mitglied
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Heilig Abend und den ersten Feiertag bin ich alleine . Ist so von mir gewollt , nur meine 12 jährige Enkelin glaubt es mir nicht und versucht mich aufzuheitern . Hat mir ihr Weihnachtsgeschenk an mich verraten : Sie streicht mein Wohnzimmer und in der zwischenzeit soll ich mich , mit einer Entspannungsmaske im Schlafzimmer ausruhen , ein Buch lesen und Mittagessen bekomme ich auch .
Das rühert mich , aber die Verantwortung für mein Wohlbefinden darf sie nicht übernehmen .
Habe ihr erzählt , daß alle Tiere drinnen und draußen einen reich gedeckten Tisch bekommen haben . Die Raben und die Elster Hundefutter , gekochtes Fleisch und Eier . Die Spatzen Körnerfutter , Die Gänse eingeweichte Brötchen mit Weizen . Für die Hunde gekocht , die Katzen Putenfleisch roh , für die Schafe Mohrrüben , rote Beete , Weißkohl einen 10 Liter Eimer voll ) geschnippelt habe . Den Meisen einen Topf mit Fett , gemischt mit Sonnenblumenkernen hingestellt . Die Mauswiesel haben auch kleingeschnittenes rohes Fleisch im Stall bekommen . Die Finken ein paar Brotkrümel und den ganzen Tag frisches , ungefrorenes Wasser .
Hätte am liebsten noch einen geschmückten Tannenbaum draußen aufgestellt , aber meine Freude daran hätten sie sicherlich nicht geteilt .
So das waren meine ersten 2 Weihnachtstage , alleine , aber nicht einsam das habe ich ihr auch so beschrieben , auch mit wieviel Freude mich das erfüllt hat .
Morgen findet unsere Familienfeier statt , diesmal bei meinem Sohn , deshalb ist alles schön entspannt . Frohe Weihnachten Euch allen , auch wenn diese schönen Tage fast vorbei sind .
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GreenTara Mentorin
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@Abendrot Wenn man so jung ist, kann man es sich nicht vorstellen, dass ALL-EINSein etwas schönes ist.
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Zitat von GreenTara:
@Abendrot Wenn man so jung ist, kann man es sich nicht vorstellen, dass ALL-EINSein etwas schönes ist.
Da stimme ich dir zu , aber da sie auch so ein "Tiermädchen " ist , fand sie die Vorstellung , ein Weihnachten für die Tiere zu gestalten , wunderschön und morgen sehen wir uns ja auch alle .
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GreenTara Mentorin
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@Abendrot Ja, das war sicher ein toller Trost, und ihre Gewissheit, dass du etwas sinnvoller tust.
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Worrior Mitglied
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Eine Meldung und der Tanz geht wieder von vorne los.
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Abendrot Mitglied
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Zitat von GreenTara:
@Abendrot Ja, das war sicher ein toller Trost, und ihre Gewissheit, dass du etwas sinnvoller tust.
Ja und ich glaube sie hat mich vermisst zu Weihnachten . Seit dem Tod meiner Tochter bin ich so eine Mischung aus Grossmutter und Mama . Meine Tochter ist zu Weihnachten gestorben , einfach nicht mehr aufgewacht , das erschwert das Ganze noch . Ich vermisse meine Tochter so unendlich doll , ich vermisse sie .
Aber ich habe auch eine Aufgabe , die die persönliche Trauer in den Hintergrund rückten lässt . . Nur manchmal bricht sie ungehemmt durch , wenn ich alleine bin , dann kan ich es mir leisten . Dann heule ich beim Schnippeln und kochen , deshalb wollte ich die zwei Tage alleine sein und um nicht im Selbstmitleid zu versinken , habe ich mir eine Aufgabe gestellt , die Tiere zu versorgen . Sie freuen sich , selbst wenn meine Tränen fließen .
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x 10#54
GreenTara Mentorin
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@Abendrot Tja, dann ist Weihnachten leider nicht wie im Bilderbuch, aber ihr habt ein doppelt gutes Verhältnis zueinander. Ich finde es aber trotzdem richtig, dass du deine Vorstellung und Bedürfnis auch umsetzt. Ich war gestern und heute auch allein, und fand es schön. Morgen kommen Freunde, und wir machen eine kleine Wanderung. Leider nicht im Schnee, aber im Sonnenschein.
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HeavyDreamy Mitglied
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So, mein Sohn ist eben gegangen Es war so megaschön
Vor allen Dingen, weil wir gemeinsam die Lasagne geschichtet haben. Ich mag es, wenn man gemeinsam so bissl zusammen kocht und so kann er nebenher ja auch etwas lernen
Wir haben viel geredet, er zeigte mir Fotos, Videos (natürlich nur am feiern), seine Ausbildung läuft gut, er findet alle Lehrer und Ausbilder auch super. Das ist ein gutes Zeichen
Mein Mama-Herztank ist gefüllt ❤ , ich bin glücklich, dass wir so gut miteinander klar kommen und ganz wichtig, dass wir über alles mögliche reden können
Unsere Geschenke waren mit Liebe geschenkt und persönlich
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x 13#56
FloraVita Mitglied
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@Balu85 @Worrior danke. Beruhigt bisschen das Gewissen.
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#57
H
Himmelssonne Mitglied
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@Abendrot Mein Weihnachten war ebenfalls ein wenig anders als die Jahre zuvor. Ich rede jetzt nicht von den Emotionen der Angst und des Schmerzes, welche zuweilen ebenfalls vorhanden war. Ich rede von meinen Kindern, da du von deiner Enkelin schriebst. Beide Kinder sind die ganze Zeit hier, ein Partner ebenfalls. Sie waren so fürsorglich. Normalerweise bin ich die Fürsorgliche, die alle versorgt und bemüht ist, ein harmonisches Fest zu kreieren. In diesem Jahr ist es anders, die Kinder haben das Kochen und Versorgen übernommen. Es war total zwanglos, entspannt, fröhlich. Eine neue Erfahrung. Zuerst fiel es mir ein wenig schwer, es anzunehmen. Jetzt genieße ich es…
@Abendrot Es tut mir leid, ich hatte den Tod deiner Tochter nicht mehr präsent. Ich möchte dir sagen, dass ich mir nichts Schlimmeres vorstellen kann und dich für deine Kraft bewundere, damit umzugehen. Es ist schön, dass du für deine Enkelin da sein kannst. Diese Geschichte stimmt mich unendlich traurig.
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x 3#59
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Abendrot Mitglied
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Zitat von Himmelssonne:
@Abendrot Es tut mir leid, ich hatte den Tod deiner Tochter nicht mehr präsent. Ich möchte dir sagen, dass ich mir nichts Schlimmeres vorstellen kann und dich für deine Kraft bewundere, damit umzugehen. Es ist schön, dass du für deine Enkelin da sein kannst. Diese Geschichte stimmt mich unendlich traurig.
Weißt du , was trotz all der Trauer das ganze Geschehen leichter macht durchzustehen ? Meine Tochter und ich , wir hatten einen " aufgeräumten Schreibtisch ". Das heißt , es gibt nichts was ich ihr noch gerne sagen wollte , oder müsste . Nichts was zwischen uns gestanden hätte .Wir , die ganze grosse Familie haben sie in Frieden losgelassen und kümmern uns alle um die Kinder . Sie entwickeln sich zu fröhlichen Kindern und darauf liegt unser aller Augenmerk , auch wenn es Stunden gibt , in denen ich meine Tochter unendlich vermisse und der Schmerz dann fast unerträglich ist .
Aber wie ich schon geschrieben habe gibt mein Glaube an Gott mir Kraft und Halt .