Liebe Solopreme,
schönen 2. Weihnachtsfeiertag wünsche ich Dir.
"Damals"... ich stark depressiv... gefühlt ging alles den Bach runter..., mein Sohn im Ausland (zu Weihnachten)...ein Ex.. der zum Tier mutierte. Meine depressive Phase kotzte ihn an.
Er war Weihnachten allein bei seinen Eltern, mit seinen Töchtern. Kein Gruß, kein Nichts.
Stille. Am 24.12. unheimliche heilige eisige Stille.
Dann das Weihnachten darauf.
Meine eigene Familie warf mir mehrfaches Versagen vor. Am Heiligen Abend. Jeder durfte mich genau einmal mit *cei*e bewerfen.
Ich überlegte kurz, stand auf, nahm meinen Mantel... warf mein Harr zurück und verließ diese gottlose Veranstaltung.
Je näher ich mit meinem Elektrofahrrad Richtung Heimat fuhr, umso befreiter fühlte ich mich.
Mein Freund Sascha lud mich zum Entenbraten ein und wir quatschten über Gott und die Welt, hörten Musik und führten seine Maja aus. Die wich mir so oder so nie von der Seite und pullerte schon los, wenn wir uns auf der Straße trafen.
Heute mache ich da noch kürzeren Prozess. Oder wieder.
Niemand hat das Recht, mich schlecht zu behandeln.
Noch was: Meine Schwiegertochter ist gestern über sich selbst hinausgewachsen.
Ich riet ihr: "Bitte werde keine Perfektionisten. Da bleibst Du früher oder später auf der Strecke." Ich liebe sie, vor allem, wie sie mit dem Kleinen umgeht und wie sie meinen Sohn ansieht.

Alles Gute für 2023.