Zitat von Gorch_Fock:Sterntaler, verständigen wir uns darauf, dass Du der TE Deine Ratschläge gibst. Ich halte es für sinnvoller alle Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten zu beleuchten. Und so kann die TE sich auf alle möglichen Szenarien geistig einstellen.
Aktuell wird die TE mit einer Forderung des Ex-Partners konfrontiert. Und Ex-Partner haben hier nichts zu fordern. Insb. nicht zu den eh emotional besetzten Weihnachtstagen. Zu dem können auch die gesundheitlichen Gefahren die durch den in einem anderen Hausstand lebenden Ex-Partner entstehen nicht unter den Tisch fallen gelassen werden.
Deine Wahrscheinlichkeit ist eigentlich immer die Kollegin. Deine Wahrscheinlichkeit ist nie, dass man sich auseinander entwickelt hat oder durch belastenden Alltag aus den Augen verloren hat. Sei es drum, ich finde es einfach unsensibel.
@te- als mein Ex die Flatter gemacht hat, haben wir trotzdem noch mit Kind und Kegel bei meiner Familie Weihnachten gefeiert, Trennung war vollzogen, als wir Anfang Dezember in getrennte Wohnungen gezogen sind. Wie das so ist, wenn man liebt und verlassen wurde, wollte ich ihn immer bei mir haben, auch zu Weihnachten. Die Erwartung, die ich hatte, wurde natürlich nicht erfüllt, es tat weh, ihn emotional schon so weit weg von mir zu sehen. Ich habe es erst nach den Festtagen geschafft, nicht mehr ständig verfügbar zu sein und habe ihn gebeten, feste Zeiten mit mir auszumachen wegen unserem Kind. Siehe da- plötzlich wollte er wieder zurück und ich war sofort wieder bereit. Allerdings: wir haben überhaupt nicht unsere Probleme aufgearbeitet und ein paar Wochen später stand eine langjährige Freundin von ihm in den Startlöchern und trotz unserer Reunion hat er mich erst betrogen und dann entgültig verlassen und ist mit ihr zusammen gekommen. Was ich sagen will: ob ihr Weihnachten zusammen feiert oder nicht, spielt keine Rolle. Entweder, du schaffst das, oder du lässt es. Du darfst keine Hoffnung daran knüpfen, du solltest dir klar machen, dass seine Kinder Priorität haben. Was ich dir aber aus der Erfahrung sagen kann: wenn du bedürftig wirkst, erreichst du nichts. Wenn du in der Lage wärst, ihn vollkommen neutral zu behandeln und ein bisschen gleichgültig wirken kannst, hast du bessere Karten, ihn zum Nachdenken zu bewegen.