Zitat von Soloperme: Möchte nicht wissen, wieviele Beziehungen und Familien diese Unglücksparasitin auf dem Gewissen hat, vor allem mit ihrer Bibel des heimatliosen Kindes.
Millionen "Schattenkinder" an Mutter Stahls Brust.
Ich muss Dir ehrlich sagen, mich erschüttert so etwas. Mir war diese Frau ja vollkommen unbekannt, zum Glück. Aber nachdem eine Freundin mir den Link geschickt hatte zu dieser offenbar zumindest in D sehr einflussreichen Person, habe ich mir das einmal gegeben ...
Unglaublich! Und zudem eine Selbstoffenbarung der Sonderklasse. Sie steht auf "autonome Männer" - aber das wird andererseits ihrer Selbstüberzeugtheit nicht gerecht, die ja - natürlich - alles andere weit überragt.
Und ich verstehe nicht und werde es auch nie verstehen, dass sich offenbar recht viele Menschen an den völlig wirren, auf Selbstschäden beruhenden Thesen einer solchen ja geradezu metallenen Frau orientieren können, die ihr eigenes Missglücken ja sogar noch zu einem weltweiten apodiktischen Prinzip macht, mit lächerlichen psychologischen Begründungen, als gäbe es gar nichts anderes als ihre eigenen Traumata - oder was immer das sein soll.
Wäre ich noch jünger, ich würde mich höchstwahrscheinlich empören.

Und etwas sagen in der Art: gut auf starke (autonome) Männer, was immer man darunter verstehen mag, aber gerade diesen autonomen Männern, die sich eben nicht dirigieren lassen nach psychologischen und sonstigen Weinereien und sich dann mit einem offenbar "woken" Allerweltskurti verbinden und das auch noch als den Lebenserfolg schlechthin zu präsentieren, das ist ein wirklich starkes Stück. Als würde sich jemand selber auf den Schädel hauen und seine Beule dann als großartige Erhebung der Erkenntnis abfeiern
So schön und romantisch und fallweise geradezu hölderlinisch es zwischen Frau und Mann auch sein kann, so himmlisch und überirdisch - aber was diese Stahl so von sich gibt als Weisheiten und Konzepte als Gegenmittel ihres eigenen Unglücks, das sollte, hoffe ich, nicht zu einer allgemeinen Richtlinie des androidisch vorprogrammierten Debakels werden.
Natürlich, diese Frau ist kein Meilenstein, sondern nur ein Symptom einer verunglückten, dekadenten Epoche, die sich offenbar von Zeit zu Zeit wiederholt, vielleicht alle hundert Jahre (man denke etwa an Freud) - aber einen solchen Tiefstand an westlichen Weisheiten, so es die überhaupt gibt, mit all diesen destruktiven und kindischen Erhebungen einer Frustrationsamazone, die sich in ihren eigenen Kühlschrank verzogen hat und daraus eine Sonnenwelt nahe an der Allergie macht - das ist schon herausragend in all diesen menschlichen Kuriositäten.
Was würde ich dafür geben, in einer noch menschlichen Welt zu leben, ohne all diese theoretischen Überkapazitäten, die gar nicht mehr wissen, wohin sie noch sollen, um sich wichtig machen und in Szene setze zu können.
Ganz einfach manchmal tiefe Liebe, Zuneigung, poetische Begegnung, dann auch wieder mal Streit, Ärger usw. Eben das ist das Leben - abseits all dieser psychologischen Verwirrtheiten und Extravaganzen.