Zitat von score:Ich glaube, der Psychologe hat ihr den Gedanken vermittelt, sie habe ihre eigenen Bedürfnisse hinten angestellt und das hat sie dann ändern wollen.
Auch wenn ich gleich gesteinigt werde und meine aktuelle Ansicht darüber ggf. falsch ist, aber ich denke über Liebe & Beziehung folgendermaßen:
Du als Mensch bist 100%. Mit deinem Körper, deinen Gedanken, deinem Herzen. Wenn du mit dir zufrieden bist, kannst du auch mit anderen zufrieden sein. Du triffst jemanden, lernst jemanden kennen & Ihr kommt zusammen. Es entwickeln sich Gefühle, Emotionen, Liebe & andere Facetten werden in einem wach gerüttelt, manchmal denkt man sich wo das alles auf einmal herkommt.
Das kommt von deinem Gegenüber, der ebenfalls 100% ist, mit Körper, Gedanken, Herzen. In einer Beziehung geht man Kompromisse ein, trifft gemeinsame Entscheidungen und beide haben Bedürfnisse. Automatisch um dem Gegenüber eine Freude zu machen, stellt man seine Bedürfnisse (IN MAßEN) hinten an und befriedigt die des Anderen.
Wichtig dabei ist, das es auf Augenhöhe stattfindet und nicht einseitig ist. Wenn ich mir die Vorwürfe von deiner Frau/Freundin durchlese frage ich mich, wer in der Beziehung wie viel gegeben und genommen hat.
Da würde ich sagen: Du gegeben, Sie genommen. Ob der Psychologe irgendwas eingebleut hat, glaube ich weniger & dazu fällt mir folgende Geschichte ein:
Junger Mann. Warum ißt du diesen Fisch?
Der junge Mann sagt, weil ich Fisch liebe.
Er sagt: Oh, du liebst diesen Fisch. Das ist der Grund warum du ihn aus dem Wasser holst, ihn tötest und kochst? Er sagt: Erzähle mir nicht, dass du diesen Fisch liebst. Du liebst dich selbst und weil der Fisch dir gut schmeckt, holst du ihn aus dem Wasser, tötest ihn und kochst ihn.
So viel dazu, was Liebe ist. Es ist Fisch-Liebe.
Liebe ist ein geben und nehmen und Freiheit lassen!